-
Proteste im Iran: Führung in Teheran will nicht zurückweichen
-
Landeswahlausschuss: 21 Parteien zu Landtagswahl in Baden-Württemberg zugelassen
-
Wind-Abbruch bei Kombination: Schmid siegt - Armbruster Dritte
-
Trotz Waffenruhe mit Kurden: Syrische Armee kündigt weitere Angriffe in Aleppo an
-
Bahn nimmt Fernverkehr im Norden erst am Samstag schrittweise wieder auf
-
Heftiger Wintersturm sorgt in Europa für Verkehrschaos und Stromausfälle
-
Wintersturm "Elli" sorgt für Schneechaos: Bahnverkehr in Deutschland massiv gestört
-
Offiziell: Auch Bremen gegen Hoffenheim abgesagt
-
Strom für KI: Meta schließt weitere Abkommen mit Atomenergieunternehmen
-
Vereint in der Trauer: Schweiz gedenkt der Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana
-
"Wunschszenario": DFB bezieht WM-Quartier in North Carolina
-
Brandenburger Landtag stimmt gegen Neuwahl - Zwei weitere Austritte aus BSW-Fraktion
-
Russland setzt Oreschnik-Rakete in Ukraine ein: Scharfer Protest des Westens
-
Verband scheitert mit Eilantrag gegen Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus
-
Berlin macht es offiziell: Mem wechselt in die Bundesliga
-
Allianz will Arbeitsabläufe mit KI von US-Unternehmen Anthropic automatisieren
-
Kältewelle: Linke fordert Unterbringung von Obdachlosen in leeren Büros
-
Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen: EU-Länder stimmen Mercosur-Abkommen zu
-
Ideen für Sozialstaat: Linke will "Gerechtigkeitsgipfel" veranstalten
-
Schweigeminute und Glockengeläut in Gedenken an Opfer der Brandkatastrophe in der Schweiz
-
Offiziell: St. Paulis Partie gegen Leipzig abgesagt
-
Hirscher verzichtet auf Olympia und Weltcup-Saison
-
Medien: St. Paulis Partie gegen Leipzig abgesagt
-
Keine vorgezogene Neuwahl in Brandenburg: Landtag stimmt gegen Selbstauflösung
-
Von der Leyen sagt bei erstem Treffen mit Syriens Präsident EU-Unterstützung zu
-
Wintersturm "Elli" sorgt für Chaos: Gestörter Bahnverkehr und tödliche Unfälle
-
EU will Mitarbeiter nach Audi-Werkschließung in Belgien mit 7,5 Millionen Euro unterstützen
-
Trump plant milliardenschwere Investitionen in Venezuelas Ölsektor
-
Diplomaten: EU-Länder stimmen Mercosur-Freihandelsabkommen zu
-
Außenminister Wadephul am Montag in Washington - Zwischenstopp in Island
-
"Maßnahmen greifen": Werder optimistisch für Hoffenheim-Duell
-
Kiew: Nach russischen Angriffen tausende Wohnhäuser ohne Heizung
-
Proteste im Iran: Chamenei bezeichnet Demonstranten als "Vandalen"
-
Sinner und Alcaraz bald im Doppel? "Würde Spaß machen"
-
Studie: Weltmeere nahmen 2025 Rekordmenge an Wärme auf
-
Betreiber-Paar von Bar im Schweizer Ski-Ort Crans-Montana zu Brandkatastrophe befragt
-
ARD-"Tagesschau" bleibt auch 2025 meistgesehene Nachrichtensendung
-
Deutsche Exportwirtschaft leidet unter Trump-Zöllen: Ausfuhren im November gesunken
-
Supercopa: Ter Stegen reist zurück nach Saudi-Arabien
-
Wintersturm "Elli" sorgt für Chaos: Bahnverkehr im Norden schwer gestört
-
Trump lehnt Gnadengesuch von inhaftiertem US-Rapper Sean "Diddy" Combs ab
-
Syrische Übergangsregierung verkündet Waffenruhe mit Kurden in Aleppo
-
SPD-Spitze will sich gegen Abbau des Sozialstaats stemmen
-
Von der Leyen und Costa von Syriens Präsident al-Scharaa in Damaskus empfangen
