-
RKI: Zahl der Hitzetoten beträgt weiter 16.300
-
Hohe Ölpreise treiben Inflation in die Höhe - Anstieg im August bei 2,9 Prozent
-
Juso-Chef Türmer: Die Regierungskoalition braucht einen Neustart
-
Zahl der Beziehenden von Asylbewerberleistungen 2025 um 15 Prozent gesunken
-
New York startet mit Ralph-Lauren-Schau in die Fashion Week - erstmals ohne Pelze
-
Weinbaubetriebe in Rheinland-Pfalz können Prämie für dauerhafte Rodung bekommen
-
"Tut so, als stünde ich auf dem Stimmzettel": Trump wirbt bei Republikaner-Parteitag um Wähler
-
NFL: Seahawks siegen zum Auftakt - aber bangen um Darnold
-
Demirovic überwältigt: "Unfassbar, unbeschreiblich"
-
Leipzig setzt am Comer See auf schnelle Wiedergutmachung
-
Neuer warnt vor Bodö: "Die haben keine Angst vor großen Namen"
-
Heißester August weltweit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen
-
Glatt in drei Sätzen: Zverev stürmt ins Halbfinale
-
"Tut so, als stünde ich auf dem Stimmzettel": Trump wirbt bei Parteitag um Wähler
-
Bundesweiter Test von Alarmsystemen an sogenanntem Warntag
-
EZB gibt Leitzinsentscheidung bekannt - Weitere Erhöhung erwartet
-
Bundestag setzt Haushaltsberatungen fort
-
Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate zu Staatsbesuch in Deutschland
-
Rubio verteidigt bei Besuch in Ecuador US-Einsätze gegen mutmaßliche Drogenboote
-
Schleswig-Holstein: Eine Tote bei Gewalttat in Ratzeburger Supermarkt
-
PSG feiert Traumduo Dembélé/Torres - Wirtz und Havertz siegen
-
Neue Nummer 1: Rybakina im US-Open-Halbfinale gegen Gauff
-
Prämie: Trump schenkt Assistentin Natalie Harp 45.000 Dollar
-
IAEA verweist Iran wegen Nichteinhaltung von Atom-Vereinbarungen an UN-Sicherheitsrat
-
Falscher Alarm: Autobahn in die Schweiz nach mehrstündiger Sperrung wieder freigegeben
-
Fernsehpreis-Verleihung mit politischen Botschaften - Lanz: "Fürchtet euch nicht"
-
Erstmals vor Kongresswahlen: Republikaner halten Parteitag ab
-
Nach Wahl in Sachsen-Anhalt: BSW will mit AfD sprechen
-
Trump: Iran-Krieg endet "sofort" nach US-Kongresswahlen im November
-
Noosha Aubel, CDU och SPD: Fallet med ett svårt funktionshindrat barn i Potsdam är ett politiskt misslyckande
-
Noosha Aubel, CDU a SPD: Případ těžce postiženého dítěte v Postupimi je politickým přiznáním bankrotu
-
Noosha Aubel, CDU i SPD: Sprawa ciężko niepełnosprawnego dziecka w Poczdamie to polityczne przyznanie się do porażki
-
Нооша Аубель, ХДС та СДПН: Випадок з дитиною з тяжкою інвалідністю в Потсдамі є визнанням політичного банкрутства
-
Noosha Aubel, CDU ve SPD: Potsdam’daki ağır engelli bir çocuğun durumu, siyasi bir iflas ilanıdır
-
نوشا أوبيل، حزب الاتحاد الديمقراطي المسيحي (CDU) والحزب الاشتراكي الديمقراطي (SPD): قضية طفل يعاني من إعاقة شديدة في بوتسدام هي إعلان إفلاس سياسي
-
努莎·奧貝爾(Noosha Aubel)、基民盟(CDU)與社民黨(SPD):波茨坦一名重度殘障兒童的案例,等同於政治上的破產宣言
-
누샤 아우벨, 기민당(CDU) 및 사민당(SPD): 포츠담의 중증 장애 아동 사건은 정치적 파산을 선언한 것과 다름없다
-
ヌーシャ・オーベル、CDUおよびSPD:ポツダムで起きた重度障害児の事例は、政治的な破綻を露呈している
-
नूशा ऑबेल, सीडीयू और एसपीडी: पॉट्सडैम में एक गंभीर रूप से विकलांग बच्चे का मामला, विफलता की एक राजनीतिक स्वीकारोक्ति है
-
Noosha Aubel, CDU και SPD: Η υπόθεση ενός παιδιού με σοβαρή αναπηρία στο Πότσδαμ αποτελεί πολιτική παραδοχή αποτυχίας
-
Sieben Jahre nach Samsung: Apple stellt faltbares iPhone vor
-
Norwegischer Regierungschef: Selenskyjs Flugzeug nur knapp von Drohne verfehlt
-
Noosha Aubel, CDU und SPD: Der Fall eines schwerbehinderten Kindes in Potsdam ist eine politische Bankrotterklärung
-
Überragender Demirovic mit Dreierpack: VfB gewinnt
-
Autobahn in die Schweiz wegen Polizei-Einsatzes gesperrt - SWR meldet zwei Festnahmen
-
Neue Nummer 1 der Welt: Rybakina im US-Open-Halbfinale
-
