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Bradl-Start in Austin: Ergebnis "eher Nebensache"
Wenn am Wochenende die MotoGP-Rennmaschinen in Austin auf die Bahn rollen, starten in Stefan Bradl und Jonas Folger zum ersten Mal seit 29 Jahren zwei deutsche Fahrer im selben Rennen der Motorrad-Königsklasse. "Wir sollten den Moment genießen und alle unser Bestes geben", sagte Bradl am Donnerstag zu der ungewöhnlichen Konstellation. Der 33 Jahre alte Honda-Pilot springt in Texas für den verletzten Ex-Weltmeister Marc Marquez ein, Folger ersetzt Pol Espargaro (GASGAS).
WM-Punkte wird es für die Ersatzfahrer laut Bradl wohl nicht geben: "Das Ergebnis ist fast eher Nebensache, man muss es einfach realistisch sehen, dass es viel zu verlieren, aber nur ganz wenig zu gewinnen gibt", sagte der ehemalige Moto2-Weltmeister, der auch für ServusTV als Experte im Einsatz ist. Vor allem die Honda sei "zurzeit nicht bestens in Schuss, das wissen wir alle". Dennoch sei es für ihn ein Privileg, beim Amerika-Grand-Prix zu starten: "Ich bin mega happy über diese Chance und will es genießen."
Direkte Duelle zwischen Bradl und dem vier Jahre jüngeren Folger hatte es auf WM-Ebene bereits zwischen 2008 und 2009 in der 125ccm-Klasse gegeben. Folger konnte in diesem Zeitraum 74 Punkte und eine Podiumsplatzierung holen, Bradl sammelte 272 Zähler, gewann zwei Rennen und stand vier weitere Male auf dem Podest.
O.Johnson--AMWN