-
NHL: Draisaitl trifft und verletzt sich
-
Justizministerium: Zahl der Fahrgäste ohne Ticket im DB-Fernverkehr gestiegen
-
Nervenstarker Sinner gewinnt erstmals Indian Wells
-
Trump fordert Nato-Beteiligung in Straße von Hormus
-
Hautkrebsfrüherkennung: Mehrheit nutzt Screening nicht
-
Oscars: "One Battle After Another" triumphiert über "Blood & Sinners"
-
Frankreich: Prozess gegen Dschihadisten wegen Völkermords an Jesiden
-
Berufungsprozess gegen Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy beginnt
-
Steinmeier besucht Panama zum Auftakt von Mittelamerika-Reise
-
SPD und CDU in Brandenburg unterzeichnen Koalitionsvertrag
-
EU-Energieminister beraten vor dem Hintergrund steigender Öl- und Gaspreise
-
EU-Außenminister beraten in Brüssel über Kriege in Ukraine und Nahost
-
Niederländischer Regierungschef Jetten zu Antrittsbesuch bei Merz
-
Flugbetrieb am Flughafen von Dubai nach Drohnenvorfall vorübergehend eingestellt
-
Trump: Abkommen mit Kuba wird "sehr bald" zustandekommen
-
Trump: Iran nicht "bereit" für Abkommen zur Beendigung des Krieges
-
Behörden: Drohnenvorfall löst Feuer nahe internationalem Flughafen von Dubai aus
-
Trump: Ausbleibende Hilfe in Straße von Hormus wäre "schlecht" für Zukunft der Nato
-
Trump und Starmer beraten über Blockade der Straße von Hormus
-
Fünf Verletzte durch Raketenangriff auf Flughafen von Bagdad
-
Rechtspopulisten behaupten sich bei Kommunalwahlen in Frankreich
-
Iranische Führung kündigt Anhebung des Mindestlohns um 60 Prozent an
-
Kasachstan beschließt per Referendum neue Verfassung
-
Kommunalwahlen in Frankreich: Präsidentschaftskandidat Philippe in Le Havre vorn
-
Spiele beendet: Paralympisches Feuer in Norditalien erloschen
-
Kommunalwahlen in Frankreich: Sozialist Grégoire in Paris weit vorn
-
Undav entscheidet: VfB holt Big Points gegen Leipzig
-
Kommunalwahlen in Frankreich: Rechtspopulisten siegen offenbar in mehreren Städten
-
Israel will noch "tausende Ziele" im Iran angreifen
-
Israel öffnet Grenzübergang Rafah ab Mittwoch für "begrenzten" Personenverkehr
-
BBL: Bayern verlieren in Bamberg - Alba erlebt Debakel
-
Netanjahu macht sich über Internet-Gerüchte über seinen angeblichen Tod lustig
-
Liverpool patzt gegen strauchelnde Spurs
-
Wadephul sieht keine Notwendigkeit für Beteiligung an Hormus-Mission
-
Barca hält Real auf Distanz
-
Windchaos in Oslo: Raimund tritt nicht an, Schreck bei Hoffmann
-
Eiskalte Mainzer verstärken Bremer Abstiegsangst
-
Vier Wochen vor der Wahl in Ungarn: Großdemonstrationen beider Lager
-
Druck und Gremien-"Horror": Ex-SPD-Generalsekretär Kühnert blickt kritisch zurück
-
Niedrige Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen in Frankreich
-
Erst Tor, dann Rot: Schalker Schock nach Dzeko-Platzverweis
-
Hohe Spritpreise: Union und SPD drohen Branche mit staatlichen Eingriffen
-
99 Prozent Wahlbeteiligung: Parlamentswahl im kommunistischen Vietnam
-
FC Bayern will Sperre für Díaz verhindern
-
Iranische Staatsmedien: Auch Kapitänin von Frauenmannschaft zieht Asylantrag zurück
-
FDP-Nachwuchs fordert Dürrs Rückzug - und will Neuwahl der Spitze erzwingen
-
Nahost-Krieg: "Finalissima" abgesagt
-
Zehntausende Anhänger Orbans demonstrieren vor Parlamentswahl in Ungarn
-
Auch Ulreich fällt aus: Torwartprobleme beim FC Bayern
-
Weltkriegsbombe in Kiel entschärft: Rund 5000 Menschen müssen Wohnungen verlassen
Berlinale: Kanzler erwartet "schnelle Klärung der Sachverhalte"
Nach Spekulationen um eine Abberufung von Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle und einer Krisensitzung wünscht sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine rasche Klärung des Konflikts. Der Kanzler erwarte "von den Parteien einen respektvollen Umgang miteinander und eine schnelle Klärung der Sachverhalte", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille am Freitag in Berlin. "Die im Raum stehenden Vorwürfe müssen ausgeräumt werden und gegenseitige Unterstellungen müssen unterbleiben."
Es gehe darum, "einen Konflikt im Leitungsbereich der Berlinale zu lösen". Der Kanzler verfolge "die öffentlichen Äußerungen in dieser Debatte sehr genau", fügte Hille hinzu.
Der Sprecher verwies erneut auf die Aufsichtsratssitzung zur Zukunft der Berlinale, die am Donnerstag unter Leitung von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) stattfand. Diese Gespräche würden in den nächsten Tagen fortgesetzt.
Anlass für die Kontroverse war unter anderem der Auftritt des syrisch-palästinensischen Regisseurs Abdallah Alkhatib, der bei dem Filmfestival für sein Filmdebüt "Chronicles from the Siege" mit einem Preis ausgezeichnet worden war. Er hatte in seiner Dankesrede am Sonntag der Bundesregierung vorgeworfen, "Partner des Völkermords in Gaza zu sein".
Die Bundesregierung weise die Beteiligung an einem Genozid "strikt" zurück, sagte Hille dazu. Es stehe aber vollkommen außer Frage, "dass sich Filmschaffende auf der Berlinale frei äußern können. Eine Einschränkung der Meinungsfreiheit findet nicht statt".
Der Sprecher ergänzte: "Aber das beinhaltet ja nicht, dass man die Meinungen gut finden muss." Die Bundesregierung wolle "den offenen Diskurs vielfältiger Stimmen", was aber nicht gehe, sei "einseitiger von Israelhass geprägter Bekenntniszwang".
Tausende Filmschaffende hatten sich bereits in offenen Briefen hinter Tuttle gestellt. Weitere Rückendeckung bekam diese in der Zwischenzeit unter anderem vom langjährigen Leiter der Berlinale, Dieter Kosslick. "Wir haben ein internationales Festival und da muss sich jeder äußern können", sagte er dem Bayerischen Rundfunk.
Kosslick sprach von "einer absurden Diskussion". Diese stärke die Festivalpräsidentin - "die große Solidarität hat das ja gezeigt".
Unterstützung kam auch vom Direktor der Anne-Frank-Bildungsstätte in Frankfurt am Main, Meron Mendel. Wenn Tuttle gehen müsste, würde das die Berlinale und auch den Ruf Deutschlands in der Welt schwer beschädigen, sagte er dem RBB. "Bei uns herrscht nach wie vor die Kunst- und die Meinungsfreiheit."
Der umstrittenen Aussage von Regisseurs Alkhatib bei der Preisverleihung am vergangenen Wochenende könne inhaltlich heftig widersprochen werden, aber sie sei "zu 100 Prozent von der Meinungsfreiheit gedeckt". Sie zu verbieten sei "absolut unzulässig und auch unmöglich".
T.Ward--AMWN