-
Eskalation um Polens Verfassungsgericht: Regierungsgegner versuchen auf Gelände vorzudringen
-
Russischer Außenminister Lawrow: Hatte "angenehmes" Gespräch mit Rubio in Atlanta
-
EU-Außenbeauftragte Kallas wirft Lawrow bei G20-Treffen "Lügen" über Ukraine vor
-
Antonelli voll im Soll - Leclerc in Mexiko ganz vorne
-
US-Regierung gibt grünes Licht für Verkauf von 500 Patriot-Raketen an die Ukraine
-
UN-Biodiversitätskonferenz einigt sich bei mehreren zentralen Themen
-
Südwest-Duell: Elversberg stoppt Mainzer Auswärtslauf
-
Antonelli wieder fit - nur Leclerc ist schneller
-
47,9 Millionen Wähler: Neuer Rekord bei vorzeitiger Stimmabgabe für Midterms
-
Kryptowährungsbörse Binance will nach Hackerangriff "alle Verluste" ersetzen
-
Berliner Politik erinnert an deutsch-türkisches Anwerbeabkommen vor 65 Jahren
-
Social-Media-Sucht: Meta wendet in USA Prozess durch Vergleich ab
-
EU und Kanada starten neue Allianz mit Abkommen über Ukraine, Rohstoffe und KI
-
Wie eine Nummer eins: Zverev spaziert ins Halbfinale
-
Großdemos in Italien gegen hohe Preise - mehr Geld für Bildung gefordert
-
Feuerpause in Oleschky: Einwohner fliehen aus besetzter ukrainischer Stadt
-
Frankreichs Behörden befürchten bei Protesten erneut massive Randale
-
Nach fehlgeschlagener Hinrichtung: Christa Pike leidet unter ständigen Schmerzen
-
EU und Kanada wollen mit neuer Allianz "gemeinsam Krisen standhalten"
-
G20-Außenministertreffen in Atlanta: Wadephul gegen Familienfoto mit Lawrow
-
Merz und Wadephul fordern Diplomatie statt neuer Angriffe auf Iran nach Midterms
-
Feuerpause in Oleschky: Einwohner aus besetzter ukrainischer Stadt evakuiert
-
Wetterbilanz: Oktober war golden - aber auch überdurchschnittlich nass
-
Prozess um Mord an Fabian aus Güstrow: Verteidigung fordert Freispruch
-
Schwieriger Endspurt bei UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan
-
Papst Leo XIV. hat seine Stimme bei den Kongresswahlen in den USA abgegeben
-
"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos
-
Streit um Pestizid Glyphosat: Bayer siegt erneut vor US-Gericht
-
Druck von Behörden: Unabhängige russische Zeitung "Nowaja Gaseta" muss Arbeit einstellen
-
"Ausschlaggebend war der Tankrabatt": Inflation geht auf 2,8 Prozent zurück
-
Cyberangriff auf Berliner Charité: Kontaktdaten abgegriffen
-
Bis zu vier Mal so viel wie im Vorjahr: Ölkonzerne machen Milliardengewinne
-
Kassen-Zusatzbeiträge sollen 2027 stabil bleiben - bei 2,9 Prozent
-
"GenZ"-Proteste: Initiatoren klagen Regierung an - Appelle für friedliche Demos
-
Landesweite Proteste in Italien gegen hohe Preise
-
Kanzler Merz betont nach Asien-Reise Bedeutung der Handelsbeziehungen
-
Kryptobörse Binance meldet massiven Hackerangriff - Höhe des Schadens unklar
-
Chemie-Industie: Evonik lehnt Übernahmeangebot von BASF ab
-
Iran-Krieg: Merz ruft zu diplomatischer Lösung auf
-
Strafbefehl erlassen: Berliner Polizist soll Interna weitergegeben haben
-
Evakuierung von Einwohnern aus russisch besetzter ukrainischer Stadt Oleschky begonnen
-
Regionalliga: DFB-Präsidium einigt sich auf Kompassmodell
-
Friedenspflicht in Metall- und Elektroindustrie endet - Warnstreiks ab Sonntag
-
Nach "Angst"-Eingeständnis von Eralp: Druck auf SPD zu Verzicht auf Koalition
-
Leichtes Wachstum: Deutsche Wirtschaft trotzt hohen Energiepreisen und Niedrigwasser
-
