-
Hannover entlässt Trainer Titz - Wagner als Nachfolger?
-
Abgeordnetenhauswahl in Berlin: CDU und Linkspartei in neuer Umfrage gleichauf
-
Trotz zweifachem Rückstand: Bayern-Frauen schlagen Leverkusen
-
Trump sieht "Verschwörung" gegen KI und erklärt sich zur besten Kontrollinstanz
-
Oasis kündigen neue Welttournee für 2027 an - Britpop-Band kommt auch nach München
-
Bund will trotz Commerzbank-Übernahme durch Unicredit Aktionär bleiben
-
Flughafen auf Sizilien wegen Aktivität des Ätna vorübergehend geschlossen
-
EM: Volleyballer lösen Achtelfinal-Ticket
-
Presse: Trump-Regierung will Klimaregeln für Kohle- und Gaskraftwerke streichen
-
Huthi-Miliz im Jemen greift erneut Ziele in Saudi-Arabien an
-
MAD: Hybride Bedrohungslage in Deutschland weiter verschärft
-
Trump: Ukraine und Russland wollen keine Energieanlagen mehr angreifen
-
Baden-Württemberg: Seniorin landet mit Auto in Getränkeabteilung von Supermarkt
-
Litauen-Brigade: Erstmals sollen Bundeswehr-Soldaten verpflichtet werden
-
Bier und Kokain im Spiel: Fahrdienstleiter von Bahn in Schwarzwald bewusstlos
-
Hohe Spritpreise: SPD fordert Preisdeckel und Übergewinnsteuer
-
56-jähriger Jäger stirbt bei Jagd in Brandenburg
-
Kallas: Russischer Angriff auf Zug in Ukraine sollte dem Westen "Angst machen"
-
Trump sieht "kranke Verschwörung" gegen KI
-
"Verlässliche und bezahlbare Energie im Fokus": Reiche bei G20-Treffen in Texas
-
Frau in Ratzeburger Supermarkt erstochen: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie
-
Wadephul-Besuch in Budapest: "Ungarn und Deutschland schlagen neues Kapitel auf"
-
36-Jähriger will in Hamburg offenbar Bekannten retten und stirbt vor U-Bahn
-
"Bedrohung" durch Russland: Arktis-Gipfel fordert stärkere EU-Präsenz in der Region
-
Drei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in Nordrhein-Westfalen
-
Frauenleiche auf Trierer Dachboden versteckt: Besondere Schuldschwere festgestellt
-
USA blockieren Teilnahme von Irans Atombehördenchef an IAEA-Sitzung in Wien
-
Merz ruft Kritiker zu Disziplin auf - SPD besorgt über unionsinterne Debatte
-
Söder: Bund muss etwas gegen zu hohe Spritpreise unternehmen
-
Erstochener 74-Jähriger in Freiburg: Ermittlungen zu Tatmotiv dauern an
-
Ukraine-Krieg: Merz sieht entscheidende "Wochen oder Monate"
-
Mieten und Müll: Linke Eralp präsentiert Pläne als Berlins Bürgermeisterin
-
Pistorius reist in dieser Woche in die USA - Treffen mit Kollegen Hegseth geplant
-
Knapper Vorsprung für die Linke in Schweden - Wahlausgang noch offen
-
Wegen Tötungsdelikt gesucht: Paar an deutsch-niederländischer Grenze festgenommen
-
Kommunen sollen beim Bevölkerungsschutz gestärkt werden
-
Israels Kulturminister droht Machern von Gaza-Doku mit Entzug der Staatsangehörigkeit
-
Benzinpreis steigt auf weiteres Allzeithoch - Keine Entspannung am Ölmarkt in Sicht
-
Commerzbank-Übernahme: Klingbeil will Interessen Deutschlands klarstellen
-
Parteichefs aus Schottland, Wales und Nordirland betonen Recht auf Selbstbestimmung
-
Kontakte in russische Botschaft: Bundesanwaltschaft klagt mutmaßliche Spionin an
-
Trotz Risiken: Experten fordern Tempo bei europäischer KI-Entwicklung
-
Immer weniger Menschen in Deutschland wohnen im Eigentum
-
Niedersachsen: 38-Jährige stirbt nach Sturz von Balkon in fünftem Stock
-
Finnland beteiligt sich an Frankreichs "erweiterter" nuklearer Abschreckung
-
IG Metall ruft zum "Auto-Aktionstag" auf - Mindestens 100.000 Beschäftigte erwartet
-
Immer mehr weniger Menschen in Deutschland wohnen im Eigentum
-
Kallas: Russische Angriffe auf ukrainische Bahnstrecken sollten dem Westen "Angst machen"
-
Kulturstaatsminister Weimer: AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt "singuläres Ereignis"
-
Bundesanwaltschaft klagt mutmaßliche Russland-Spionin an
Ungesunder Waldbrand-Rauch aus Kanada vernebelt New York und Chicago
Wegen starker Waldbrände in Kanada vernebelt dichter Rauch nun auch US-Millionenstädte wie New York und Chicago. Die Skyline des New Yorker Stadtteils Manhattan war am Donnerstag eingehüllt in dichten Dunst. Das am Michigan-See gelegene Chicago schloss wegen der extrem hohen Feinstaubbelastung seine Strände, obwohl die Menschen bei hohen Temperaturen nach Abkühlung suchten. Millionen Menschen waren der schlechten Luftqualität ausgesetzt.
