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Künzer will kritischer Geist bleiben
Nia Künzer will auch als neue Sportdirektorin des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein kritischer Geist bleiben. "Ich habe manchmal kritisch auf den DFB geschaut. Den Blick will ich mir erhalten", sagte Künzer bei ihrer Vorstellung am Donnerstag in Frankfurt/Main: "Ich hoffe, dass ich ganz viel einbringen kann."
Die Suche eines neuen Bundestrainers oder einer neuen Bundestrainerin in der Nachfolge von Interimscoach Horst Hrubesch sieht Künzer als eine ihrer Hauptaufgaben. "Es ist mir bewusst, dass das eine der Prioritäten ist. Wir sind dran, wir haben einige Namen auf dem Zettel", äußerte die 43-Jährige: "Es ist mir klar, dass ich an der Aufgabe gemessen werde. Führungskompetenz und fachliche Kompetenz sind für mich die Kernpunkte."
Die studierte Pädagogin arbeitete zuletzt als Dezernats-Leiterin im Regierungspräsidium Gießen. Sie wurde vom Land Hessen für drei Jahre beurlaubt, so lange läuft zunächst ihr Vertrag beim DFB.
O.M.Souza--AMWN