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Vor Wahl in Rheinland-Pfalz verspricht CDU-Kandidat mehr Anstrengungen für Winzer
Vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz an diesem Sonntag hat CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder für den Fall eines Wahlsiegs mehr Anstrengungen für den Erhalt des Weinbau angekündigt. "Wir müssen endlich etwas machen", sagte Schnieder am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Finanziell wie personell müsse was passieren. So müssten im Steillagenweinbau die Zuschüsse für die Winzer erhöht werden. Andernfalls würden dort bald Brombeerhecken gepflanzt - "dann ist das nicht mehr die Kulturlandschaft, die wir kennen".
Die Winzerinnen und Winzer müssten auch deshalb unterstützt werden, um die Bedeutung für die Gesellschaft zu bewahren - ohne Weinbau gebe es keine Weinfeste, sagte Schnieder. "Das alles will ich nicht." Es sei staatliche Zuständigkeit, das Marketing zu stärken. In Österreich werde 90 Prozent österreichischer Wein getrunken, in Deutschland aber nur 40 Prozent deutscher Wein - er wolle hier "so ein Stück Lokalpatriotismus" hinbekommen. "Dann würden wir es schaffen, dass die Winzer ganz normal weiterarbeiten können und mit ihrer Hände Arbeit noch entsprechend verdienen können."
Schnieder liegt mit seiner CDU in den Umfragen kurz vor der Wahl knapp vor der SPD mit Ministerpräsident Alexander Schweitzer. Anstrengungen kündigte Schnieder auch in der Gesundheitspolitik an, wo er die Anzahl der Studienplätze für Mediziner in Rheinland-Pfalz erhöhen will und eine stationäre Grund- und Erstversorgung im ländlichen Raum schaffen will. An erster Stelle stehe für ihn bei den Prioritäten aber die Bildungspolitik. Hier müsse Rheinland-Pfalz wieder nach vorne kommen - "koste es, was es wolle".
Y.Nakamura--AMWN