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Dortmund ausgestochen: Eiskunstlauf-WM 2028 in Peking
Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) ist im Werben um die Eiskunstlauf-WM 2028 leer ausgegangen. Wie der Weltverband ISU bekannt gab, hat Peking den Zuschlag für das Event erhalten. In den olympischen Arenen der chinesischen Hauptstadt werden nun erstmals in der 134 Jahre alten Geschichte der ISU die vier Weltmeisterschaften im Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Short Track und Synchroneiskunstlauf an einem Ort ausgetragen.
"Die ISU geht neue Wege, um die Eissportarten und insbesondere das Eiskunstlaufen in der Welt noch besser zu vermarkten und neue Fans zu gewinnen", sagte DEU-Präsident Andreas Wagner zur gescheiterten Bewerbung mit dem Standort Dortmund. Damit werden die Paarlauf-Weltmeister Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin zumindest in den kommenden zwei Jahren nicht vor heimischem Publikum um WM-Medaillen laufen.
Peking kann beim Multi-Event auf die Infrastruktur der olympischen Winterspiele 2022 verweisen. "BEIJING28 ist weit mehr als eine neue Veranstaltung – es ist eine kühne Vision für die Zukunft des Eiskunstlaufs", sagte ISU-Präsident Kim Jae-yeol.
Die DEU hält derweil an ihrem Traum von einer "großen internationalen Meisterschaft in Deutschland" fest. "Um den steigenden Ansprüchen der ISU im Event-Bereich gerecht werden zu können, werden wir uns für die kommenden Jahre strategisch neu aufstellen", sagte Wagner.
Zuvor war der Verband bereits bei der Vergabe der Eiskunstlauf-EM 2027 mit dem Standort Essen gescheitert. Die EM findet im Januar im Schweizer Lausanne. Die WM 2027 im März im finnischen Tampere.
P.Stevenson--AMWN