-
Schwache Frühjahrsbelebung: Zahl der Arbeitslosen nur leicht gesunken
-
Israel stoppt Boote von Gaza-Hilfsflotte - 175 Aktivisten festgesetzt
-
Sachsen: Ex-Ministerin Meier Ritterin in nationalem Orden der Ehrenlegion Frankreichs
-
Nach Sturz von Auto in Hafenbecken in Frankfurt: Weitere Jugendliche gestorben
-
Islamistisches Motiv vermutet: Anklage nach Luftgewehrschüssen auf Autos in Bayern
-
Belgien stoppt Rückbau aller seiner Atomreaktoren
-
Koalition einigt sich auf Kostenbremse für Mieter im Heizungsgesetz
-
Reporter ohne Grenzen: Pressefreiheit auf niedrigstem Stand seit 25 Jahren
-
Bericht: Jüdische Gruppe in Australien warnte kurz vor Bondi-Beach-Angriff vor Terror
-
Grüne und Linke kritisieren Haushalts-Eckwerte scharf
-
In der Verlängerung: Bittere Pleite für Peterka und Utah
-
Ifo-Umfrage: Versorgung mit Vorprodukten hat sich "deutlich verschlechtert"
-
Gewinn von Volkswagen sinkt im ersten Quartal um 28 Prozent
-
Organisatoren von Gaza-Hilfsflotte: Boote wurden von israelischer Armee "umzingelt"
-
Ohne Wagner: Orlando vergibt ersten Matchball
-
NRW-Verkehrsminister will Preis für Deutschlandticket einfrieren
-
Münchner Triple-Jagd: Goretzka sieht Parallelen zu 2020
-
Arteta schimpft über VAR-Eingriff: "Wie zum Teufel?"
-
Terodde: Schalke "bereit für Bundesligarückkehr"
-
Klinsmann über Ex-Klub Tottenham: "Ich leide mit"
-
Quartalszahlen: US-Tech-Riesen verzeichnen starke Gewinnsteigerungen
-
Zahl der Abschiebungen aus Deutschland im ersten Quartal 2026 gesunken
-
Merz besucht Deutsches Heer in Munster
-
Schwedens König Carl XVI. Gustaf feiert seinen 80. Geburtstag
-
Trump greift Powell wegen dessen vorübergehenden Verbleibs bei der Fed an
-
DGB-Chefin Fahimi droht mit Protesten gegen Sozialreformen
-
Staatsmedien: Iranische Vertreter reisen vor Fifa-Kongress aus Kanada ab
-
CDU-Wirtschaftsrat: Klingbeils Etat-Entwurf "finanzpolitisches Armutszeugnis"
-
Trump: USA erwägen Reduzierung ihrer Truppenstärke in Deutschland
-
Erste Anhörung von Hegseth seit Beginn des Iran-Krieges - Scharfe Kritik der Demokraten
-
Remis im Hexenkessel: Arsenal träumt vom Endspiel
-
Volleyball: Berlin gewinnt erstes Finalspiel
-
Umfrage: CDU in Berlin fünf Monate vor Abgeordnetenhauswahl nur noch knapp vorn
-
Korruptionsprozess in Spanien: Zeuge erhebt schwere Vorwürfe gegen Regierungschef Sánchez
-
Iranische Delegation bleibt FIFA-Kongress fern
-
Klarer Hinspielsieg: Magdeburg hat Final Four in Sichtweite
-
Britischer König Charles III. besucht Gedenkstätte für 9/11-Opfer in New York
-
"Können mit ihnen planen": Freiburger Quartett kehrt zurück
-
Umfrage: Deutsche halten Merz-Regierung für weniger harmonisch als die Ampel
-
Klingbeil rechtfertigt hohe Neuverschuldung
-
Ende einer Ära: Letzte Vertreter des Erbadels scheiden aus britischem Oberhaus aus
-
Romandie: Lipowitz verpasst Etappensieg knapp
-
Trump erwägt monatelange Hafenblockade und droht Iran im Atomstreit
-
Neues Heizungsgesetz verzögert sich: Regelung im aktuellen Gesetz soll ausgesetzt werden
-
Umweltkriminalität soll künftig härter bestraft werden können
-
Supreme Court: Zuschnitt der Wahlkreise in US-Bundesstaat Louisiana verfassungswidrig
-
Bafög-Reform: Koalition einig bei Finanzierung
-
Impulse bei Konferenz im kolumbianischen Santa Marta für Ausstieg aus den Fossilen
-
Schläge bei Festnahme: Hessischer Polizist verliert Beamtenstatus
-
Londoner Polizei stuft Messerangriff auf Juden als "terroristisch" ein
Deutschland will Rückgabe von Raubkunst aus Kolonialzeit erleichtern
Eine zentrale Anlaufstelle und neue Leitlinien sollen die Rückgabe von in der Kolonialzeit nach Deutschland verschleppten Kulturschätzen erleichtern. Darauf verständigten sich Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen am Dienstag während eines Spitzentreffens bei Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) im 'Bundeskanzleramt in Berlin. "Der Kolonialismus beruhte auf Unterdrückung, Gewalt und Ausbeutung - es ist unsere Verantwortung, dieses Unrecht klar zu benennen und aufzuarbeiten", erklärte Weimer.
Nach Angaben von Bundesregierung und Kulturministerkonferenz der Länder soll die Stelle als zentraler Anlaufpunkt für ausländische Regierungen und ihre Organe bei Fragen der sogenannten Restitution von Artefakten dienen. Geplant ist demnach auch der Aufbau eines internationalen Expertennetzwerks, das deutsche Museen und ihre Träger fachlich berät.
Außerdem verständigten sich die Vertreter der drei staatlichen Ebenen auf gemeinsame "Leitlinien zum Umgang mit Kulturgütern und menschlichen Überresten aus kolonialen Kontexten", die konkrete Empfehlungen geben. Ziel sei es, "Rückgaben von Kulturgut und menschlichen Überresten aus kolonialen Kontexten aus öffentlichen Museen und Sammlungen weiter zu erleichtern", hieß es in einer gemeinsam veröffentlichten Erklärung.
Parallel dazu beschlossen sie demnach die Neufassung einer gemeinsamen Handreichung zur Rückgabe von NS-Raubkunst insbesondere an jüdische Besitzer und ihre Nachfahren. Die Überarbeitung biete mehr "Klarheit" und schaffe wichtige Voraussetzung für den zum 1. Dezember geplanten Start der Schiedsgerichtsbarkeit zu NS-Raubgut, erklärte Weimer dazu.
Während der Kolonialzeit waren massenhaft Kulturgüter sowie sterbliche Überreste in europäische Staaten verschleppt worden, wo sie gehandelt und in Museen ausgestellt wurden. Erst in jüngerer Zeit gewann die Frage der Rückgabe an die Herkunftsstaaten an Bedeutung. Deutschland gab etwa 2022 und 2023 hunderte sogenannte Benin-Bronzen an das westafrikanische Nigeria zurück.
T.Ward--AMWN