-
Polizist bei Streit in Göttingen durch Schüsse verletzt
-
Durststrecke vorbei: Knicks nach 53 Jahren wieder NBA-Champion
-
"90 Minuten Qual": Schottland mit Duselsieg beim WM-Comeback
-
Gewerkschaft EVG: Italo-Einstieg könnte 16 Städte vom Fernverkehr abkoppeln
-
Dudelsack-Party mit Wacklern: Schotten jubeln bei WM-Rückkehr
-
Trump feiert seinen 80. Geburtstag mit Käfigkampf vor dem Weißen Haus
-
Bahnstrecke Hamburg-Berlin wird am Sonntag wiedereröffnet
-
Volksabstimmung in der Schweiz über Begrenzung der Bevölkerungszahl
-
Bericht: Mehr als 90 wichtige Bahnprojekte in Deutschland in Gefahr
-
Kein Glanz ohne Neymar: Brasilien stolpert zum Start
-
Neuer steht beim WM-Auftakt im Tor
-
Später Gegentreffer: Schweiz patzt gegen Katar
-
Mögliche Verbindung zu Kushner-Projekt in Albanien: 20 Haftbefehle beantragt
-
Vertragsverlängerung: Rangnick bleibt Österreich treu
-
Iran-Krieg: Widersprüchliche Aussagen zu Termin für Unterzeichnung von Abkommen
-
Trump: Friedensvereinbarung mit dem Iran soll am Sonntag unterzeichnet werden
-
Richterlicher Beschluss: Trumps Name von Kennedy Center entfernt
-
Ukrainisches Akw Saporischschja wieder ans Netz gegangen
-
Kutschfahrt durch Stockholm: Schwedisches Königspaar feiert Goldene Hochzeit
-
Richterlicher Beschluss: Trumps Name wird von Kennedy Center entfernt
-
Iran-Krieg: Einigung auf Abkommen rückt offenbar näher
-
Fußball-WM: Kanada lässt ghanaischen Nationalspieler Partey nicht einreisen
-
Russell holt Pole Position vor Hamilton - Antonelli Dritter
-
Nach ausländerfeindlichen Protesten: Tausende demonstrieren in Belfast gegen Rassismus
-
Revanche gegen Magdeburg: Berlin stürmt ins CL-Finale
-
Vor WM-Start: Abschlusstraining mit Neuer
-
Israel fliegt nach Evakuierungsanordnung erneut Luftangriffe auf den Libanon
-
Ein Toter bei ukrainischem Drohnenangriff in Südrussland
-
Verweigerte Einreise für Partey: Ghanas Regierung protestiert
-
Iranisches Staatsfernsehen: Ali Chamenei soll am 9. Juli beigesetzt werden
-
Tausende Thailänder erweisen verstorbener Prinzessin Bha in Bangkok die letzte Ehre
-
Ittrich: Regeländerungen bringen "gar nichts"
-
SPD in Mecklenburg-Vorpommern wählt Schwesig erneut zu Spitzenkandidatin
-
FDP in Schleswig-Holstein kürt Landeschef Vogt zu Spitzenkandidat
-
SPD-Fraktionschef Ott ist Spitzenkandidat für Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen
-
Richter hält an Beschluss fest: Trumps Name muss von Kennedy Center entfernt werden
-
Wirtschaftsweise Grimm und Arbeitgeberpräsident Dulger drängen auf Reformen
-
Forscher: Musk verbreitete Beiträge britischer Rechtsextremer millionenfach weiter
-
Handball: Frauen-EM 2030 nach Frankreich und Belgien vergeben
-
Kleiner Fahrplanwechsel der DB am Sonntag - Strecke Berlin-Hamburg im Fokus
-
Trotz Zuversicht bei Verhandlungen: US-Armee meldet Abschuss iranischer Drohnen
-
Hunderte erwarten in Bangkok Ankunft des Trauerzugs mit Leichnam von Prinzessin Bha
-
Trump: Anführer von venezolanischer Drogenbande Tren de Aragua bei US-Angriff getötet
-
American Dreams: Das passierte in der deutschen Nacht
-
Pantisano: Linke muss Wut der Arbeiter aufgreifen
-
33 Punkte im Finalspiel: "Andi Obst ist Andi Obst"
-
Undav strotzt vor Selbstvertrauen
-
USA wie entfesselt: Auch Tom Cruise jubelt mit
-
US-Armee meldet Abschuss iranischer Drohnen in Straße von Hormus
-
Geburtstagsparade "Trooping the Colour" für König Charles III. in London
Einbürgerungen steigen 2025 auf neuen Höchststand
Die Zahl der Einbürgerungen hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, erwarben 2025 rund 332.500 Ausländerinnen und Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit. Am häufigsten erhielten erneut Menschen aus Syrien den deutschen Pass, danach folgten - jedoch mit deutlichem Abstand - Einbürgerungen von Menschen mit türkischer und russischer Staatsangehörigkeit.