Merz sieht auch nach AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt Verbotsverfahren weiterhin skeptisch
-
Britische Polizei weitet Ermittlungen gegen Partei von Nigel Farage aus
-
50 Tage nach Tour-Sturz: Lipowitz-Comeback in Italien
-
Norweger verabschieden beliebten Monarchen: König Harald V. in Oslo beigesetzt
Kurz vor Bundestagsabstimmung keine Aussicht auf Bürgergeld-Kompromiss
Kurz vor der Bundestagsabstimmung über das Bürgergeld gibt es keine Aussicht auf einen Kompromiss. Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) sagte am Dienstag vor einer Fraktionssitzung in Berlin: "Wir bleiben auch nach den marginalen Nachbesserungen der Koalition bei unserer Ablehnung". Demgegenüber lehnten Vertreter der Ampel-Koalition den Vorschlag von Merz ab, die zur Entlastung der derzeitigen Hartz-IV-Bezieher geplante Regelsatzerhöhung gesondert zu beschließen.
Der Bundestag soll am Donnerstag über das Bürgergeld abstimmen, voraussichtlich am 25. November folgt der Bundesrat. Eine Zustimmung im Bundestag gilt wegen der Mehrheit der Ampel-Koalition als sicher.
SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich sagte, im Gesetzgebungsverfahren zum Bürgergeld seien alle wichtigen Aspekte in den ursprünglichen Vorschlag der Bundesregierung eingearbeitet worden. Deswegen appelliere er, "im Interesse unserer Gesellschaft" an einer Umsetzung mitzuwirken.
Die dafür im Bundesrat notwendige Zustimmung der von CDU und CSU geführten Bundesländer war zunächst aber nicht absehbar. Merz sagte, das Bürgergeld werde "ziemlich sicher" im Bundesrat keine Mehrheit finden und "in den Vermittlungsausschuss gehen". Danach werde es "wahrscheinlich längere Zeit brauchen, bis es dann, wenn überhaupt, zu einem Kompromiss mit den unionsgeführten Bundesländern und auch mit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion kommt".
Seine Fraktion bleibe daher bei ihrem Vorschlag, zunächst die Hartz-IV-Regelsätze zu erhöhen und über die anderen Bestandteile des Bürgergelds weiter zu verhandeln. Es gehe darum, denjenigen zu helfen, "die jetzt von Inflation und Preisentwicklung bei Lebensmitteln in ganz besonderer Weise betroffen sind", sagte Merz. Er kündigte an, dass über den Vorschlag seiner Fraktion für die Hartz-IV-Erhöhung im Bundestag namentlich abgestimmt werde.
Für einen Weg zur Auflösung der verhärteten Fronten zwischen Ampel-Koalition und Union gab es am Dienstag keine Hinweise. Mützenich sagte, er habe Ideen, wie ein Kompromiss gefunden werden könne - konkret wollte er sich dazu aber nicht äußern.
Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge appellierte an die Union, zuzustimmen. "Wir laden die Union wirklich herzlich ein, hier mit uns einen konstruktiven Weg zu finden", sagte Dröge. Es sei "unanständig", wenn die Union die geplante Leistung im Bundesrat blockieren wolle.
Dröge begrüßte, dass Merz die Erhöhung der Regelsätze unterstütze. Allerdings sei das Bürgergeld mehr als nur eine Regelsatzerhöhung. Die Ampel-Koalition werde nicht dabei mitmachen, nur die Regelsätze zu erhöhen und alles weitere zu vertagen.
So gebe das geplante Schonvermögen für Bezieher der Sozialleistung den Betroffenen Sicherheit und Respekt, es werde die Lebensleistung gewürdigt, führte Dröge aus. "Ich erwarte, dass sich die Union hier einen Ruck gibt und ihre Blockade im Bundesrat aufgibt."
Auch der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Johannes Vogel, forderte die Union zur Zustimmung auf. Den Vorschlag von Merz, die Regelsatzanpassung von den weiteren Leistungen zu entkoppeln, halte die FDP für falsch. Für die Liberalen gehöre insbesondere die Reform der Zuverdienstregeln "zwingend" zum Bürgergeld.
P.Martin--AMWN