-
Merz äußert bei Besuch in Südkorea Hoffnung auf Wiedervereinigung mit dem Norden
-
SPD-Fraktionsvize: Berliner SPD soll nicht mit Linke koalieren
-
Steinmeier drängt in Peking auf ausgeglichene Handelsbeziehungen zwischen China und Deutschland
-
"Handelsblatt": Deutsche Autohersteller hoffen auf Zoll-Erleichterungen in den USA
-
Zverev und die gute Fitness: "War der zweitbeste Spieler"
-
Noch härtere Strafe bei Berufung gegen mutmaßliche Giftpilzmörderin in Australien
-
NFL: Packers siegen nach Watson-Schreckmoment gegen Carolina
-
NHL: Ottawas Comeback mit drei Stützle-Assists ohne Krönung
-
Becker gratuliert: Zverev feiert Sprung auf die Eins
-
Jubiläum in der Heimat: Pérez macht die 300 voll
-
"Zu weich": Gavel selbstkritisch nach Belgrad-Klatsche
-
Matthäus rät Bayern: Rentenvertrag für Kane
-
Kryptobörse Binance meldet massiven Hackerangriff - Mehr als 2,5 Milliarden Dollar eingefroren
-
Die Sport-Höhepunkte am Freitag, 30. Oktober
-
Merz wirbt in Südkorea für verlässliche bilaterale Partnerschaft
-
Trump sagt zwei seiner letzten Wahlkampfauftritte vor den Zwischenwahlen ab
-
Angespannte Lieferketten: Friedrich Merz wirbt in Südkorea um verlässliche Partner
-
Frankreich: "Gelbwesten" rufen zu Kochtopf-Protest auf
-
Carney, von der Leyen und Costa beraten über künftige Partnerschaft Kanadas und der EU
-
G20-Außenminister beraten über Kriege im Iran und in der Ukraine
-
Chinas Staatschef Xi empfängt Bundespräsident Steinmeier in Peking
-
Abschluss von Asienreise: Merz besucht Demilitarisierte Zone zwischen Süd- und Nordkorea
-
Keine klare Mehrheit nach Parlamentswahl: Israel vor schwieriger Regierungsbildung
-
Französischer Präsidentschaftskandidat Philippe von Untersuchungsrichtern befragt
-
Nach Auszählung aller Stimmen: Netanjahu-Block bei Israel-Wahl vorn - aber ohne Mehrheit
-
Erneute Proteste am Samstag: Frankreich mobilisiert 70.000 Polizisten
-
Nach Rückkehr nach Venezuela: Machado dankt Trump für Sturz Maduros
-
"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben
-
Weltklimarat soll im Dezember über nächsten Sachstandsbericht beraten
-
Struff bezwingt Djokovic erstmals – Viertelfinale in Basel
-
Klatsche in Belgrad: Bayerns EuroLeague-Krise immer schlimmer
-
Frankreich verweigert österreichischem Rechtsextremisten Sellner die Einreise
-
Vier Tote bei Absturz von italienischem Armeehubschrauber in Bosnien-Herzegowina
-
"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart gestorben
-
Handball: Flensburg erobert Tabellenführung zurück
-
Zverev krönt sich zur Nummer eins der Tenniswelt
-
Champions League: Füchse gewinnen zum Gruppenabschluss
-
Lagarde tritt im Februar als EZB-Chefin zurück - rechtzeitig zur Frankreich-Wahl
-
Medien: Ranghöchster Stratege der US-Armee überraschend entlassen
-
"Angst"-Eingeständnis von Eralp wird neue Belastungsprobe für Rot-Grün-Rot in Berlin
-
Doppel-Kandidat in Alaska: Trump könnte Kongresswahl-Ergebnis in Frage stellen
-
Nach Hausexplosion in Regensburg: Ermittler finden zwei Leichen in Ruine
-
Nachermittlungen zu Kreditkartenbetrug: Neun Menschen aus Untersuchungshaft entlassen
-
BVB hofft auf Karetsas-Comeback gegen Bayern
-
Niedersachsen: AfD scheitert mit Beschwerde gegen Hochstufung durch Verfassungsschutz
-
Kanada und EU wollen Beziehungen auf "höchstmögliche Ebene" heben
-
Mehr als viereinhalb Jahre Haft für IS-Mitglied in Thüringen
-
"Augsburger Allgemeine": Audi-Aufsichtsrat tagt zu Döllner-Auftritt mit Trump
-
Tödliches Zugunglück in Spanien: Fassungslosigkeit und viele Fragen
-
Lagarde-Rücktritt: EZB-Chefin will sich künftig nicht nur zur Geldpolitik äußern
Französische Rechtspopulistin Le Pen stellt Vorrechte für Franzosen in Aussicht
Gut sieben Monate vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich hat die Rechtspopulistin Marine Le Pen für den Fall einer Amtsübernahme die grundsätzliche Bevorzugung von Franzosen in Aussicht gestellt. Die von ihr als "nationale Priorität" bezeichnete Regel werde unter anderem bei der Vergabe von Wohnraum gelten, sagte Le Pen am Sonntag bei ihrem Wahlkampfauftakt im nordfranzösischen Hénin-Beaumont.
