-
Kommunalwahlen in Frankreich: Sozialist Grégoire in Paris weit vorn
-
Undav entscheidet: VfB holt Big Points gegen Leipzig
-
Kommunalwahlen in Frankreich: Rechtspopulisten siegen offenbar in mehreren Städten
-
Israel will noch "tausende Ziele" im Iran angreifen
-
Israel öffnet Grenzübergang Rafah ab Mittwoch für "begrenzten" Personenverkehr
-
BBL: Bayern verlieren in Bamberg - Alba erlebt Debakel
-
Netanjahu macht sich über Internet-Gerüchte über seinen angeblichen Tod lustig
-
Liverpool patzt gegen strauchelnde Spurs
-
Wadephul sieht keine Notwendigkeit für Beteiligung an Hormus-Mission
-
Barca hält Real auf Distanz
-
Windchaos in Oslo: Raimund tritt nicht an, Schreck bei Hoffmann
-
Eiskalte Mainzer verstärken Bremer Abstiegsangst
-
Vier Wochen vor der Wahl in Ungarn: Großdemonstrationen beider Lager
-
Druck und Gremien-"Horror": Ex-SPD-Generalsekretär Kühnert blickt kritisch zurück
-
Niedrige Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen in Frankreich
-
Erst Tor, dann Rot: Schalker Schock nach Dzeko-Platzverweis
-
Hohe Spritpreise: Union und SPD drohen Branche mit staatlichen Eingriffen
-
99 Prozent Wahlbeteiligung: Parlamentswahl im kommunistischen Vietnam
-
FC Bayern will Sperre für Díaz verhindern
-
Iranische Staatsmedien: Auch Kapitänin von Frauenmannschaft zieht Asylantrag zurück
-
FDP-Nachwuchs fordert Dürrs Rückzug - und will Neuwahl der Spitze erzwingen
-
Nahost-Krieg: "Finalissima" abgesagt
-
Zehntausende Anhänger Orbans demonstrieren vor Parlamentswahl in Ungarn
-
Auch Ulreich fällt aus: Torwartprobleme beim FC Bayern
-
Weltkriegsbombe in Kiel entschärft: Rund 5000 Menschen müssen Wohnungen verlassen
-
Streit um angebrannte Pizza eskaliert: Polizeieinsatz an Imbiss in Malchin
-
Nach Aufholjagd: DSV-Duo auf Platz vier im Single Mixed
-
Aicher so gut wie nie im Slalom - nur Shiffrin schneller
-
Präsidentschaftswahl im Kongo: Wiederwahl von 82-jährigem Amtsinhaber erwartet
-
Snowboardcross: Ulbricht übernimmt Führung im Gesamtweltcup
-
Referendum über neue Verfassung in Kasachstan
-
"Früher stand da überall Weselsky": Ex-GDL-Chef hadert mit Nachfolgern
-
Aufruf zu "Vernichtung Israels": Polizei löst Demonstration in Frankfurt am Main auf
-
"Teuer und riskant": Grüne kritisieren Söders Vorstoß zu Mini-Atomkraftwerken
-
Vor Trump-Reise: USA und China führen Handelsgespräche in Paris
-
Iran-Krieg: Großbritannien drängt zur "Deeskalation"
-
WTO-Chefin: "Wir erleben die schlimmsten Verwerfungen der letzten 80 Jahre"
-
Queer-Beauftragte will Kanzler Merz zu Christopher Street Day einladen
-
Nach zehn Monaten im Amt: Leo XIV. bezieht Papst-Gemächer im Vatikan
-
Vierte Medaille: Wicker holt Silber im Langlauf
-
Noch ein Rekord: Dowman jüngster Torschütze der Premier League
-
Verwechslung mit Schussswaffe: Akkuschrauber löst Polizeieinsatz in Hildesheim aus
-
Jüngster Sieger seit Verstappen: Antonelli gewinnt in China
-
Söder plant Mini-Atomkraftwerke in Bayern
-
Nächste Absage - und Kugel für Odermatt
-
Spieler des Tages: Sven Ulreich (Bayern München)
-
Hoeneß schimpft: DFB stellt sich vor Dingert
-
Kein Start in China: Beide McLaren mit Technik-Problemen
-
Kommunalwahlen in Frankreich begonnen - Stimmungstest für Präsidentschaftswahl
-
Trotz schwieriger Anreise: Irak tritt zu Playoff in Mexiko an
Israel weitet Offensive gegen Hisbollah im Libanon aus
Am vierten Tag des Iran-Kriegs hat Israel seine Militäroffensive im Libanon gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz ausgeweitet. Nach AFP-Informationen rückten israelische Soldaten am Dienstag in Grenzregionen im Südlibanon vor, Verteidigungsminister Israel Katz kündigte die Einrichtung einer Pufferzone zum Schutz von Gemeinden im israelischen Grenzgebiet an. Die israelische Luftwaffe flog unterdessen weitere Angriffe auf Hisbollah-Hochburgen, nach Armeeangaben wurden seit Montag bereits mehr als 160 Ziele beschossen. Die Hisbollah meldete ihrerseits weitere Angriffe auf Ziele in Israel.
