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Polizei: Castortransport durch Nordrhein-Westfalen ohne Zwischenfälle verlaufen
Der Castortransports durch Nordrhein-Westfalen von Jülich bei Aachen nach Ahaus in Münsterland ist nach Angaben der Polizei ohne besondere Zwischenfälle verlaufen. Der mit einem Großeinsatz der Polizei zum Schutz der Atommüllbehälter abgesicherte Konvoi erreichte gegen 2.00 Uhr das Zwischenlager Ahaus, wie die Beamten in Münster am Mittwochmorgen mitteilten.
Bei der Polizei Münster waren im Vorfeld mehrere Versammlungen angemeldet worden. An einer Demonstration in Jülich nahmen Polizeiangaben zufolge 27 Personen teil. Zwei Demonstrationen in Ahaus verzeichneten insgesamt rund 380 Teilnehmer. Eine Versammlung in Duisburg bestand aus 15 Menschen. Die Versammlungen seien störungsfrei verlaufen, erklärte die Polizei.
Auf der rund 170 Straßenkilometer langen Strecke kam es der Polizei zufolge zu temporären Verkehrsbehinderungen. Diese seien jedoch so gering wie möglich gehalten worden, auch durch den Transport der 152 Castorbehälter bei Nacht.
Münsters Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf dankte den Einsatzkräften sowie den friedlichen Demonstranten. Es sei ein gutes Zeichen für das Einsatzkonzept, "dass der erste Transport sicher sein Ziel erreicht hat", erklärte Dorndorf. Die Transporte stellten für die Polizei einen "Marathon" dar.
H.E.Young--AMWN