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Nach Debatte: Wimbledon erhöht Preisgelder deutlich
Nach der lärmenden Debatte um die Preisgelder bei Grand-Slam-Turnieren haben die Veranstalter des Rasenklassikers von Wimbledon einen signifikanten Anstieg der Prämien angekündigt. Insgesamt geht es für Alexander Zverev und Co. ab dem 29. Juni an der Church Road um umgerechnet 74,3 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 20 Prozent.
"Für uns ist klar, dass die Spieler auch weiterhin am Erfolg von Wimbledon teilhaben werden, wenn das Turnier wächst", sagte Deborah Jevans, die Vorsitzende des All England Lawn Tennis Club.
Zuletzt war es vor dem Beginn der French Open in Paris zu einem öffentlich ausgetragenen Konflikt zwischen Spielern und Veranstaltern gekommen. Schon im April 2025 hatten prominente Profis der ATP- und WTA-Tour gemeinsam in einem Schreiben an die Organisatoren der vier Grand-Slam-Turniere (Australian Open, French Open, Wimbledon und US Open) eine Beteiligung der Profis an den Einnahmen in Höhe von 22 Prozent gefordert. Als das 61,7 Millionen Euro schwere Preisgeld für den Höhepunkt der Sandplatzsaison dann bekannt wurde, regte sich erneut Widerstand.
Die Profis verkürzten ihre Medienaktivitäten vor dem Turnierstart aus Protest auf 15 Minuten, zu Wimbledons Finanzpaket gibt es bisher noch keine Reaktion. Klar ist, dass sich der Triumph monetär stark lohnt: Die Sieger der Einzelkonkurrenzen erhalten umgerechnet 4,17 Millionen Euro.
L.Durand--AMWN