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Murray: Karriereende zum "richtigen Zeitpunkt"
Die Entscheidung über sein Karriereende hat sich für Tennis-Star Andy Murray erst mit etwas Abstand richtig angefühlt. "Vor ein paar Monaten, als ich dachte, dass ich jetzt aufhöre, habe ich mich nicht so gefühlt", sagte der zweimalige Olympiasieger in seinem ersten Interview nach der Ankündigung in Paris und führte aus: "Ich wollte es nicht. Jetzt will ich es aber." Er wisse nun, dass es der "richtige Zeitpunkt" für ihn sei.
Der Schotte hatte am Dienstag bekannt gegeben, seine große Tennis-Karriere nach den Sommerspielen in Frankreich zu beenden. Mit seinen Olympiasiegen 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro sowie seinen drei Grand-Slam-Siegen ist Murray zu einer Sportikone im Vereinigten Königreich aufgestiegen.
Zuletzt war er bereits in Wimbledon gebührend verabschiedet worden. Murray hatte 2013 für eine Erlösung gesorgt, weil er als erster Brite nach 77 Jahren wieder den Rasenklassiker im Einzel gewonnen hatte. 2016 wiederholte er den Triumph.
Murray kämpft in Roland Garros im Doppel an der Seite von Dan Evans um olympische Medaillen. "Mein Rücken ist immer noch nicht perfekt. In der Vorbereitung auf Wimbledon und während des Turniers habe ich mich nicht gut gefühlt. Hier fühle ich mich besser", sagte Murray. Evans und er seien in der Lage, "sehr gut" abzuschneiden.
Dass Murray auch im Einzel antritt, gilt aufgrund seiner Rückenprobleme als unwahrscheinlich. Am Mittwoch stand er allerdings noch auf der "entry list".
O.Karlsson--AMWN