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US-Armee meldet neue Angriffe auf Ziele im Iran - Trump warnt Teheran vor Vergeltung
Die US-Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele im Iran angegriffen. Dies folge auf "versuchte Angriffe" der iranischen Revolutionsgarden "auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus und auf in der Region stationierte US-Soldaten", teilte das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom am Dienstag mit. US-Präsident Donald Trump drohte Teheran, die USA würden den Iran noch "viel härter" angreifen, sollte dieser auf die jüngsten Angriffe reagieren.
"Wenn die gescheiterte Nation Iran für diesen sehr gerechtfertigten Angriff Vergeltung übt, wird sie erneut getroffen werden, auf einer viel härteren und höheren Stufe", erklärte der US-Präsident in seinem Onlinedienst Truth Social. Zugleich drohte er mit dem "größten Angriff von allen". Wenn dieser vorbei sei, "wird sehr wenig von der Islamischen Republik Iran übrig sein", erklärte Trump.
Die iranischen Revolutionsgarden kündigten an, die USA würden die jüngsten Angriffe rund um die Straße von Hormus "bereuen". "Die Aggressoren erwartet eine schwere Bestrafung", erklärte der Sprecher der Revolutionsgarden, Hossein Mohebi, im Onlinedienst X. "Die USA werden ihre neuen Angriffe bereuen."
Iranische Staatsmedien meldeten derweil mehrere Angriffe nahe der Straße von Hormus. Das iranische Staatsfernsehen berichteten von "mehreren Explosionen" im Osten von Bandar Abbas und rund um die Insel Keschm. Bislang seien "keine Zwischenfälle oder Schäden" in der südlichen Provinz Hormosgan gemeldet worden. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna meldete derweil unter Berufung auf Behördenangaben, dass vier "Geschosse" die südöstliche Provinz Sistan-Belutschistan östlich der Straße von Hormus getroffen hätten.
Am Sonntagabend hatte die US-Armee erstmals seit mehr als einem Monat Ziele im Iran angegriffen. Die US-Streitkräfte attackierten Raketenwerfer auf der iranischen Insel Larak in der Straße von Hormus. Nach US-Angaben sollten die Angriffe verhindern, dass der Iran weitere Seeminen in der Meerenge deponiert. Teheran reagierte eigenen Angaben zufolge mit Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Ziele in Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Trump hatte daraufhin eine harte Reaktion angekündigt. "Wir werden sie hart treffen", sagte Trump nach Angaben eines Reporters des Senders Fox News. "Es wird eine Antwort geben." Zuvor hatte der Präsident den Iran als "gescheiterten Staat" bezeichnet und erklärt, dessen Militär sei dezimiert und die Staatsfinanzen brächen zusammen. US-Finanzminister Scott Bessent kündigte zugleich an, den wirtschaftlichen Druck auf Teheran fortzusetzen.
O.Norris--AMWN