-
Trump droht EU mit Handelsstopp bei engerer Partnerschaft mit Kanada
-
US-Kongress stimmt für deutlich verschärfte Russland-Sanktionen
-
Letztes TV-Duell vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Schwesig in Angriffslaune
-
Berlin-Wahl: "Wahlarena" macht Differenzen zwischen SPD und Linke deutlich
-
Titeljagd eröffnet: Leverkusen mit glanzlosem Auftaktsieg
-
Handball: Berlin unterliegt Veszprem deutlich
-
Weißes Haus kritisiert Leitzinserhöhung der Fed
-
Deutschland und Kanada wollen KI "im Dienste des Menschen" fördern
-
Niederlage für Trump: US-Notenbank Fed erhöht Leitzins erstmals seit 2023
-
3. Liga: Rostock jubelt spät - Essen gewinnt in Mannheim
-
Deutschland und Kanada wollen Entwicklung von KI "im Dienste des Menschen" vorantreiben
-
US-Notenbank Fed erhöht Leitzins erstmals seit 2023 - Anstieg um 0,25 Punkte
-
US-Zentralbank erhöht Leitzins erstmals seit 2023 - Anstieg um 0,25 Punkte
-
UN-Generalsekretär Guterres ruft zu internationaler Koordination bei KI auf
-
"Rote Linie" Mekka: Saudi-Arabien wirft Huthis Angriff auf heilige Stadt vor
-
Nach Wahl in Sachsen-Anhalt: Neuer Landtag kommt am 6. Oktober erstmals zusammen
-
Wirtschaftsministerin Reiche will Spritpreise per Steuerrabatt senken
-
Früherer "First Dog": Obamas Hund Sunny ist tot
-
25 Jahre Haft für Kosovos Ex-Präsident Thaci wegen Kriegsverbrechen
-
Bundeswehr unterstützt Lettland bei Luftraum-Absicherung während Parlamentswahl
-
Bundesregierung legt Plan gegen Sozialmissbrauch vor - Armutsmigranten im Visier
-
Drei Jahre Haft in Prozess um tote Zwillinge auf E-Roller in Frankfurt am Main
-
Urteil im Saarland: Gutachter muss Mutter kein Schmerzensgeld zahlen
-
Gemeinsame Stellungnahme: CDU-Ministerpräsidenten warnen vor Personaldebatten
-
Bundesverwaltungsgericht entscheidet im Oktober über Klage zu Luftreinhalteprogramm
-
Bayern verlängern auch mit Sportdirektor Freund
-
Milliardenschwerer Maskenstreit: Bundesgerichtshof entscheidet im Dezember
-
Dorf stimmt für Abspaltung vom Vereinigten Königreich - Protest gegen Asylbewerberunterkunft
-
Bundesverwaltungsgericht weist Klage von Binz gegen LNG-Terminal ab
-
Proteste 2022: Amnesty wirft iranischen Behörden Verbrechen gegen Menschlichkeit vor
-
Olympia 2030: IOC bestätigt Austragungsorte
-
Über 60 Millionen Euro Schaden durch Geldwäsche und Steuerhinterziehung - Razzia
-
Gericht: Mannheim muss umstrittenen Swingerclub-Artikel vorerst nicht veröffentlichen
-
Deutsche und internationale Stars bei Filmfestival in San Sebastián
-
Athleten Deutschland: Herber tritt im Sommer 2027 ab
-
Zivilschutz: 20 Tote und dutzende Vermisste bei Einsturz von Gebäude im Gazastreifen
-
CDU-Ministerpräsidenten warnen vor Personaldebatten - gemeinsame Erklärung
-
Korruptionsprozess gegen französische Ex-Ministerin Dati hat begonnen
-
Karetsas wieder im Dortmunder Mannschaftstraining
-
Karetas wieder im Dortmunder Mannschaftstraining
-
CDU-Ministerpräsident Rhein fordert Ende der Ausgrenzung der AfD
-
Nordrhein-Westfalen: 88-Jähriger in Leverkusen von Zug erfasst und getötet
-
Philippinischer Ex-Präsident Duterte erscheint erstmals vor Internationalem Gericht
-
Forderungen nach langsamerer KI-Entwicklung werden lauter
-
Vor Abgeordnetenhauswahl in Berlin: Angriffe auf Wahlstände von CDU und AfD
-
Engere Partnerschaft mit Kanada: Von der Leyen schlägt "assoziierte" EU-Mitgliedschaft vor
-
Gericht: Gefühlte deutsche Identität begründet keinen Anspruch auf Grundsicherung
-
Kommunalwahl in Niedersachsen: CDU auch auf Gemeindeebene stärkste Kraft
-
Streit um Swingerparty-Artikel: Gericht gibt Stadtrat in Baden-Württemberg recht
-
Richterbund: Plan gegen Extremismus "sinnvoll" - Schlagkräftigere Justiz nötig
Hegseth verschärft Druck auf Europa wegen Verteidigungsausgaben
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den europäischen Verbündeten erneut mit Konsequenzen bei zu niedrigen Verteidigungsausgaben gedroht. "Verbündete, die sich weigern, mehr Verantwortung zu übernehmen und ihren Beitrag zu unserer gemeinsamen Verteidigung zu leisten, werden mit einer deutlichen Änderung unserer Vorgehensweise umgehen müssen", sagte Hegseth am Samstag beim Sicherheitsforum Shangri-La-Dialog in Singapur. Zugleich forderte der Pentagon-Chef insbesondere westeuropäische Staaten auf, auf "Moralpredigten" zu verzichten, wenn sie mit den USA nicht einer Meinung seien.
