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Merz nächste Woche in Golf-Region: Besuche in Saudi-Arabien, Katar und Emiraten
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reist kommende Woche in die Golfregion und wird dort Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate besuchen. Ziele der Reise von Mittwoch bis Freitag seien eine Unterstützung der Stabilität im Nahen Osten und die Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Freitag in Berlin. Merz wird demnach von einer Wirtschaftsdelegation begleitet.
Der Kanzler bricht am Mittwochabend nach Saudi-Arabien auf. Am Donnerstag reist er weiter nach Katar und und am Donnerstagabend nach Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Am Freitagabend kehrt Merz nach Deutschland zurück.
Thema sei "vor allem" die Stabilität der Region, sagte der Regierungssprecher. Er verwies auf die unterschiedlichen Brennpunkte in Nahost. Sie reichen vom Gaza-Konflikt über die Spannungen mit Blick auf den Iran bis zu den jüngsten Kämpfen in Syrien. Kornelius sagte, Merz sei interessiert an Optionen zur Reduzierung von Spannungen, zu der auch Deutschland und Europa beitragen könnten.
Im Wirtschaftsbereich geht es insbesondere um mehr Flüssiggaslieferungen aus der Region und mehr Investitionen der Golfstaaten in Deutschland. Dies seien "die großen Andock-Themen für die Region und für Deutschland", sagte Kornelius. In den Ländern gebe es "ein hohes Investitionspotenzial", die Bundesregierung hoffe auf ein verstärktes Engagement der Golfstaaten in Deutschland. Daneben sei das Energie-Thema für die Bundesregierung "von zentraler Bedeutung".
Von Sonntag bis Dienstag reist bereits Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nach Saudi-Arabien. Auch sie werde von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation begleitet, sagte eine Sprecherin ihres Ministeriums. Ziele seien die Hauptstadt Riad und die Hafenstadt Dschidda am Roten Meer.
Reiche nimmt demnach in Riad an einem vom saudiarabischen Energieministerium und ihrem Haus organisierten Treffen mit Unternehmensvertretern teil. Bei der Reise würden "zahlreiche" Absichtserklärungen unterzeichnet. In deren Mittelpunkt stünden Energievorhaben, Innovation, Technologie und Künstliche Intelligenz. Auch Unternehmensbesuche seien geplant.
D.Cunningha--AMWN