-
Lula verbietet Online-Wettplattformen neun Tage vor Präsidentenwahl
-
Papst Leo XIV. feiert am Samstag riesige Messe in Paris
-
Wadephul hält Rede bei UN-Generaldebatte in New York
-
Entscheidung über deutschen Olympiabewerber - München oder Köln mit Rhein und Ruhr
-
Gewerkschaften und Linkspartei machen mit Aktionstag mobil gegen Sozialkürzungen
-
Europäische Minister tagen in München zur "Umsetzung der Migrationswende"
-
Bericht: Experten erwarten Rentenplus von bis zu 4,7 Prozent
-
Alex Bodi und Prof. Dr. Dieter Lazik schließen Vertrag für ALPHA WHEY und BODI Energydrink
-
Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch 100-Millionen-Vergleich ab
-
Bericht: OpenAI stoppte Training von KI-Modell Astra wegen Sicherheitsproblemen
-
Iran bekräftigt Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus binnen sieben Tagen
-
Zidane: Verletzter Mbappé verlässt Frankreichs Teamquartier
-
Italien verliert auch unter Mancini - Zidane startet mit Sieg
-
Italien verliert auch unter Maldini - Zidane startet mit Sieg
-
Trump postete höchstwahrscheinlich KI-retuschiertes Bild von Xis Staatsbesuch
-
Klub-WM: Füchse Berlin erledigen erste Pflichtaufgabe
-
Cambridge-Analytica-Skandal: Facebook-Mutter Meta unterliegt vor US-Gericht
-
EM-Countdown: DHB-Frauen gewinnen ersten Test in Spanien
-
Social-Media-Sucht: Tiktok in den USA ab Montag erstmals vor Gericht
-
Putin: Russland bereitet sich nicht auf "irgendeine Art von Kampf mit Europa" vor
-
UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien "auf das Schärfste"
-
Berlin: Linke stimmt auf Parteitag für Sondierungen mit Grünen und SPD
-
Schwere Kämpfe zwischen Tigray-Rebellen und Armee - Internetausfall in Nordäthiopien
-
Libanons Regierungschef Salam warnt vor "Vakuum" nach Abzug von UN-Friedensmission
-
"Zerstörende Dimension erreicht": Berliner Linke weist Antisemitismusvorwurf zurück
-
US-Justiz: Pentagon darf Sanktionen gegen Anthropic aufrecht erhalten
-
Trump nennt Gipfel mit Xi erfolgreich und sieht Konsens bei "Superintelligenz"
-
UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien
-
Russland: Politikwissenschaftler Kynew wegen Drogenvorwürfen festgenommen
-
Münchner Migrationskonferenz: Pläne für Frontex-Ausbau zu "Rückführungsagentur"
-
Selenskyj: USA erlauben Ukraine Herstellung von Patriot-Abwehrraketen
-
"Paradies der Maschinen": Papst Leo XIV. warnt vor KI-Auswüchsen
-
Papst Leo XIV. grüßt von Papamobil aus Menschenmengen in Paris
-
Pistorius würdigt in Ungarn "Neustart" in den bilateralen Beziehungen
-
Medien: Manchester City in 114 Anklagepunkten schuldig
-
Davidstern aus NS-Gedenkort in Chemnitz gestohlen und Schautafel beschädigt
-
Besuch bei Unesco: Papst Leo XIV. warnt vor Risiken der KI
-
Scharfe Kritik an Stopp von Stolpersteinen in sächsischem Heidenau
-
Trump nennt Gipfel mit Xi "produktiv" und sieht Konsens bei "Superintelligenz"
-
17 Cent weniger Steuern pro Liter: Neuer Tankrabatt kommt zum 1. Oktober
-
Tankrabatt kommt zum 1. Oktober: Gesetz passiert Parlament
-
CDU-Politiker Reddig warnt vor verwässerter Rentenreform - und droht mit Nein
-
Langjähriger ZDF-Rechtsexperte Bernhard Töpper gestorben
-
Formel 1: Russell holt Pole in Baku - Antonelli nur 16.
