-
Prominenter brasilianischer Indigenen-Anführer Raoni an Krebs erkrankt
-
Freundin zu Ausreise nach Syrien überredet: Anklage gegen IS-Rückkehrerin in Berlin
-
Luhdorfer Dorffest verbindet am 20. September Flohmarkt und Vereinsangebote
-
Benzinpreis steigt weiter - erneut Allzeithoch erreicht
-
Von Enteignungen bis Neubau: Wohnungsmangel dominiert Wahlkampf in Berlin
-
Institut: Demokratieabbau in den USA ist Vorbild für autoritäre Systeme weltweit
-
DFB: Klopp neu im Kuratorium der Sepp-Herberger-Stiftung
-
KI von Mistral soll TotalEnergies bei Erkundung neuer Öl- und Gasvorkommen helfen
-
Palliativarzt spricht in Buchholz über selbstbestimmtes Sterben
-
Rheinland-Pfalz: Motorradfahrer liegt nach Unfall 19 Stunden in Wald
-
Stader Kreistag: CDU bleibt stärkste Fraktion, AfD wächst auf elf Mandate
-
Personaldebatte über Kanzler: Führende CDU-Politiker stellen sich hinter Merz
-
Berlin-Wahl: Linke und CDU streiten über Strategien gegen Wohnungsnot
-
Änderungen an US-Zöllen gegen Kanada in Kraft getreten
-
St. Wilhadi und Verein Die Brücke laden zu gemeinsamem Gottesdienst in Stade
-
Ministerin Prien: Bildung muss Topthema in Deutschland werden
-
Matthäus empfiehlt: "Urbig auf Sicht aufbauen"
-
Bevölkerung in Deutschland: Knapp 13 Prozent Kinder unter 14 Jahren
-
Vier Künstlerinnen gestalten Ausstellung zu Fenstern auf Schloss Agathenburg
-
Wassermangel wegen El Niño: Panamakanal plant weitere Verkehrsreduzierung
-
18-Jähriger räumt Beteiligung an sechs Raubüberfällen bei Online-Dates ein
-
Mann stirbt in Hessen nach Schüssen: Suche nach Täter
-
Trump-Sohn bestätigt "großzügiges Hochzeitsgeschenk" von russischem Geschäftsmann
-
RTLzwei und Familie Geiss beenden Zusammenarbeit nach einer letzten Staffel
-
Lehrer Engin Çatık beschreibt ungleiche Startbedingungen und die Bedeutung von Vertrauen
-
Freitag-Newsletter verbindet Debatte über Rechtsruck mit Blick auf Berliner Ostmoderne
-
Air Baltic beantragt Gläubigerschutz in New York und setzt Flugbetrieb fort
-
Mahomes glänzt bei Comeback - Walker nicht zu stoppen
-
CDU bleibt in Niedersachsen vorn, AfD gewinnt bei Kommunalwahlen deutlich hinzu
-
Rostock und Nordwest-Niedersachsen prüfen Meerwasserentsalzung für neue Wasserbedarfe
-
Rech: Oberdorf "vor der Winterpause zurück" - Sorgen um Amani
-
Hanning über DBB-Frauen: "Perfekte Werbung für den Frauensport"
-
DEL im Zeichen der Heim-WM: Rankel spürt "große Vorfreude"
-
Hoeneß über Musiala-Comeback: "Schon mutig"
-
Genta Koja gewinnt Gouverneurswahl in Okinawa gegen Denny Tamaki
-
"Widow's Bay" und "The Pitt" räumen bei Emmy-Verleihung in Los Angeles ab
-
Ukrainischer Generalstaatsanwalt reist vor Abstimmung über seine Entlassung ins Ausland
-
Experten hinterfragen Forderungen von KI-Konzernen nach langsamerer Entwicklung
-
Nato-Kampfjets schießen Drohne über Litauen ab - Polen aktiviert "präventiv" Luftverteidigung
-
KI-Sicherheitswarnungen führen zu Fragen nach Regulierung und Unternehmensinteressen
-
Bundeskanzler Merz empfängt irakischen Ministerpräsidenten al-Saidi
-
Dobrindt stellt Lagebilder zu Organisierter Kriminalität und Drogen vor
-
Pistorius bricht zu mehrtägiger Reise in die USA auf - Treffen mit Hegseth geplant
-
Bundesaußenminister Wadephul reist zu Gesprächen nach München und Genf
-
CDU und CSU reagieren unterschiedlich auf Debatte über einen Kanzlerwechsel
-
Soziologin Amlinger sieht soziale Ungleichheit als Faktor für den Aufstieg der AfD
-
"Netflix-reif": Spaniens Regierungschef Sánchez weist Vorwurf der Erpressung durch Marokko zurück
-
Drohne über Litauen von Nato-Kampfjets abgeschossen - Präsident lobt "Einsatzbereitschaft"
-
Union diskutiert Merz’ Zukunft vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern
-
EU-Staaten wollen Überwachung und Infrastruktur in der Arktis ausbauen
Serbiens Justizminister deutet staatliche Ehren für Ratko Mladić an
Serbiens Justizminister Nenad Vujić hat nach dem Tod des verurteilten Kriegsverbrechers Ratko Mladić auf das staatliche Protokoll verwiesen. Medien sehen darin einen Hinweis auf ein Staatsbegräbnis.
Die serbische Regierung hat die Möglichkeit eines Staatsbegräbnisses für Ratko Mladić angedeutet. Justizminister Nenad Vujić sagte dem bosnisch-serbischen Fernsehsender ATV, Mladić sei General und das Protokoll sei bekannt. Die Regierung respektiere, was ihm zustehen würde.
Serbische Medien interpretieren den Hinweis auf das Protokoll als Zeichen dafür, dass die Regierung von Präsident Aleksandar Vučić ein Begräbnis mit höchsten staatlichen Ehren plant. Mladić soll voraussichtlich auf dem Belgrader Friedhof Topčider neben seiner Tochter Ana beigesetzt werden, die sich 1994 im Alter von 23 Jahren das Leben nahm. Ein Termin stand zunächst nicht fest.
Der frühere bosnisch-serbische Militärführer starb am Donnerstag in einem Gefängniskrankenhaus in Den Haag. Er verbüßte eine lebenslange Haftstrafe für Kriegsverbrechen im Bosnienkrieg von 1992 bis 1995. Ein internationales UNO-Tribunal verurteilte ihn wegen Völkermords und sprach ihm unter anderem die Verantwortung für das Massaker von Srebrenica im Juli 1995 zu. Unter seinem Kommando ermordeten bosnisch-serbische Milizen dort mehr als 8.000 Menschen, vor allem Männer und männliche Jugendliche.
Mladić war bosnischer Serbe, erhielt jedoch Sold und Rente von der serbischen Armee. Das offizielle Belgrad bestreitet weiterhin die gerichtlich festgestellte Einstufung der Taten in Srebrenica und bei der Belagerung Sarajevos als Völkermord. Vujić gehörte als junger Mann einer extremistischen serbischen Bürgerkriegsmiliz an; seine damalige Rolle ist ungeklärt.
Der SPÖ-Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Schieder, erklärte, ein Staatsbegräbnis verstoße gegen humanistische und europäische Werte. Die Grünen bezeichneten staatliche Ehren als Verherrlichung eines Kriegsverbrechers und Verhöhnung der Opfer. Alma Zadić und Meri Disoski verlangten eine klare Reaktion Österreichs und der Europäischen Union sowie eine Positionierung von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und Europaministerin Claudia Bauer.
D.Sawyer--AMWN