Verteidigungsminister Katz zufolge sind die israelischen Streitkräfte angewiesen, "vorzurücken und weitere strategische Stellungen im Libanon unter Kontrolle zu bringen." Als "vorausschauende Verteidigungsmaßnahme" verstärkte die Armee nach eigenen Angaben ihre Truppenpräsenz, es handle sich jedoch nicht um eine Bodenoffensive. Mit der Truppenverstärkung solle "die Sicherheit unserer Bevölkerung gewährleistet werden". Seit Montag werden Ortschaften und Städte im israelischen Grenzgebiet von der Hisbollah unter Beschuss genommen.
Israel erklärt weiterhin, keine groß angelegte Bodeninvasion im Libanon zu planen. Zugleich erklärte die Armee, "alle Optionen" seien auf dem Tisch.
Auf der anderen Seite der Grenze zog die libanesische Armee nach Angaben aus Militärkreisen Soldaten von mehreren erst unlängst errichteten Grenzposten zurück. Nachdem es zu einer "Eskalation" seitens der israelischen Armee gekommen sei, habe die Armee die Soldaten aus Sicherheitsgründen von den Stellungen in ihre Hauptstützpunkte zurückgerufen, hieß es gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
Unterdessen flog die israelische Luftwaffe weitere Angriffe auf als Hisbollah-Hochburgen geltende Vororte im Süden von Beirut. AFP-Journalisten berichteten über mehrere Angriffswellen. Wie die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete, erfolgten die Attacken ohne vorherige Evakuierungsaufforderung und verursachten "erhebliche Schäden an Gebäuden".
Die israelische Armee erklärte, sie habe "mehrere Terrorziele der Hisbollah" ins Visier genommen. Am Dienstagmorgen hatte die Armee von Angriffen auf "Kommandozentralen und Waffenlager der Hisbollah in Beirut" geschrieben.
Zuvor hatte die israelische Armee die Bewohner von 31 Dörfern im Süden des Libanon zur sofortigen Evakuierung aufgerufen und Einsätze gegen die Hisbollah angekündigt.
Insgesamt wurden nach jüngsten Angaben des israelischen Militärs seit dem Wiederaufflammen der Kämpfe mit der Hisbollah mehr als 160 Ziele der pro-iranischen Miliz getroffen. Unter anderem seien Kämpfer der als Hisbollah-Eliteeinheit geltenden Radwan-Brigade attackiert worden. Der höchstrangige getötete Vertreter ist nach Armeeangaben bislang Hisbollah-Geheimdienstchef Hussein Mukalled.
Die Hisbollah reklamierte ihrerseits weitere Angriffe auf Ziele in Israel für sich. Wie ein AFP-Journalist berichtete, wurde in der grenznahen Ortschaft Juval ein Haus von einer Rakete getroffen. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom wurde ein Mensch durch Glassplitter verletzt. Die Miliz attackierte zudem nach eigenen Angaben mehrere israelische Militäreinrichtungen. Am Dienstagnachmittag erklärte sie, einen Panzer der Armee ins Visier genommen zu haben.
Die israelische Regierung hat bislang keine Evakuierung der Ortschaften in Grenznähe angeordnet. Auf libanesischer Seite verließen nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR mindestens 30.000 Menschen ihre Wohnungen. Dies beruhe auf "konservativen Schätzungen".
Der US-israelische Krieg gegen den Iran hat auch den Konflikt zwischen Israel und der pro-iranischen Miliz Hisbollah im Libanon wieder eskalieren lassen. Die vom Iran finanzierte Miliz, die im November 2024 einen Waffenstillstand mit Israel geschlossen hatte, hat in der Nacht zum Montag begonnen, Ziele im Norden Israels mit Raketen und Drohnen anzugreifen. Israel reagierte sofort mit Gegenangriffen.
Auch eine auf einen britischen Militärstützpunkt auf Zypern abgefeuerte iranische Drohne wurde nach Angaben aus zyprischen Regierungskreisen im Libanon gestartet. Es sei bestätigt, dass die Drohnen – von denen eine in der Nacht zum Montag eine Landebahn getroffen hatte – vom Libanon aus gestartet seien, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus zyprischen Regierungskreisen. "Höchstwahrscheinlich" seien sie von der pro-iranischen Hisbollah-Miliz gestartet worden.
Die USA und Israel hatten am Samstag massive Luftangriffe auf den Iran begonnen. Dabei wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Als Reaktion auf die Angriffe Israels und der USA greift der Iran seit Samstag Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Golfregion an.
In mehreren Golfstaaten gab es am Dienstag erneut Explosionen. In Saudi-Arabien und Kuwait wurden die US-Botschaften mit Drohnen angegriffen, wie örtliche Behörden und Diplomaten berichteten. Die US-Armee gab an, im Iran Kommandoposten der Revolutionsgarden zerstört zu haben.
Auch auf Irans Hauptstadt Teheran flogen Israel und die USA erneut Angriffe. Die israelische Armee erklärte, bei Luftangriffen seien das iranische Präsidialamt sowie das Gebäude des Nationalen Sicherheitsrats in Teheran getroffen worden. Zudem wurde nach iranischen Angaben in Ghom das Gebäude des Gremiums getroffen, das einen Nachfolger für Chamenei wählen soll.
Ch.Kahalev--AMWN