"Zu lange sind höfliche Bitten an unsere europäischen Verbündeten, mehr für ihre eigene Verteidigung auszugeben, auf taube Ohren gestoßen", sagte Hegseth. Inzwischen holten die Verbündeten "endlich auf". Zugleich warf er europäischen Staaten vor, "hohle globalistische Rhetorik über eine regelbasierte internationale Ordnung" gepflegt zu haben, während sie "ihre Grenzen weit geöffnet und ihre Armeen ausgehöhlt" hätten.
Die Nato-Mitgliedstaaten hatten im vergangenen Jahr zugesagt, bis 2035 ihre Verteidigungsausgaben auf 3,5 Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu erhöhen und weitere 1,5 Prozent für verteidigungsrelevante Ausgaben auszugeben. Trotz verstärkter Anstrengungen erklärten viele Staaten jedoch, dass sie dieses Fünf-Prozent-Ziel möglicherweise nicht erreichen können.
Hegseth kündigte "wichtige Entscheidungen" zur Sicherheit Europas an. "Europa und die Nato haben wichtige Entscheidungen zu treffen, und Sie werden bald mehr erfahren", sagte er. US-Außenminister Marco Rubio hatte den Europäern zuletzt gesagt, sie müssten lernen, mit weniger US-Soldaten in Europa zu leben. Demnach soll es bald Anpassungen bei den Kräften geben, die im Krisenfall binnen 180 Tagen mobilisiert werden können.
Die US-Regierung fordert Europa seit dem Beginn der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump regelmäßig mit scharfen Worten zu höheren Militärausgaben und der Übernahme von mehr Verantwortung für die eigene Verteidigung auf.
In der im vergangenen November veröffentlichten Sicherheitsstrategie der USA heißt es, Washington wolle Europa zwar weiter bei Freiheit und Sicherheit unterstützen, zugleich aber Europas "zivilisatorisches Selbstvertrauen" stärken und es dazu bringen, selbst die Hauptverantwortung für die eigene Verteidigung zu übernehmen. Deutschland wird in dem Papier ausdrücklich kritisiert, insbesondere für eine zu starke Abhängigkeit von Russland und China.
US-Verteidigungsminister Hegseth äußerte sich beim Shangri-La-Forum auch zu China und schlug dabei einen versöhnlicheren Tonfall an als bei seinem Auftritt im Vorjahr. Es gebe "berechtigte Besorgnis" wegen Chinas starker Aufrüstung, sagte er. Die USA suchten aber in Asien keine "unnötige Konfrontation", sondern ein "wirklich stabiles Gleichgewicht". Dabei dürfe kein Staat, "auch nicht China", eine Vorherrschaft erzwingen. Zu Taiwan sagte Hegseth, die US-Haltung habe sich nicht geändert. Die Entscheidung über künftige Waffenverkäufe an Taipeh liege aber bei Präsident Trump.
Ein chinesischer Delegierter nannte Hegseths Rede "viel moderater" als im Vorjahr, fand dessen Darstellung Chinas aber "ironisch". Die demokratische US-Senatorin Tammy Duckworth zeigte sich "etwas verstört" über den aus ihrer Sicht zu beschwichtigenden Ton gegenüber Peking.
Auch die Partner in Asien forderte Hegseth zu höheren Verteidigungsausgaben auf. Südkorea, Japan, Australien und die Philippinen lobte er. Auf die Frage eines neuseeländischen Delegierten, ob ein Anstieg der Verteidigungsausgaben auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung für ihn noch "Trittbrettfahren" sei, antwortete Hegseth: "Wenn ich ehrlich bin: Zwei Prozent sind nicht genug, und deshalb sind zwei Prozent Trittbrettfahren."
M.Fischer--AMWN