Seit der Einführung der Statistik im Jahr 2000 wurden nie mehr als 300.000 Menschen pro Jahr eingebürgert. Ihre Zahl nahm 2025 um 40.500 oder 14 Prozent zu. Die Anzahl der Einbürgerungen stieg damit im fünften Jahr in Folge.
Am häufigsten waren den Angaben zufolge sogenannte Regelfalleinbürgerungen, die eine Mindestaufenthaltsdauer von fünf Jahren in Deutschland voraussetzen sowie Miteinbürgerungen von Ehepartnern und -partnerinnen sowie von Kindern. Insgesamt verteilten sich 91 Prozent aller Fälle auf diese beiden Einbürgerungsarten.
Quasi keine Rolle spielte im vergangenen Jahr die mittlerweile abgeschaffte Turbo-Einbürgerung mit verkürzter Aufenthaltsdauer aufgrund besonderer Integrationsleistungen. Lediglich 1500 Menschen wurden noch innerhalb dieser zu Ende Oktober gestrichenen Möglichkeit eingebürgert, das war weniger als ein Prozent aller Einbürgerungen.
Die Turbo-Einbürgerung war 2024 durch die Ampel-Regierung eingeführt worden. Sie ermöglichte bei besonderen Integrationsleistungen - etwa im Beruf oder über ein Ehrenamt - die Einbürgerung schon nach drei Jahren. Damals wurde auch die Regelwartefrist vor der Einbürgerung von acht auf fünf Jahre verkürzt. Die schwarz-rote Regierung schaffte im vergangenen Jahr zwar die Turbo-Einbürgerung ab, behielt aber die verkürzte Regelwartedauer bei.
Allein ein Fünftel der Eingebürgerten waren 2025 Menschen aus Syrien, wie die Wiesbadener Statistiker mitteilten. Hier gab es 65.600 Einbürgerungen. Im Vergleich zu 2024 sank die Zahl aber um rund 21 Prozent.
Eingebürgert wurden auch 34.100 türkische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger - sie waren die zweitgrößte Herkunftsgruppe. Dass ihre Zahl im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte anstieg, dürfte nach Einschätzung des Bundesamts an der Reform des Staatsbürgerschaftsrechts 2024 liegen. Seitdem ist es grundsätzlich möglich, die bisherige Staatsbürgerschaft zu behalten.
Drittgrößte Gruppe waren Staatsbürger aus Russland. Bei ihnen gab es 19.700 Einbürgerungen. Auch hier stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um mehr als die Hälfte.
Einen besonders starken Anstieg gab es bei Menschen aus Bosnien-Herzegowina (8800 Einbürgerungen, plus 126 Prozent). Auch aus den USA wurden mit 6600 doppelt so viele Menschen eingebürgert wie noch 2024. Dies gilt auch für albanische Staatsbürger, von denen im vergangenen Jahr 6100 den deutschen Pass erhielten.
Erstmals wurde in der Statistik auch die Zahl der Einbürgerungsanträge ausgewiesen. Demnach beantragten im vergangenen Jahr 467.400 Menschen den deutschen Pass. Zahlen für die Vorjahre liegen nicht vor, so dass sich nicht sagen lässt, wie viele Einbürgerungsanträge insgesamt derzeit noch bearbeitet werden. Die Bearbeitung der Anträge durch die zuständigen Behörden kann sich über mehr als ein Jahr hinziehen.
Erledigt wurden 2025 der Behörde zufolge 371.100 Einbürgerungsverfahren. In 90 Prozent der Fälle endeten sie den Angaben zufolge mit dem Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft. Weitere fünf Prozent der Antragssteller zogen ihren Antrag zurück, in etwa drei Prozent der Fälle wurde der Antrag abgelehnt. Die restlichen Fälle erledigten sich etwa durch den Tod des Antragsstellers oder durch den Wegzug ins Ausland.
P.Stevenson--AMWN