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Iran-Krieg: Macron nennt Angriffe auf Energieanlagen "rücksichtslose Eskalation"
Nach den jüngsten Angriffen auf Energie-Infrastruktur im Iran und in Katar hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron direkte Gespräche zwischen dem Iran und den USA gefordert. "Es handelt sich um eine rücksichtslose Eskalation", sagte Macron am Donnerstag kurz vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel. Er bekräftigte seine Forderung nach einem Moratorium für Angriffe auf zivile Infrastruktur im Iran-Krieg.
"Wenn in der Region eine Zeit der religiösen Feste beginnt, sollte sich die Lage beruhigen, die Kämpfe sollten zumindest für ein paar Tage eingestellt werden", sagte Macron. Den Verhandlungen müsse wieder eine Chance gegeben werden. Hinsichtlich der Angriffe auf Gasanlagen wünsche er sich, "dass direkte Gespräche zwischen Amerikanern und Iranern zu diesem Thema aufgenommen werden".
Macron hatte sich zu diesem Thema zuvor bereits mit US-Präsident Donald Trump und dem Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani, ausgetauscht.
Israel und die USA hatten am 28. Februar mit massiven Luftangriffen auf den Iran begonnen. Der Iran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region. Am Mittwoch war nach Darstellung Teherans eine iranische Anlage im Gasfeld South-Pars angegriffen worden, woraufhin der Iran den katarischen Gaskomplex Ras Laffan attackierte.
L.Durand--AMWN