-
Trump weiter "enttäuscht über Deutschland" - Rutte nimmt Berlin in Schutz
-
Erster Sieg: Dzeko und Bosnien können weiter hoffen
-
Schweizer Partycrasher: Kanada muss in die USA
-
Fast 300.000 Wehrdienst-Fragebogen verschickt - 530 Freiwillige für 2026 rekrutiert
-
Russischer Oppositionspolitiker Kruglow zu sieben Jahren Haft verurteilt
-
Auch in Wimbledon: Spieler-Protest wegen Preisgeld
-
WHO kündigt Tests von zwei Behandlungen gegen Ebola für kommende Woche an
-
Rubio rechnet mit Fortsetzung der Iran-Gespräche kommende Woche
-
E5-Spitzentreffen im Kanzleramt - Merz will Nato-Gipfel zu Erfolg machen
-
Klopp sieht noch "Spielraum" im deutschen Defensivverhalten
-
Irans Verhandlungsführer: USA haben mit Rahmenabkommen ihre "Niederlage" erklärt
-
Europa ächzt unter Hitzewelle - Mehrere Länder verzeichnen bisher heißeste Juni-Tage
-
Erregte Debatte im Bundestag über Pantisanos Faschismus-Vorwurf
-
Staats- und Regierungschefs von E5-Gruppe zu Treffen in Berlin zusammengekommen
-
Größerer Flächenbrand in Mecklenburg-Vorpommern - Behindertenwerkstatt geräumt
-
IOC: 10.000 Dollar für alle Olympiasportler
-
Obdachlosen in Berlin totgetreten: Lebenslange Haft wegen Mordes in zweitem Prozess
-
Social Media ab 14 und Medienerziehung ins Gesetz: Experten legen Empfehlungen vor
-
Muskuläre Probleme: DFB-Team ohne Brown
-
Streiks im Tourismus-, Gast- und Baugewerbe in Griechenland
-
Nach Mordurteil: Bayerischer Cold Case von 1978 wird von anderem Gericht aufgerollt
-
Elfjähriger Henri Wüstenberg aus Gelsenkirchen ist bester Vorleser 2026
-
Weiterer Toter durch Bornavirus in Bayern
-
Ermittlungen gegen Mutter nach Fund von totem Baby in Baden-Württemberg
-
IOC schreibt Neutralität fest
-
Entlastungen für Firmen: Regierung will Vorgaben für Energieverbrauch abschwächen
-
Olympia 2036 wird 2029 vergeben - IOC beschließt Reform
-
Zweiter WM-Einsatz: Zwayer pfeift Kongo gegen Usbekistan
-
Spaniens Ministerpräsident weist Korruptionsvorwurf zurück - und lehnt Neuwahlen ab
-
Eine Woche vor Ende des Tankrabatts: Preise für Benzin und Diesel fallen nochmals
-
Mögliche Sabotagepläne für deutsche Gasversorgung: Razzia in Zusammenhang mit Gazprom
-
Technischer Fehler legt Zugverkehr bundesweit stundenlang lahm
-
Ölpreis sinkt weiter - Schiffsverkehr durch Straße von Hormus legt zu
-
Chef von Weltklimarat: Hitzewelle in Europa heftiger als manche Prognosen
-
Ukrainische Angriffe treffen erneut Krim und russische Regionen - Stromausfall in Sewastopol
-
Millionenbetrug in Corona-Testzentrum: Mehrjährige Haftstrafen in Hannover
-
Maria im Viertelfinale von Eastbourne
-
Verdächtiger mit mutmaßlichen Verbindungen zum IS bei Razzia nahe Ankara erschossen
-
Besuch in Emiraten: Rubio bekräftigt Verpflichtung der USA für Sicherheit des Landes
-
Schröder führt DBB-Auswahl in WM-Qualifikation an
-
Versuchte Sabotage von deutscher Gasversorgung: Razzia in Zusammenhang mit Gazprom
-
Überhitzungsgefahr bei Haustieren: Branchenverband appelliert an Halter
-
Verbände wenden sich gegen Regierungspläne zu Kürzungen bei Eingliederungshilfe
-
IAEA: Atominspektionen im Iran werden kommen
-
Präsidenten-Stichwahl in Peru: Offenbar sehr knapper Sieg für Fujimori
-
Neue Aufgabe für Altkanzler Scholz: Vorsitz von Kommission für Entwicklungspolitik
-
Mahnmal für im Nationalsozialismus verfolgte Zeugen Jehovas eingeweiht
-
Anhaltende Hitze: Stuttgart verbietet Wasserentnahme aus Gewässern
-
Versuchter Angriff auf deutsche Gasversorgung: Razzia in Zusammenhang mit Gazprom
-
Bayern: Zwei Festnahmen bei Ermittlungen zu Sexual- und Drogenstraftaten an Kindern
Kubicki will FDP neu und weiblich aufstellen
FDP-Vize Wolfgang Kubicki will seine Partei im Fall seiner Wahl zum Parteichef personell und inhaltlich neu aufstellen. "Ich bin nicht die Zukunft der FDP, aber ich will dafür Sorge tragen, dass die FDP überhaupt noch eine Zukunft hat", sagte Kubicki im Berlin Playbook Podcast von des Portals Politico nach Angaben vom Dienstag. Wie lange er selbst an der Spitze bleiben will, ließ der 74-Jährige offen.
