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Hochrechnungen: CDU gewinnt Landtagswahl in Rheinland-Pfalz deutlich vor SPD
Die CDU hat die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ersten Hochrechnungen zufolge deutlich gegen die bislang regierende SPD gewonnen. Laut den Hochrechnungen für ARD und ZDF erreichten die Christdemokraten mit Spitzenkandidat Gordon Schnieder am Sonntag 30,5 bis 30,6 Prozent der Stimmen, während die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Alexander Schweitzer auf 26,5 bis 26,9 Prozent kamen.
Auf dem dritten Platz landete demnach die AfD mit 20,0 Prozent vor den Grünen mit 7,7 bis 8,3 Prozent, während die FDP mit 2,0 bis 2,1 Prozent und die Freien Wähler mit 3,6 bis 3,9 Prozent aus dem Mainzer Landtag ausscheiden und die Linke mit 4,4 bis 4,5 Prozent um den erstmaligen Parlamentseinzug bangen muss. Die CDU kann damit laut den Hochrechnungen auf 35 bis 36 Sitze im neuen Landtag hoffen, während auf die SPD 31 bis 32 Mandate entfallen. 24 Sitze gehen an die AfD sowie neun bis zehn Mandate an die Grünen.
Den Hochrechnungen zufolge würde sich die AfD im Vergleich zu ihrem Ergebnis bei der Landtagswahl 2021 mehr als verdoppeln. Die SPD, die derzeit in einer Koalition mit Grünen und FDP regiert, würde um rund neun Prozentpunkte einbrechen, während die CDU etwa drei Punkte gewinnen würde. Die Grünen und die Freien Wähler würden verlieren, während sich die Linke verglichen mit 2021 fast verdoppeln würde. Die FDP würde ihr Ergebnis von der letzten Wahl dagegen mehr als halbieren.
Die Landtagswahl vor fünf Jahren gewann die SPD damals noch mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer an der Spitze mit 35,7 Prozent. Die CDU landete 2021 bei 27,7 Prozent, gefolgt von den Grünen mit 9,3 Prozent und der AfD mit 8,3 Prozent. Die FDP erreichte 5,5 Prozent, die Freien Wähler kamen auf 5,4 Prozent. Die Linke verpasste den Landtagseinzug mit 2,5 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag vor fünf Jahren bei 64,3 Prozent - nun betrug sie laut ZDF 65,5 Prozent
Y.Nakamura--AMWN