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Spahn warnt vor Flüchtlingskrise durch Iran-Krieg: "Mit Nachbarländern reden"
Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hat angesichts des Iran-Kriegs vor einer möglichen neuen Flüchtlingskrise gewarnt. "Es darf kein zweites 2015 geben", sagte Spahn am Montag dem Sender ntv. Der CDU-Politiker forderte, schon jetzt vorsorglich ein europäisches Abkommen mit sicheren Drittstaaten abzuschließen, um auf eine mögliche neue Flüchtlingsbewegung vorbereitet zu sein.
"Wir haben bei Syrien erlebt, wie schnell sich Dinge entwickeln können", sagte er mit Blick auf die starke Fluchtbewegung aus dem Bürgerkriegsland vor rund zehn Jahren. "Deswegen muss man jetzt schon mit den Nachbarländern reden."
Als Beispiel nannte Spahn Gespräche mit der Türkei, um Unterstützung in der Region sicherzustellen. Solche Vorbereitungen dürften nicht erst beginnen, wenn sich Menschen bereits auf den Weg machten, sagte er. Der Krieg im Iran unterstreiche, wie wichtig eine "Migrationswende" sei - nicht nur in Deutschland, sondern vor allem auf europäischer Ebene, fügte er hinzu.
G.Stevens--AMWN