Nachdem am Mittwoch die kanadische Metropole Toronto wegen des starken Rauchs in apokalyptisches Gelb getaucht war, waren am Donnerstag die an Kanada angrenzenden US-Bundesstaaten Minnesota, Wisconsin, Michigan und Illinois besonders betroffen. In Chicago und anderen US-Städten im Grenzgebiet gaben die Behörden eine Gesundheitswarnung aus. Der Luftqualitätsindex sank dort auf die niedrigste von sechs Stufen.
Nach Angaben des Unternehmens IQAir waren Chicago und Detroit am Donnerstagabend weltweit die Städte mit der höchsten Luftverschmutzung - dicht gefolgt von New York.
In Chicago musste ein Fußballspiel der US-Profiliga MLS mit rund 40.000 Zuschauern verschoben werden - nur wenige Tage vor dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft, das am Sonntag im MetLife Stadion in New Jersey ausgetragen wird - also unmittelbar vor den Toren New Yorks.
Die Behörden im Großraum von New York riefen die Menschen dazu auf, wegen der Feinstaubbelastung so wenig Zeit wie möglich im Freien zu verbringen. Bürgermeister Zohran Mamdani warnte vor einer "ernsten Bedrohung" durch Hitze und schlechte Luft. Öffentliche Bibliotheken und Bahnhöfe verteilten kostenlos Masken. Hunderte Kühlzentren wurden überall in der Stadt geöffnet für Menschen ohne Zugang zu einer Klimaanlage.
Die Stadtverwaltung warnte, es könne sich um die schlimmste Rauchbelastung seit 2023 handeln, als der Himmel über New York sich wegen Waldbränden in Kanada orange gefärbt hatte und der Index für Luftqualität auf das gefährliche Niveau von 465 gestiegen war.
Dieser Wert wurde am Donnerstagnachmittag mit rund 700 von den Städten Detroit, Chicago und Toledo im Bundesstaat Ohio übertroffen, wie Messungen der US-Umweltschutzbehörde ergaben.
"Unsere Brust fühlt sich eng an", sagt Erin Lucey, Angestellte einer Farm für Bio-Gemüse in Wisconsin, nach der morgendlichen Ernte von Zucchini, Bohnen und Gurken. Wegen der trüben, rauchigen Luft in der Region tragen die Beschäftigten trotz schwüler Hitze Masken bei der Feldarbeit.
Der Rauch in Kombination mit den erbarmungslosen Hitzewellen der vergangenen Tage und den ausgedörrten Feldern sei "unheimlich", fügte die 38-jährige Lucey hinzu. "Wir müssen alle an das empfindliche Gleichgewicht denken, in dem in einer solchen Zukunft Lebensmittel angebaut werden, und können uns nicht vorstellen, wie es hier in 100 Jahren sein wird", sagte sie.
"Wenn die Menschen wie wir draußen arbeiten würden und das alles sehen würden, wenn sie nicht den Komfort einer Klimaanlage hätten, würden wir viel schneller Änderungen durchsetzen, um etwas gegen die Klimakrise zu tun", fügte sie hinzu.
In den vergangenen Tagen hatte sich die Waldbrandsituation in der kanadischen Provinz Ontario verschärft, die Metropole Toronto meldete die schlechteste Luftqualität weltweit.
Jüngsten Daten zufolge lodern mehr als 130 aktive Brände im Nordwesten von Ontario, mindestens 60 davon sind nicht unter Kontrolle. Der Provinzpolizei zufolge wurden 15 Gemeinden evakuiert. "Mehr als 150 Feuerwehrteams und fast 50 Löschflugzeuge arbeiten rund um die Uhr, um die Kommunen vor den Feuern im Norden Ontarios zu schützen", erklärte der Regierungschef von Ontario, Doug Ford, im Onlinedienst X.
Bislang gingen mindestens 1,9 Millionen Hektar in Flammen auf, das entspricht fast der Fläche von Sachsen-Anhalt. Die Brände fielen mit einer Hitzewelle zusammen, die sich vom Westen der USA bis an die Ostküste und nach Kanada ausdehnte.
F.Dubois--AMWN