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Militärmaschine mit 125 Insassen in Kolumbien abgestürzt
Nach dem Absturz eines Militärflugzeugs im Kolumbien werden dutzende Tote befürchtet. An Bord der Transportmaschine befanden sich 125 Menschen, wie die Armee am Montag mitteilte. Nach Angaben von Präsident Gustavo Petro wurde bislang eine Leiche geborgen, 77 Überlebende seien in Krankenhäuser gebracht worden. Das Schicksal der übrigen Insassen sei noch unklar.
Verteidigungsminister Pedro Sánchez teilte in "tiefer Trauer" mit, dass die Transportmaschine vom Typ Herkules im Süden des Landes verunglückt sei. Sie stürzte demnach kurz nach dem Start in Puerto Leguízamo nahe der Grenze zu Ecuador ab. "Militäreinheiten sind bereits vor Ort", schrieb Sánchez in Onlinenetzwerken. Er sprach von einem "zutiefst schmerzlichen Ereignis" für Kolumbien.
Nach Angaben des Generals Carlos Fernando Silva Rueda waren 114 Soldaten und elf Besatzungsmitglieder an Bord des Flugzeugs.
Auf Fotos der Nachrichtenagentur AFP waren die Trümmer des ausgebrannten Flugzeugs in einem Waldgebiet zu sehen. In der Grenzregion kämpfen die kolumbianische und die ecuadorianische Armee gegen Drogenkartelle und Milizen.
Petro sprach im Onlinedienst X von einem "schrecklichen Unfall, der nicht hätte passieren dürfen". Er verwies auf die Notwendigkeit, die Militärflotte zu modernisieren. Der Präsident postete ein Video, in dem zu sehen ist, wie das Flugzeug versucht, an Höhe zu gewinnen, bevor es zu Boden stürzt.
In Bolivien war Ende Februar ebenfalls ein Hercules-Transportflugzeug abgestürzt. Mindestens 24 Menschen kamen dabei ums Leben.
P.Costa--AMWN