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Iran-Krieg: Trump kündigt neue Angriffe an und stellt Führungswechsel in Frage
Zwei Wochen nach Beginn des Iran-Krieges hat US-Präsident Donald Trump weitere Angriffe für die kommende Woche angekündigt. "Wir werden sie in der nächsten Woche sehr hart treffen", sagte Trump am Freitag dem Radiosender Fox News. Zugleich sagte er voraus, die iranische Führung werde stürzen, aber "vielleicht nicht sofort".
Damit setzte der US-Präsident seine wechselhaften Äußerungen über die Strategie im Krieg fort. Noch am Montag hatte Trump den Iran-Krieg für "so gut wie" beendet erklärt und dies mit der militärischen Schwächung der Islamischen Republik begründet.
In der Nacht zum Freitag nannte er die iranischen Führungspolitiker "gestörte Dreckskerle" und drohte ihnen mit Vernichtung. Der Iran hatte am Sonntag den Sohn des getöteten Ayatollah Ali Chamenei, Modschtaba Chamenei, als neuen Führer eingesetzt. Diesen hatte Trump "inakzeptabel" genannt.
Zu Kriegsbeginn am 28. Februar hatte Trump die Iranerinnen und Iraner aufgerufen, "sich ihr Land zurückzuholen". Nun sagte er, das werde passieren, aber "vielleicht nicht sofort". Es sei eine "sehr große Hürde für Leute, die keine Waffen haben", fügte er hinzu. Die iranische Führung hatte Anfang Januar Proteste niedergeschlagen und nach Angaben von Menschenrechtlern mehr als 7000 Menschen getötet.
Trump wurde in dem Fox-News-Interview auch zu seiner Ankündigung gefragt, Öltanker könnten US-Geleitschutz in der vom Iran blockierten Straße von Hormus erhalten. "Wir würden es tun, wenn wir es müssten", antwortete Trump. "Aber, wissen Sie, hoffentlich wird alles sehr gut laufen. Wir werden sehen, was passiert."
US-Generalstabschef Dan Caine nannte die Meerenge bei einem Auftritt mit Pentagonchef Pete Hegseth eine "taktisch komplexe Umgebung". Bevor die US-Marine dort Schiffe im großen Umfang durchschleuse, müssten erst die eigentlichen militärischen Ziele erfüllt werden.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen den Krieg gegen den Iran begonnen. Am ersten Kriegstag wurden Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagierte mit Angriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion.
F.Pedersen--AMWN