"Das weiß ich nicht, ob ich in drei Jahren noch Chef der FDP bin", sagte Kubicki. Er hatte an Ostern seinen Hut für den FDP-Vorsitz in den Ring geworfen. Daraufhin erklärte der amtierende Parteichef Christian Dürr seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur und bekundete seine Unterstützung für Kubicki.
Die Liberalen stecken in einer existentiellen Krise. Sie waren im vergangenen Jahr aus dem Bundestag und im März aus den Landtagen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz geflogen.
Kubicki setzt für die Parteiführung auf neue und auch weibliche Köpfe. Neben Martin Hagen als Generalsekretär nannte er Linda Teuteberg, Susanne Seehofer, Katja Suding sowie Maria Westphal. "Die sollen Teil meines Präsidiums werden", sagte der FDP-Vize. Der Bundesvorstand solle künftig stärker nach außen wirken: "Wir müssen Wählerinnen und Wähler überzeugen."
Inhaltlich forderte Kubicki eine Begrenzung staatlicher Eingriffe. Wohlstand werde in der Wirtschaft verdient und nicht beim Staat, sagte der FDP-Vize. "Wir können uns ihn so nicht mehr leisten." Außerdem wolle er für die Abschaffung des § 188 des Strafgesetzbuchs kämpfen, der Menschen "mehr drangsaliert, als es hilfreich ist". Der Paragraf regelt die Strafbarkeit der Beleidigung von Politikern. Demnach kann dies zu einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren führen.
Der nordrhein-westfälische FDP-Landeschef Henning Höne, der ebenfalls für den Parteivorsitz kandidiert, setzt für den Neustart der Liberalen unter anderem auf einen neuen Kommunikationsstil. "Wir müssen optimistisch und lösungsorientiert sein, unsere Erzählung in den Vordergrund rücken, unsere Alleinstellungsmerkmale Marktwirtschaft, Bürgerrechte, das Leistungsprinzip", sagte Höne dem "Stern". Aber es brauche auch Mut zur Zuspitzung. "Ich will auf Social Media wieder die führende Rolle erkämpfen, die wir mal hatten."
Höne führt die desolate Lage seiner Partei darauf zurück, dass es seit der Bundestagswahl nicht gelungen sei, einen glaubwürdigen Neustart hinzulegen. "Es fehlte an Distanz zur Ampel-Zeit, für einen Neustart braucht es einen Bruch", sagte der NRW-Landesparteichef. Den Menschen, die früher FDP gewählt hätten, müsse gezeigt werden, dass sich die FDP neu aufstelle.
Die FDP werde "im Moment nicht vermisst", sagte Höne. Die Menschen wollten liberale Politik, nur die Partei wolle im Moment fast keiner. "Die FDP hat eine Lücke zu schließen", betonte Höne. "Ich treffe viele, die sagen: Es braucht eure Ideen, es braucht eure Perspektive."
Zur Kandidatur von Parteivize Kubicki sagte Höne, sein Angebot stehe "unabhängig davon, wer sonst kandidiert". Für den Erfolg brauche es verschiedene Perspektiven in der Partei. "Ich halte nichts davon, jetzt Richtungsentscheidungen herbeizuführen." Er stehe "für einen statt spalten". Der neue Vorsitzende müsse die Partei zusammenführen und die Stärken der unterschiedlichen Schwerpunkte in der Partei bewusst nutzen.
P.Silva--AMWN