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Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Anschlag auf Berliner CSD
Nach dem Anschlag am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) mit einer Toten und fast 30 Verletzten hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Hintergrund sei die "mutmaßliche islamistische Tatbegehung", sagte eine Sprecherin am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Ermittelt werde auch bezüglich möglicher "Hintermänner" oder "Mitwisser".
Die Sprecherin bestätigte zugleich, dass es sich bei einem am frühen Abend in Berlin erschossenen Mann um den mutmaßlichen Angreifer handeln dürfte. Eine Identifizierung per DNA-Abgleich stehe aber noch aus. Den Angaben zufolge gab es bei dem Polizeieinsatz einen "Schusswechsel". Der dabei angeschossene Mann sei gestorben.
Nach dem Angriff im Berliner Tiergarten am Samstagabend hatte die Polizei unter Hochdruck nach dem 21-jährigen Abdul B. gefahndet. Der deutsche Staatsbürger mit libanesischen Wurzeln war den Behörden als Angehöriger der islamistischen Szene bekannt. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach von einem "islamistischen Terroranschlag".
S.Gregor--AMWN