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Ifo-Umfrage: Deutsche Exportwirtschaft erwartet sinkende Ausfuhren
Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs hat sich die Stimmung der deutschen Exporteure einer Umfrage zufolge eingetrübt. Die Exporterwartungen gingen nach plus 2,7 Punkten im Februar auf nunmehr minus 0,9 Punkte zurück, wie das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag mitteilte. "Viele Unternehmen befürchten eine sinkende Nachfrage in wichtigen Absatzmärkten", erklärte Ifo-Umfragenleiter Klaus Wohlrabe. Eine Ausnahme sind die Automobilhersteller, die mit einem deutlichen Schub ihrer Exporte rechnen.
Bei den Autobauern stieg der Indikator laut Ifo-Institut sogar auf den höchsten Wert seit Juni 2020. Mit einem Zuwachs bei den Auslandsumsätzen rechnen aber auch die Möbel- und die Elektronikbranche und die Getränkeindustrie.
Im Maschinenbau sowie der Metallerzeugung und -bearbeitung zeige sich hingegen "wenig Dynamik". Das Papiergewerbe, die Druckindustrie und die chemische Industrie erwarten einen Rückgang ihrer Ausfuhren. Der Konflikt im Nahen Osten habe "die Unsicherheit unter den Exporteuren merklich erhöht", fuhr Wohlrabe fort.
L.Davis--AMWN