Berliner SPD lässt Mitglieder über mögliche rot-grün-rote Koalition abstimmen
-
Airline: Bei Bolsonaro-Flucht verwendetes Flugzeug wurde aus den USA bezahlt
-
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - Schlechtere Chancen für Ausbildungssuchende
-
DHB: Mit 14 Vize-Weltmeisterinnen zur EM - Smits als Edeljoker
-
Bus mit Schulkindern kracht in Bad Oldesloe in Hauswand: Mehrere Verletzte
Mindestens 37 Tote bei russischem Drohnenangriff auf Munitionslager nahe Kiew
Ein russischer Drohnenangriff hat in einem Munitionslager nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew einen Großbrand und zahlreiche Explosionen ausgelöst. Mindestens 37 Menschen kamen ums Leben, wie Regionalgouverneur Tymur Tkatschenko am Samstag berichtete. In dem Depot sei Munition für die ukrainische Armee gelagert gewesen, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft. Er kündigte an, die Verantwortlichen für die verbotene Waffenlagerung nahe Wohngebieten zur Rechenschaft zu ziehen.
Reporter der Nachrichtenagentur AFP sahen eine riesige schwarze Rauchwolke über den westlichen Vororten von Kiew. In Onlinemedien verbreitete Videos zeigten gewaltige Explosionen. Selenskyj zufolge wurden meherere Wohngebäude sowie ein Pflegeheim beschädigt. Gouverneur Tkatschenko zufolge dauerten die Rettungsarbeiten in der Stadt Myla am Samstagnachmittag weiter an.
In dem Depot des ukrainischen Militärs seien große Mengen von Granaten, Minen und Drohnen gelagert worden, sagte Selenskyj in seiner Videobotschaft. Die Waffen hätten "dort absolut nicht sein dürfen", fügte er hinzu. "Diejenigen, die dies zugelassen haben, müssen dafür zur Rechenschaft gezogen werden", betonte er. "Munition darf nicht in der Nähe von Häusern oder Wohngebieten gelagert werden."
Die ukrainische Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf. Dabei gehe es um die Frage, ob die nötigen Genehmigungen für die Lagerung von Munition auf dem Gelände vorlagen, erklärte die Behörde.
Der ukrainische Regierungschef Serhij Korezky bedauerte im Onlinedienst Telegram, es seien "keine Lehren" aus einem Angriff auf ein Munitionsdepot nahe Kiew im Juli gezogen worden. Ermittlungen hatten damals ergeben, dass der vorgeschriebene Mindestabstand zu Wohngebäuden nicht eingehalten worden war. "Immer wieder den selben Fehler zu machen", sei "kriminelle Fahrlässigkeit", kritisierte Korezky.
Der ukrainischen Armee zufolge griff Russland die Ukraine in der Nacht mit zwei Raketen und 267 Drohnen an, 233 Drohnen wurden demnach abgefangen. Zusätzlich zu den Todesopfern in Myla wurden ein Mensch in der Region Odessa und ein 14-jähriges Mädchen im Kiewer Vorort Boryspil getötet, wie die örtlichen Behörden mitteilten.
In Russland wurden bei ukrainischen Angriffen nach Behördenangaben in der Region Belgorod drei Menschen getötet, ein Lagerhaus des russischen Einzelhändlers Ozon geriet in Brand. Bei einem Angriff in Sewastopol auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim wurde dem von Moskau eingesetzten Gouverneur zufolge ein weiterer Mensch getötet.
Russland und die Ukraine haben in den vergangenen Monaten ihre gegenseitigen Angriffe mit Langstreckenwaffen ausgeweitet und nehmen dabei zunehmend zivile Infrastruktur wie Lagerhäuser und Öl- sowie Hafeninfrastrukrur ins Visier. Bei diesen Angriffen gibt es zunehmend zivile Opfer.
M.Thompson--AMWN