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UEFA verbannt Juventus aus der Conference League
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat den italienischen Rekordmeister Juventus Turin wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten für die kommende Saison aus der Conference League ausgeschlossen. Zusätzlich erhielt Juventus eine Strafe in Höhe von 20 Millionen Euro, von denen zehn Millionen ausgesetzt werden, sollten die Jahresabschlüsse für die Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025 den Rechnungslegungsanforderungen entsprechen.
Laut der Finanzkontrollkammer der UEFA hat Juventus gegen die Verbandsbestimmungen zur Klublizenzierung und dem finanziellen Fairplay verstoßen. Die Turiner teilten mit, die "angeblichen Verstöße" weiter für unbegründet zu halten, auf eine Berufung aber zu verzichten. Turin hatte die vergangene Saison in der Serie A nur auf Rang sieben beendet - auch wegen zehn Punkten, die dem Verein als Strafe für vermeintliche Bilanzfälschungen abgezogen wurden.
"Wir bedauern die Entscheidung der UEFA. Wir sind weiterhin fest von der Legitimität unseres Handelns und der Gültigkeit unserer Argumente überzeugt. Wir haben uns jedoch entschieden, gegen dieses Urteil keine Berufung einzulegen, um der Unsicherheit ein Ende zu setzen", sagte Juve-Präsident Gianluca Ferrero: "Wir richten unsere Aufmerksamkeit jetzt auf die Meisterschaft und den italienischen Pokal."
Zudem erhielt auch der FC Chelsea eine Strafe in Höhe von zehn Millionen Euro. Grund ist die Übermittlung unvollständiger Finanzinformationen, durch die der Premier-League-Klub gegen die UEFA-Bestimmungen zur Klublizenzierung und zum finanziellen Fairplay verstoßen habe. Nach dem Verkauf des Vereins im Mai 2022 habe der neue Eigentümer, das Konsortium BlueCo um Todd Boehly, "potenziell unvollständige Finanzberichterstattung" unter dem früheren Eigentümer Roman Abramowitsch festgestellt und diese proaktiv der UEFA gemeldet.
Y.Nakamura--AMWN