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US-Außenminister Marco Rubio zu Sicherheitskonferenz in München eingetroffen
US-Außenminister Marco Rubio ist am Freitag zur diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) in der bayerischen Hauptstadt eingetroffen. Rubio führt bei der Münchner Sicherheitskonferenz in diesem Jahr die Delegation der Vereinigten Staaten an. Neben dem US-Außenminister werden dutzende US-Kongressmitglieder in der bayerischen Landeshauptstadt erwartet.
Vor einem Jahr hatte US-Vizepräsident JD Vance bei der Sicherheitskonferenz mit einem Frontalangriff auf Europa Empörung ausgelöst. So hatte er Verbündeten in Bezug auf das äußerste rechte Spektrum eine angebliche Einschränkung der Meinungsfreiheit in ihren Ländern vorgeworfen. Es wird erwartet, dass Rubio im Ton weniger konfrontativ auftreten wird.
Vor seinem Abflug aus Washington hatte Rubio gesagt: "Wir leben in einer neuen Ära der Geopolitik, und das wird von uns allen verlangen, gewissermaßen neu zu überprüfen, wie das aussieht und welche Rolle wir spielen werden."
Zum Auftakt der Sicherheitskonferenz hält Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine außenpolitische Grundsatzrede (13.45 Uhr). Die Veranstalter rechnen mit mehr als tausend Teilnehmern aus etwa 120 Staaten, unter ihnen mehr als 60 Staats- und Regierungschefs, rund hundert Außen- und Verteidigungsminister sowie die Spitzenvertreter von über 40 internationalen Organisationen.
Für Merz ist es die erste Sicherheitskonferenz als Kanzler. Als weitere Kabinettsmitglieder reisen unter anderen Außenminister Johann Wadephul (CDU), Verteidigungsminister Boris Pistorius und Finanzminister Lars Klingbeil (beide SPD) nach München.
D.Moore--AMWN