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Verstappen freut sich auf neue Regeln - und neue Gerüchte
Max Verstappen ahnt schon, dass die Gerüchte um seine Zukunft auch 2026 die Gazetten füllen werden. "Wenn ihr mir nächstes Jahr wieder die Frage stellt, dann werden wir diese Spekulation wieder haben", sagte der Formel-1-Weltmeister, nachdem er am Donnerstag endlich die Zweifel um seinen Verbleib bei Red Bull aus der Welt geräumt hatte - zumindest, was die kommende Saison angeht.
Doch trotz seines großen Rückstands in der WM auf das McLaren-Duo Oscar Piastri und Lando Norris vermittelte der 27-Jährige vor dem 14. Saisonrennen in Ungarn (Sonntag, 15.00 Uhr/Sky) tatsächlich große Lust, bei Red Bull bis zum Vertragsende 2028 zu bleiben. Über den neuen Teamchef Laurent Mekies, der dem umstrittenen Christian Horner nachgefolgt war, äußerte sich Verstappen am Hungaroring jedenfalls geradezu euphorisch: "Ich mag, wie Laurent arbeitet. Sehr motiviert, er stellt die richtigen Fragen. Ich hoffe, dass wir in den kommenden zwei Jahren seinen Einfluss auf das Team sehen werden. Darauf freue ich mich."
Auch die noch laufende Saison will Verstappen trotz 81 Punkten weniger als Piastri "nicht komplett abschreiben", denn: "Man kann auch aus diesem Jahr noch viel lernen. Die Entwicklung des Autos für nächstes Jahr ist zwar voll im Gange, aber auf der technischen Seite tut sich immer noch etwas."
Zudem wisse zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Team "wirklich, wo es nächstes Jahr stehen wird". Bei Red Bull fühlt er sich daher trotz aller Rückschläge der vergangenen Monate am richtigen Ort: "Ich mag und schätze die Leute, mit denen ich arbeite. Wir hatten großen Erfolg zusammen. Nächstes Jahr wird komplett anders. Es wird sicher aufregend."
2026 greift in der Formel 1 ein grundlegend verändertes Reglement, das vor allem die Antriebseinheiten, aber auch die Aerodynamik betrifft.
M.Fischer--AMWN