-
Unklare Lage bei Draisaitl: "Nicht viele Informationen"
-
Botschaft: Iran berät mit Fifa über Verlegung von WM-Spielen nach Mexiko
-
Siegesserie der Magic vorbei: "Einen Schritt zu langsam"
-
Iran-Krieg: Angriffe in irakischer Hauptstadt Bagdad - Mindestens vier Tote
-
Ghana mit drei Bundesliga-Spielern gegen Deutschland
-
WM: Iran verhandelt mit FIFA über Spielverlegung nach Mexiko
-
Matthäus lobt DFB-Team: "Gesehen, dass sie es können"
-
Iran: Schah-Sohn gründet Komitee für Wahrheits- und Justizkommission
-
Chile beginnt mit Bauarbeiten an Grenzbefestigungen zu Peru und Bolivien
-
Nvidia-Chef rechnet bis einschließlich 2027 mit Umsatz von einer Billion Dollar
-
Kündigung nach Kirchenaustritt: EuGH entscheidet über kirchliches Arbeitsrecht
-
Prozess gegen mutmaßlich von Russland beauftragte Spione beginnt in Stuttgart
-
Urteil wegen Polizeigewalt gegen Gelbwesten 2018 wird verkündet
-
Merz empfängt EU-Parlamentspräsidentin Metsola zu Antrittsbesuch
-
EU-Umweltminister beraten über Abkehr vom Verbrenner-Aus
-
Bauministerin Hubertz fordert Mutterschutz für selbstständige Frauen
-
Totaler Stromausfall in Kuba - Trump will Karibikinsel "nehmen"
-
Kennedy Center in Washington: Direktorium genehmigt zweijährige Renovierungsarbeiten
-
Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro verlässt nach Lungenentzündung Intensivstation
-
US-Richter stoppt Impf-Kurswechsel unter Trump
-
Israels Präsident nennt Iran-Krieg "Wendepunkt" für den Nahen Osten
-
Irans Blockade der Straße von Hormus: Trump beklagt mangelnde Hilfe von Verbündeten
-
Nach Angriff auf jüdische Schule: Amsterdamer Polizei verbreitet Bilder von Verdächtigen
-
Hjulmand vor Arsenal: "Eine Chance, die wir nutzen sollten"
-
Israel startet "gezielten Bodeneinsatz" im Südlibanon - Merz nennt Offensive "Fehler"
-
Warnstreik von Verdi: Keine Passagierflüge vom Berliner Flughafen am Mittwoch
-
Kritik an Vorstoß der Unicredit zur Übernahme weiterer Anteile an der Commerzbank
-
"Wir missbilligen das": Merz fordert EVP-Chef zu Klärung in Chat-Affäre auf
-
Torhüter Urbig zurück im Bayern-Training
-
Merz bezeichnet israelische Bodenoffensive im Libanon als "Fehler"
-
Straße von Hormus: Trump wirft Ländern mangelnde Hilfsbereitschaft vor
-
Russland greift Kiew am helllichten Tag an – landesweit insgesamt drei Tote
-
Merz fordert EVP-Chef Weber zur Klärung von Absprachen mit Rechtsaußen auf
-
Bayern-Stürmer Jackson für zwei Spiele gesperrt
-
Abfuhr für Trump: Bundesregierung lehnt Marine-Hilfe in Straße von Hormus ab
-
Spritpreise: Mineralölkonzerne sollen Preissteigerungen künftig begründen müssen
-
Wellnessmassagen an Sonn- und Feiertagen: Firma siegt vor Gericht gegen Behörde
-
Unionspolitiker fordern Aufklärung nach Chatgruppen-Affäre im Europaparlament
-
Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy steht in Libyen-Affäre wieder vor Gericht
-
Trumps Forderung nach Nato-Beteiligung in Straße von Hormus stößt international auf Ablehnung
-
CDU-Politiker fordern Aufklärung nach Chatgruppen-Affäre im Europaparlament
-
Kommunalwahlen in Frankreich: Ränder gestärkt, Richtungswechsel in Paris möglich
-
Chukwuemeka und Wanner in Österreichs Kader für WM-Tests
-
Fünf Jahre Haft wegen Tötung von Säugling in Nordrhein-Westfalen
-
Israel gibt "gezielten Bodeneinsatz" im Südlibanon bekannt - Kritik aus Berlin
-
Spahn warnt vor Flüchtlingskrise durch Iran-Krieg: "Mit Nachbarländern reden"
-
Bundesregierung weist Trumps Drohung zurück: "Das ist kein Krieg der Nato"
-
Pistorius schließt Bundeswehr-Einsatz zum Schutz der Straße von Hormus aus
-
Unicredit will weitere Anteile an der Commerzbank übernehmen
-
Schrumpfen der Kirchen in Deutschland ungebrochen - weniger Austritte
Wolff hält, Schluroff trifft: DHB-Team siegt im Portugal-Krimi
Krimi zur Kaffeezeit: Angeführt von ihrem überragenden Torhüter Andreas Wolff haben Deutschlands Handballer im hitzigen Nervenduell gegen Portugal kühlen Kopf bewahrt und einen perfekten Start in ihre EM-Hauptrunde hingelegt. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason besiegte den WM-Vierten zur ungewohnten Anwurfzeit am Donnerstagnachmittag 32:30 (11:11) und hat bei ihrer Medaillenmission mit nun 4:0 Punkten sehr gute Chancen im Rennen um das Halbfinale.
