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"Hatte fantastische Serie": Hat sich Sinner übernommen?
Hat sich der Tour-Dominator der vergangenen Monate übernommen? Jannik Sinner sah nach seinem schmerzlichen Aus in der zweiten Runde der French Open zunächst keine Ursache in seinem vollgepackten Kalender. "Wenn ich nicht in Madrid oder in Rom spiele, komme ich vielleicht hierher und habe trotzdem einen Tag wie diesen, an dem man sich elend fühlt", sagte der 24-Jährige, der nach schweren körperlichen Problemen am Donnerstag gegen den Argentinier Juan Manuel Cerúndolo ausgeschieden war.
"Im Nachhinein ist es immer sehr schwer zu sagen", fügte Sinner an: "Ich habe drei Turniere auf Sand gewonnen. Unglaubliche Ergebnisse. Ich hatte eine fantastische Serie." Natürlich sei das Turnier in Paris, das er als einziges Grand-Slam-Event noch nicht gewonnen hat, sein erklärtes "Hauptziel" in diesem Jahr gewesen.
Man wisse aber nie, ob sich die Dinge durch einen Verzicht auf eines des Mastersevents verändert hätten. Sinner war mit einer bis dahin perfekten Sandplatzsaison mit Turniersiegen in Monte Carlo, Madrid und Rom nach Paris gereist. Doch kam mit der 6:3, 6:2, 5:7, 1:6, 1:6-Niederlage nach sehr schweren Momenten auf dem Court Philippe-Chatrier das Aus.
Damit eröffnet sich den Verfolgern um Alexander Zverev, der am Freitagabend gegen den Franzosen Quentin Halys (20.15 Uhr/Eurosport) um den Einzug ins Achtelfinale kämpft, eine große Chance. Von den verbliebenen Teilnehmern in Roland Garros ist einzig Rekordchampion Novak Djokovic schon Grand-Slam-Sieger.
A.Rodriguezv--AMWN