-
EU-Botschafter stimmen über lang aufgeschobenes Mercosur-Abkommen ab
-
Winterchaos durch Wintersturm "Elli": Bahn stellt Fernverkehr im Norden ein
-
Coronamittel illegal verkauft: Apothekerin in Nürnberg zu Haftstrafe verurteilt
-
An treue Fans: DFB legt Verteilung für 60-Dollar-Tickets fest
-
Deutschlands Exporte im November gesunken - Erneut weniger Waren in die USA ausgeführt
-
Russland setzt bei neuen Angriffen auf Ukraine Hyperschallrakete Oreschnik ein
Iran: Größte Proteste seit Ende Dezember - Menschenmassen in Teheran
Im Iran haben in der Nacht zum Freitag die größten Demonstrationen seit Beginn der jüngsten Protestwelle stattgefunden. In der Hauptstadt Teheran strömten zahlreiche Menschen auf den weitläufigen Ajatollah-Kaschani-Boulevard, wie auf von der Nachrichtenagentur AFP verifizierten Aufnahmen in Onlinenetzwerken zu sehen war. Auf weiteren Bildern war eine protestierende Menschenmenge in der westiranischen Großstadt Abadan zu sehen.
Auch aus weiteren iranischen Städten, darunter Täbris im Norden des Landes und dem religiösen Zentrum Maschhad, übertrugen persischsprachige Exilsender Aufnahmen erheblicher Proteste.
Maschhad beherbergt einen der bedeutendsten Schreine des schiitischen Islam. Die Demonstranten strömten dort laut den Aufnahmen auf eine Hauptverkehrsstraße im Stadtbezirk Vakilabad. Diese Bilder konnte AFP zunächst nicht unabhängig verifizieren. In Täbris riefen Menschen laut Aufnahmen in Onlinenetzwerken unter Bezugnahme auf den Schah-Sohn "Lang lebe Pahlavi".
Die Demonstranten riefen wiederholt Parolen, die einen Sturz der islamischen Republik forderten, darunter "Pahlavi wird zurückkehren" - unter Bezugnahme auf Reza Pahlavi, den Sohn des 1979 im Zuge der islamischen Revolution gestürzten Schahs Mohammad Reza Pahlavi.
Die Proteste im Iran dauern seit mittlerweile zwölf Tagen an. Sie hatten sich am Zorn über die hohen Lebenshaltungskosten und die schlechte Wirtschaftslage entzündet. Seit Beginn der Protestwelle am 28. Dezember gab es Versammlungen in mindestens 50 Ortschaften und Städten vor allem im Westen des Landes.
Die in London ansässige Organisation NetBlocks teilte am Donnerstag mit, die iranischen Behörden hätten das Internet gesperrt, das Land befinde sich inzwischen in einem "fast vollständigen landesweiten Internet-Blackout".
Der in der iranischen Exil-Opposition aktive Schah-Sohn Pahlavi hatte zuvor gesagt, die Führung in Teheran sei "zutiefst verängstigt" und werde das Internet kappen. Er hatte für Donnerstagabend zu weiteren Protesten aufgerufen.
US-Präsident Donald Trump wiederholte angesichts der Protestwelle seine bereits zuvor geäußerten Drohungen gegen die Führung in Teheran. "Ich habe ihnen klargemacht, dass wir hart durchgreifen werden, wenn sie anfangen, Menschen zu töten, was sie bei ihren Unruhen - und sie haben viele Unruhen - häufig tun", sagte Trump in einem Interview mit dem konservativen Radiomoderator Hugh Hewitt.
Seit Beginn der Proteste wurden nach jüngsten Angaben der Organisation Iran Human Rights (IHR) mit Sitz in Norwegen mindestens 45 Demonstranten getötet, darunter acht Minderjährige. Iranische Behörden und Medien meldeten bislang 21 Tote, darunter auch Sicherheitskräfte.
O.M.Souza--AMWN