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5000 Polizisten schützen Sicherheitskonferenz: Großdemonstration zu Iran erwartet
Wegen der Münchner Sicherheitskonferenz sind am Wochenende bis zu 5000 Polizisten in der bayerischen Landeshauptstadt im Einsatz. Da es wegen der verschiedenen Karnevalsveranstaltungen ein deutschlandweit erhöhtes Einsatzgeschehen gebe, unterstützen Polizisten aus Frankreich, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden die aus dem ganzen Bundesgebiet kommenden deutschen Einsatzkräfte, sagte Einsatzleiter und Polizeivizepräsident Christian Huber am Mittwoch vor Journalisten. Es werde ein "internationaler Polizeieinsatz".
Rund um die 62. Auflage der Sicherheitskonferenz mit ihren mehr als tausend Teilnehmern aus 120 Staaten sind laut Polizei am Wochenende 21 Demonstrationen und Kundgebungen angemeldet. Dies sind nach dem derzeitigen Stand zwar deutlich weniger als im vergangenen Jahr, dafür werde am Samstag auf der Theresienwiese aber eine außergewöhnlich große Veranstaltung erwartet.
Gegner der Staatsführung im Iran erwarten zu einer Großdemonstration etwa hunderttausend Teilnehmer. Huber sagte, es lasse sich für die Polizei noch nicht abschließend bewerten, ob tatsächlich so viele Menschen kommen werden. Es gebe aber Hinweise zu zahlreichen Anreisen auch aus dem Ausland. "Wir haben Erkenntnisse, dass europaweit Anreisen mit Bussen und auch Flugzeugen stattfinden." Es spreche viel dafür, "dass eine hohe Versammlungsteilnehmerzahl" zu erwarten sei.
Neben dieser Großdemonstration ist für Samstag von Gegnern der Sicherheitskonferenz eine Demonstration mit bis zu 4000 Teilnehmern angemeldet. Dazu kämen eine weiterer angemeldete Kundgebung mit 3000 Teilnehmern am Odeonsplatz und eine geplante Menschenkette vom Stachus zum Marienplatz.
Huber sagte, die Polizei werde "gelassen und mit Augenmaß" die verschiedenen Veranstaltungen begleiten. Sollte es zu Störungen, Gewalt oder Straftaten kommen, gebe es aber keinerlei Toleranz der Einsatzkräfte. In der Münchner Innenstadt gelten für das Wochenende erhebliche Einschränkungen im Verkehr, es gibt auch ein Flugbeschränkungsgebiet, das auch für Drohnenflüge gilt.
A.Mahlangu--AMWN