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Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
OpenAI "steht nicht zum Verkauf" - Reaktion auf Pläne von Elon Musk
Das KI-Unternehmen OpenAI "steht nicht zum Verkauf": Das betonte Chris Lehane, Leiter für internationale Angelegenheiten bei OpenAI, am Dienstag am Rande des KI-Gipfels in Paris. Jeglicher Vorschlag in diese Richtung sei "wirklich unseriös". Lehane reagierte auf Berichte von US-Medien, US-Milliardär und Trump-Berater Elon Musk habe 97,4 Milliarden Dollar (94,5 Milliarden Euro) für die Non-Profit-Organisation abgegeben, die OpenAI kontrolliert.
Das sei ein Angebot von einem "Wettbewerber, der erhebliche Schwierigkeiten hat, auf dem technologischen Stand der Dinge zu bleiben und mit uns auf dem Markt zu konkurrieren", sagte Lehane. OpenAI-Chef Sam Altman hatte bereits zuvor mit Spott reagiert: "Nein, danke", schrieb er im Onlinedienst X - und fügte an Musk gerichtet hinzu: "Aber wir würden Twitter für 9,74 Milliarden Dollar kaufen, wenn du willst".
Musk ist in eine anhaltende Fehde mit Altman verwickelt. Der Tesla-Chef und enge Verbündete von US-Präsident Donald Trump hat bereits mehrere Klagen gegen OpenAI eingereicht. Musk gehörte selbst zu den Gründern von OpenAI im Jahr 2015, schied jedoch 2018 aus. Seitdem hat sich das weiterhin als nicht gewinnorientierte Organisation ausgerichtete Startup mit dem Chatbot ChatGPT zum weltweiten Anführer in Sachen Künstlicher Intelligenz (KI) entwickelt.
Altman versucht seit einiger Zeit, OpenAI aus der Gemeinnützigkeit zu führen. Musk wirft Altman vor, bereits jetzt von den Gründungsprinzipien des Startups - einer risikobewussten Entwicklung von KI - abgewichen zu sein. 2023 gründete Musk sein eigenes KI-Startup xAI.
Musk hatte Twitter für 44 Milliarden Dollar gekauft und in X umbenannt. Finanziell gilt dies als Fehlgeschäft, die Werbeeinnahmen des Dienstes sind im Keller.
Das Thema KI-Entwicklung auch im Zusammenhang mit OpenAI ist zudem einer der wenigen Streitpunkte zwischen Musk und Präsident Trump. Letzterer hatte massive Investitionen im Rahmen des sogenannten Stargate-Projekts für KI-Infrastruktur in den USA angekündigt. Daran beteiligt sind vor allem der japanische Investor Softbank und OpenAI. Musk kritisierte die Pläne.
M.A.Colin--AMWN