-
Friedensorganisation: Bundesregierung konterkariert Ziel einer atomwaffenfreien Welt
-
Haus von Bruder angezündet: Lange Haftstrafe für Mann aus Niedersachsen bestätigt
-
Rummenigge hat nicht für Eberls Vertragsverlängerung gestimmt
-
Mehr als hunderttausend Studierende warten auf Wohnheimplätze in Deutschland
-
Nach US-Sanktionsdrohungen: Flughafen im irakischen Nadschaf stoppt alle Iran-Flüge
-
Zverevs Chancen steigen: Sinner sagt für Peking ab
Syrische Armee rückt gegen Kurden vor und nimmt größtes Ölfeld des Landes ein
Bei ihrem Vorstoß im bisher von Kurden kontrollierten Norden und Osten des Landes haben syrische Regierungstruppen das größte Ölfeld des Landes eingenommen. Die kurdisch dominierten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) zogen sich am Sonntag aus den bislang von ihr kontrollierten Gebieten im östlichen Teil der Region Deir Essor zurück, darunter die Ölfelder Al-Omar und Al-Tanak.
Kurdische Truppen hatten 2017 Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) aus Al-Omar vertrieben und kontrollierten seither das größte Ölfeld des Landes. Jahrelang befand sich in der Region der größte Stützpunkt der internationalen Anti-IS-Koalition, die gemeinsam mit den SDF 2019 den IS in Syrien besiegte.
Mit der Kontrolle der Ölfelder durch die Regierung werde "das Tor zum Wiederaufbau, zur Erneuerung der Landwirtschaft, der Energie und des Handels weit geöffnet", erklärte Energieminister Mohammed al-Baschir am Sonntag.
Während des 2024 zuende gegangenen Bürgerkriegs in Syrien hatten Kämpfer der kurdischen Minderheit weite Gebiete im ölreichen Norden und Nordosten Syriens eingenommen. Seit mehr als einem Jahrzehnt genießen die Kurden dort de facto Autonomie. Die Übergangsregierung unter dem islamistischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa will diese Gebiete nun unter ihre Kontrolle bringen.
Bei ihrer Offensive im Norden und Osten des Landes hatte die Armee in den vergangenen Tagen kurdische Kämpfer aus mehreren bisher von ihnen beherrschten Gebieten vertrieben, darunter die nordsyrische Großstadt Aleppo. Am Sonntag meldete die Regierung die Einnahme der Stadt Takba in der Provinz Raka. Die Regierungstruppen rückten weiter in Richtung der Stadt Raka in der gleichnamigen Provinz vor, der früheren De-facto-Hauptstadt des IS in Syrien.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Sana wurden in Raka zwei Zivilisten durch Angriffe der SDF getötet. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete Kämpfe in mehreren Stadtteilen. Laut Sana sprengten SDF-Kämpfe zwei Brücken über den Euphrat und schnitten Raka damit vom westlichen Flussufer ab.
Beim Sieg über den IS in Syrien 2019 hatten die von den USA unterstützten SDF eine entscheidende Rolle gespielt. Eigentlich sollten die kurdischen Kämpfer der SDF in die Regierungsarmee integriert werden, eine entsprechende Vereinbarung wurde jedoch bisher nicht umgesetzt.
Das regionale US-Armeekommando Centcom rief die syrische Regierungsarmee auf, "jegliche Offensivhandlungen" im Gebiet zwischen Aleppo und Takba zu stoppen. Der französische Präsident Emmanuel Macron und der Anführer der Kurden im Irak, Netschirwan Barsani, riefen zur Deeskalation und einer Waffenruhe auf.
Nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember 2024 herrscht in Syrien eine Übergangsregierung unter dem Islamisten al-Scharaa. Dieser wird vorgeworfen, die Rechte und die Sicherheit von Minderheiten wie Alawiten, Drusen und Kurden nicht ausreichend zu schützen. Die Menschenrechtslage in dem Land gilt generell als fragil.
Übergangspräsident al-Scharaa wird am Dienstag zu einem Besuch in Berlin erwartet. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfängt den früheren Dschihadistenanführer im Kanzleramt, zudem trifft al-Scharaa auch Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
D.Kaufman--AMWN