-
Sieben Jahre nach Samsung: Apple stellt faltbares iPhone vor
-
Norwegischer Regierungschef: Selenskyjs Flugzeug nur knapp von Drohne verfehlt
-
Noosha Aubel, CDU und SPD: Der Fall eines schwerbehinderten Kindes in Potsdam ist eine politische Bankrotterklärung
-
Überragender Demirovic mit Dreierpack: VfB gewinnt
-
Autobahn in die Schweiz wegen Polizei-Einsatzes gesperrt - SWR meldet zwei Festnahmen
-
Neue Nummer 1 der Welt: Rybakina im US-Open-Halbfinale
-
Merz sieht auch nach AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt Verbotsverfahren weiterhin skeptisch
-
Britische Polizei weitet Ermittlungen gegen Partei von Nigel Farage aus
-
50 Tage nach Tour-Sturz: Lipowitz-Comeback in Italien
-
Norweger verabschieden beliebten Monarchen: König Harald V. in Oslo beigesetzt
-
Porsche vollzieht Ausstieg aus Bugatti-Joint-Venture - Erlös von einer Milliarde Euro
-
USA erleben heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Vuelta: Brennan siegt erneut - und erreicht Degenkolb-Marke
-
Bodö/Glimt vor Bayern-Duell demütig: "Sie sind die Besten"
-
Autobahn in die Schweiz gesperrt - "Bild": Sprengstoff-Alarm bei Autokontrolle
-
Schleswig-Holstein: Ein Toter bei Gewalttat in Ratzeburger Supermarkt
-
Minister Klingbeil legt Strategie für bessere Finanzbildung von Bürgern vor
-
Nach Anschlägen auf Stromversorgung: Verdächtiger in Untersuchungshaft
-
Frankreichs Rechtspopulisten: Le-Pen-Nichte drängt nach vorne
-
Krise in Ceuta: EU stellt Spanien 114,7 Millionen Euro Nothilfe zur Verfügung
-
FC Bayern bindet Toptalent Binder langfristig
-
Iran verschärft Angriffe auf Ziele in Golfregion - Feuer auf mehreren Schiffen
-
Feuer auf Baustelle nahe Bundeskanzleramt in Berlin - Polizei ermittelt
-
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Berliner SPD-Spitzenkandidat Krach
-
Angleichung an Aktien: Bundesregierung plant Steuerreform für Kryptowährungen
-
Ölpreis wieder über 100 Dollar - Spritpreise binnen einer Woche stark gestiegen
-
Queerer Mensch in Berlin von Unbekannten verletzt
-
Nach Wahl in Sachsen-Anhalt: BSW schließt Sondierungen mit AfD nicht aus
-
In Hotel eingebrochen und von Polizisten auf Dienstreise erwischt - Festnahme
-
WM-Viertelfinale: Lange warnt vor Belgien-Star Meesseman
-
Pistorius: Steigende Wehr-Ausgaben sind "Ausdruck der ernsten Lage"
-
AfD-Politiker würdigt Putin als "geschätzten Präsidenten" - Pistorius sieht "Verrat"
-
Abschied von König Harald V.: Trauerfeier in Oslo für beliebten Monarchen
-
Digitale Brieftasche d-you: Ausweis, Führerschein und Uni-Zeugnis in einer App
-
Kölner Karneval: Festkomitee setzt bei neuem Dreigestirn auf nächste Generation
-
Gift in Kaffee und tödliche Brecheisenattacke: Urteil aus Niedersachsen rechtskräftig
-
Trotz Vollkasko: Versicherung muss zu hohe Werkstattrechnung nicht ganz bezahlen
-
Schlechte Pisa-Ergebnisse: Merz bietet Ländern "Kraftanstrengung" bei Bildung an
-
Schwiegermutter mit Wagenheberstange erschlagen: Lebenslange Haft in Heilbronn
-
Bremen: Radfahrerin stirbt nach Angriff von psychisch krankem Mann
-
Bundesregierung verärgert über Trump-Unterstützung für AfD in Sachsen-Anhalt
-
Extremsommer hat höherprozentigen Champagner zur Folge
-
Vorwurf Volksverhetzung: Freispruch für CDU-Politiker aus Sachsen-Anhalt bestätigt
-
Spanien erlebte dieses Jahr seinen heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Digitalministerium: Digitale Brieftasche "d-you" startet am 2. Januar
-
Merz verschiebt Telefonat mit Trump - Zusammenhang mit Aussage zu AfD-Sieg unklar
-
RKI: Knapp vier von fünf Menschen ab 65 Jahren bewegen sich zu wenig
-
Frühere BSW-Abgeordnete gründen Fraktion - Regierung in Thüringen arbeitet weiter
-
Suche nach weiteren Überlebenden in Nepal zwei Wochen nach Sturzflut im Himalaya
-
Pferde geraten bei Kutschfahrt in Panik: Zwölfjähriger in Thüringen schwer verletzt
Harter Schlagabtausch zum Regierungskurs im Bundestag
Opposition und Regierung haben sich in der Generaldebatte zum Haushalt 2023 einen harten Schlagabtausch geliefert. Während Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sich am Mittwoch im Bundestag überzeugt zeigte, Deutschland sei "krisenfest und winterfest", warfen ihm Union und Linke eine zu zögerliche Reaktion auf die Energiekrise vor. Streit gab es auch um die Stärkung der Bundeswehr vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs: CDU-Fraktionschef Friedrich Merz beschuldigte Scholz hier des Wortbruchs.
