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Hoffnung für HSV Hamburg im Lizenzstreit
Der HSV Hamburg darf wieder auf eine Zukunft in der Handball-Bundesliga hoffen. Das unabhängige Schiedsgericht der HBL erteilte dem HSV vorläufig die Lizenz für die kommende Saison, allerdings unter einer Bedingung: Der Verein müsse bis zum 5. Juni eine "zusätzliche Sicherheitsleistung zur Abdeckung des Risikos zukünftig möglicherweise entstehender finanzieller Risiken" erbringen, um die Spielberechtigung endgültig zu erhalten, teilte die Handball-Bundesliga (HBL) am Donnerstag mit.
Die nicht genannte Summe müsse bis zum kommenden Mittwoch auf dem Konto der HBL eingehen, hieß es in der Stellungnahme nach der Tagung des Schiedsgerichts in Hannover. Das hatte der HSV als letzte Möglichkeit im Lizenzstreit angerufen.
"Nach maximaler Anspannung in den letzten Tagen ist durchaus eine Erleichterung zu spüren und das Urteil ist für uns ein Erfolg", sagte HSV-Geschäftsführer Sebastian Frecke: "Jetzt werden wir alles in die Waageschale werfen, um die Bedingung bis zum nächsten Mittwoch fristgerecht zu erfüllen." Er sei überzeugt davon, "dass wir das hinkriegen werden".
Die Lizenzierungskommission der HBL hatte dem früheren Meister und Europapokalsieger die Lizenz verweigert, weil der HSV nach Ansicht der Liga, "den Nachweis seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit" schuldig geblieben war. Sollten die Hamburger die Lizenz endgültig bekommen, steigt nach derzeitigem Stand der Bergische HC in die 2. Bundesliga ab. Der BHC hatte eine zügige Klärung der wirtschaftlichen Verhältnisse beim HSV gefordert.
M.Thompson--AMWN