Vor 6145 Zuschauern in der Jyske Bank Boxen in Herning benötigte Deutschland einen langen Atem. Die Portugiesen, die im Vorjahr die deutschen WM-Träume im Viertelfinale von Oslo beendet hatten, erwiesen sich mit ihrer knüppelharten Deckung als der erwartet knifflige Gegner.
Wolff hielt Deutschland in einem schwachen ersten Abschnitt mit starken Paraden im Spiel. Nach der Pause, als das Spiel immer hitziger wurde, übernahm neben dem Kieler Keeper aber auch Miro Schluroff viel Verantwortung und traf in Serie. Der Gummersbacher avancierte mit sieben Treffern zum besten deutschen Werfer, alle Tore erzielte er im zweiten Abschnitt. Auch eine Rote Karte für Kapitän Johannes Golla (53.) konnte das deutsche Team in der Schlussphase nicht schocken.
Nächster DHB-Gegner ist am Samstag (20.30 Uhr/ZDF) Norwegen. Anschließend warten weitere Kracherspiele gegen Olympiasieger Dänemark am Montag (20.30 Uhr/ARD) und Titelverteidiger Frankreich am Mittwoch (18.00 Uhr/ZDF). Nur die besten zwei Teams der Hauptrundengruppe erreichen das Halbfinale.
Wolff warnte vor der Partie gegen die Südwesteuropäer, die zum Vorrundenabschluss dem Olympiasieger Dänemark beim 31:29 die erste Niederlage in Herning seit zwölf Jahren zugefügt hatten, vor allem vor den "alles überragenden" Costa-Brüdern Francisco und Martim. Kreisläufer Justus Fischer nannte den Gegner ein "ganz schönes Brett. Aber wenn man das Turnier gewinnen möchte, muss man jedes Team schlagen."
Das deutsche Team benötigte eine gewisse Anlaufzeit. Zwar hatte die Abwehr die Costa-Brüder, die bei Portugals EM-Coup gegen die Dänen zu zweit 18 der 31 Treffer erzielt hatten, in der ersten Halbzeit gut im Griff. Weil Spielmacher Juri Knorr und seinen Mitspielern vorne zunächst aber wenig gelang, bestimmte Portugal die Anfangsphase. "Ihr Spiel lebt nur von unseren technischen Fehlern. Es ist nichts passiert", beruhigte Gislason seine Mannschaft in einer Auszeit beim Stand von 4:6 (13.): "Lasst den Ball laufen."
Deutschland steigerte sich von Minute zu Minute. Die Abwehr im Zusammenspiel mit dem in dieser Phase überragenden Wolff ließ nun kaum noch etwas zu, zudem gelangen wichtige Tore über den Gegenstoß. Und so verwandelte die DHB-Auswahl einen 6:8-Rückstand dank zehn Minuten ohne Gegentor und einer Wolff-Fangquote von 47 Prozent in eine 10:8. Erneute Unkonzentriertheiten kosteten allerdings die Pausenführung.
"Wir machen kein gutes Spiel, wir kommen nicht gut rein, machen zu viele technische Fehler", monierte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton am ARD-Mikrofon: "Wir können froh sein, dass es 11:11 steht."
Das deutsche Team steigerte sich nach der Pause auch offensiv. Vor allem die Einwechslung von Schluroff erwies sich als Glücksgriff und belebte das Angriffsspiel spürbar. Gleich fünf Treffer gelangen dem Gummersbacher Rückraumspieler bis zur 45. Minute, Deutschland führte 21:20. "Wir müssen einfach unser Ding durchziehen. Die schreien die ganze Zeit, hinten wie vorne. Unsere Abwehr ist überragend", rief Gislason seinen Spielern zu.
Es entwickelte sich eine dramatische Schlussphase. "Wir ziehen das jetzt durch", brüllte Gislason in der 55. Minute beim Stand von 26:25. Sein Team gehorchte.
Ch.Havering--AMWN