"Alle Franzosen haben das Recht, im eigenen Land bevorzugt zu werden", sagte sie. Bei einem Wahlsieg werde sie überdies der Schaffung von Wohnraum Priorität einräumen. Dazu sollten zahlreiche Umweltnormen abgeschafft werden, unter anderem zur Flächenversiegelung und zur Energieeffizienz, sagte Le Pen. Auch eine Senkung der Sprit-Steuern stellte sie in Aussicht, während ihre Anhänger "Marine, Präsidentin!" skandierten.
"Diese Präsidentschaftswahl wird darüber entscheiden, ob unser Land weiter im Treibsand der Gewohnheiten versinkt, oder ob es zur Renaissance (Wiedergeburt) Frankreichs kommt", sagte Le Pen, auf deren Wahlplakaten ebenfalls der Slogan "Renaissance" steht. Die Mitte-rechts-Partei von Präsident Emmanuel Macron, die "Renaissance" heißt, hatte vergeblich dagegen geklagt, dass Le Pen diesen Slogan benutzt.
Die Fraktionschefin des Rassemblement National (RN) erwähnte zum Beginn ihrer Rede den 31. Geburtstag des Parteichefs Jordan Bardella in der vergangenen Woche. Bardella, der lange selbst auf die Präsidentschaftskandidatur gehofft hatte, saß mit zahlreichen Parteivertretern auf der Bühne, kam aber selbst nicht zu Wort. Zwischen Le Pen und Bardella, dem sie im Fall ihres Wahlsiegs das Amt des Premierministers zugesagt hatte, zeigten sich zuletzt zunehmend inhaltliche Unterschiede, etwa mit Blick auf die Wirtschaftspolitik.
Le Pens Kandidatur ist weiter von der Möglichkeit überschattet, dass das Oberste Berufungsgericht noch vor der Präsidentschaftswahl im Frühjahr im Veruntreuungsverfahren gegen sie zu einer Entscheidung kommt. Sollte die Verurteilung des Berufungsgerichts zu einer Haftstrafe bestätigt werden, ist jedoch offen, ob sie noch vor dem Wahltermin eine elektronische Fußfessel angelegt bekommt. Eine Kandidatur würde diese Entscheidung nicht behindern. In dem Prozess geht es um die Scheinbeschäftigung von EU-Parlamentsassistenten, die nach den Urteilen der Vorinstanzen in Wahrheit für Le Pens Partei gearbeitet haben.
Le Pen liegt derzeit in Umfragen mit 34 bis 36 Prozent vorn. Der Mitte-rechts-Kandidat Edouard Philippe oder der Linkspopulist Jean-Luc Mélenchon könnten ebenfalls in die Stichwahl kommen. Im Mitte-rechts-Lager hat neben Philippe auch der Renaissance-Fraktionschef Gabriel Attal seine Kandidatur erklärt. Im linken Lager steht im Oktober eine Vorwahl an, bei der dem Sozialdemokraten Raphaël Glucksmann derzeit die besten Chancen eingeräumt werden.
Der Amtsinhaber Emmanuel Macron darf nach zwei Amtszeiten nicht direkt wieder antreten. Die Wahl findet am 18. April und 2. Mai statt. Le Pen hat schon mehrfach versucht, das Präsidentenamt in Frankreich zu erobern. Sie vertritt einen ausländerfeindlichen und EU-skeptischen Kurs und steht für wirtschaftlichen Protektionismus.
P.Silva--AMWN