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Vorwurf der Vergewaltigung: Hakimi geht in Berufung
Der marokkanische Außenverteidiger Achraf Hakimi geht gegen einen Prozess in seiner Wahlheimat wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung mit allen rechtlichen Mitteln vor. Der Star von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain legt Revision beim Kassationshof ein, dies teilte eine mit dem Fall vertraute Quelle am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mit.
Eine Woche zuvor hatte das Berufungsgericht Versailles bekannt gegeben, Hakimi müsse an einem noch festzulegenden Termin vor dem Strafgericht des Départements Hauts-de-Seine erscheinen.
Der 27 Jahre alte frühere Profi von Borussia Dortmund, derzeit bei der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada aktiv, hatte die Vorwürfe stets bestritten. Er sei das Opfer einer Verleumdung. Bei einer Anhörung im Mai hatte er beantragt, das Verfahren einzustellen.
Eine damals 24-Jährige hatte im Februar 2023 bei der Polizei ausgesagt, sie sei von Hakimi vergewaltigt worden. Sie erstattete zunächst keine Anzeige. Hakimis Rechtsbeistand wirft der Frau vor, die Ermittlungen zu behindern und sich medizinischen Untersuchungen verweigert zu haben.
Th.Berger--AMWN