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Kobel fordert nach dem Aus: "Einfach weitermachen"
Borussia Dortmunds Torwart Gregor Kobel fordert von sich und seinen Mitspielern, die Champions-League-Enttäuschung schnell abzuschütteln und den Blick auf das Bundesliga-Topspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen Bayern München zu richten. "Das ist leichter gesagt als getan, aber wir müssen einfach weitermachen und uns auf das nächste Spiel konzentrieren", sagte der Schweizer nach dem bitteren Aus in der Königsklasse, bei dem ihm ein entscheidender Patzer unterlaufen war.
"Spiele wie das" gegen Atalanta Bergamo (1:4), sagte Kobel nach dem Training am Donnerstag, "gehören zum Fußball dazu. Für uns als Profis ist es extrem wichtig, uns auf das zu konzentrieren, was wir beeinflussen können." Die erste Einheit nach dem Rückflug aus Italien habe dabei geholfen, "Körper und Kopf auf das wichtige Spiel am Samstag vorzubereiten", sagte der Keeper, der vor dem letzten Treffer Bergamos tief in der Nachspielzeit einen schlimmen Fehlpass gespielt hatte.
Gegen die Bayern hofft der BVB auf eine Reaktion nach der Enttäuschung in der Champions League, als ein 2:0 aus dem Hinspiel nicht zum Einzug ins Achtelfinale reichte. Mit einem Sieg könnte Dortmund den Abstand zum Rekordmeister an der Spitze immerhin auf fünf Punkte verkürzen und etwas Spannung in den Titelkampf bringen.
"Wenn man sich die letzten Jahre anschaut, waren wir immer nah dran, haben es aber nie wirklich geschafft", sagte Kobel, und auch in dieser Saison seien die Bayern "ein unglaubliches Team". Der 28-Jährige mahnte daher an, "dass wir uns auf uns konzentrieren, dass wir versuchen, uns als Team zu verbessern, um dann mit ihnen konkurrieren zu können“.
Die Stärken des BVB sieht Kobel dabei vor allem in der Defensive, an 23 Spieltagen hat er erst 22 Tore kassiert, nur die Abwehr der Bayern (21) steht ligaweit noch besser. "Wenn wir als Team kompakt stehen, ist es viel schwieriger, gegen uns Tore zu schießen, weil der Raum viel kleiner ist", erklärte Kobel. Darüber hinaus hob er die "Intensität" hervor. "Manchmal muss es auch ein bisschen weh tun", sagte er.
F.Pedersen--AMWN