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Letzte Generation: Anklage wegen Bildung krimineller Vereinigung zugelassen
Fünf Klimaaktivisten der Gruppe Letzte Generation müssen sich vor einem Brandenburger Gericht wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung verantworten. Die Staatsschutzkammer des Landgerichts Potsdam ließ eine entsprechende Anklage der Staatsanwaltschaft Neuruppin zu, wie das Gericht am Dienstag in der brandenburgischen Landeshauptstadt mitteilte. Den Klimaaktivisten zufolge ist es das erste Mal, dass ein deutsches Gericht eine Anklage gegen Mitglieder der Letzten Generation wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung zulässt.
Bei den Angeklagten handelt es sich um vier Männer im Alter von 26, 27, 32 und 62 Jahren sowie eine 28-jährige Frau. Laut Anklage sollen sie unter anderem an Angriffen auf Raffinerieanlagen der PCK Schwedt, den Flughafen Berlin-Brandenburg und das Museum Barberini in Potsdam beteiligt gewesen sein.
Neben Bildung einer kriminellen Vereinigung werden ihnen auch Störung öffentlicher Betriebe, Nötigung, Sachbeschädigung und andere Delikte vorgeworfen. Die Anklage wurde am 17. Mai 2024 erhoben und am 22. Januar 2026 zugelassen. Termine zur Hauptverhandlung wurden noch nicht anberaumt.
F.Bennett--AMWN