Deutschland erlebe derzeit "eine Krise, von der wir heute sagen können: Unser Land hat sie im Griff", sagte Scholz. "Für diesen Winter ist Deutschlands Energiesicherheit wohl gewährleistet", sagte er. Das Land sei "krisenfest und winterfest".
CDU-Chef Friedrich Merz teilte diese Einschätzung nicht. Wenn die Regierung auf die Energiekrise "rechtzeitig, konsequent und vor allem mit den richtigen Instrumenten" reagiert hätte, wäre es zumindest "nicht zu solchen Preisausschlägen gekommen, wie wir sie seit einigen Monaten sehen", zeigte er sich überzeugt. Er warf Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vor, die Öffentlichkeit mit Blick auf die Sicherheit der deutschen Stromversorgung "vorsätzlich und bewusst getäuscht" zu haben - und verlangte erneut einen längeren Betrieb der drei verbliebenen deutschen Atomkraftwerke.
Der Kanzler beschuldigte Merz darauf, die Lage im Land schlechtzureden. "Wer das glaubt, der glaubt auch an sprechende weiße Kaninchen", sagte Scholz. "Willkommen in Alices Wunderland."
"Ihre Politik hat mehr Verspätung als die Deutsche Bahn", sagte Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch zum Vorgehen der Ampel-Regierung gegen die Energiekrise. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) schaffe mit seinem Budget "Wellness für die Wohlhabenden", anstatt einen "Schutzschirm" für die Bürgerinnen und Bürger aufzuspannen. Es drohe eine "Verarmungswelle".
Auch CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt attackierte FDP-Chef Lindner. Er verwies auf die Aufnahme hoher Schulden im laufenden Jahr, um sie in mehreren Sondervermögen für künftige Ausgaben zu parken. "Sie bauen einen großen Schuldensack auf in ihrem Keller des Finanzministeriums und glauben offensichtlich daran, dass er in den nächsten Monaten da unbehelligt stehen wird", rief er Lindner zu. Das könne mit Blick auf Begehrlichkeiten in der Ampel-Koalition "nicht gutgehen".
Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel warf der Regierung Scholz "zwölf Monate mutwillige Zerstörung unserer Wirtschaft und unseres Wohlstands" vor. Sie forderte Gespräche mit Russland, um Gaslieferungen über die durch Explosionen beschädigte Pipeline Nord Stream 2 wieder möglich zu machen. Scholz müsse den "Pleite-Tsunami" in der deutschen Wirtschaft stoppen.
Merz warf Scholz außerdem vor, seine Versprechen zur besseren Finanzierung der Bundeswehr nach dem Beginn des Ukraine-Kriegs nicht einzuhalten. Entgegen der Ankündigung, die Verteidigungsausgaben ab sofort auf mehr als zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen, werde der Verteidigungshaushalt von diesem auf nächstes Jahr schrumpfen, sagte der CDU-Chef. "Das ist ein grober Wortbruch gegenüber dem Parlament und vor allem gegenüber der Bundeswehr."
"Keine einzige Patrone ist bisher bestellt worden", sagte auch Dobrindt mit Blick auf das 100 Milliarden Euro schwere Sondervermögen für die Bundeswehr. Das Problem sei "fehlende Führung in Ihrem Verteidigungsministerium".
Scholz bekräftigte das Zwei-Prozent-Ziel bei den Verteidigungsausgaben. Dagegen hätten "Verteidigungsminister der CDU und CSU unsere Bundeswehr viele Jahre lang vernachlässigt".
Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge machte ihrerseits die Union für verpasste Chancen bei der Energiewende verantwortlich. Die Bundesregierung zeige der Welt, "dass gerade ein Industrieland wie Deutschland ins Gelingen kommen kann mit Blick auf die Klimakrise", sagte sie. Und dies passiere "nach zwei Jahrzehnten Stillstand, die die Union in dieser Sache verantwortet hat".
Ch.Havering--AMWN