-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Geplante Verschärfung des Sexualstrafrechts zielt auf heimliche Aufnahmen
-
Pflegeversicherung steht trotz angekündigter Reform weiter unter Finanzdruck
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Trump-Wähler in New York ziehen vor den Midterms eine neue Bilanz
-
ADHS erhöht Risiko für leichte kognitive Störungen im Alter
-
Rauch aus Indonesien belastet erneut Luft und Klima in Südostasien
-
Deutsche U23-Boxmeisterschaft startet in Frankfurt
-
Debatte nach Ausschreitungen richtet sich erneut gegen ein „migrantisches Milieu“
-
Stress bei jungen Menschen: Soziale Isolation als häufige Reaktion
Studie: Menschen und Hunde verbreiteten sich gemeinsam in Eurasien
Menschen und Hunde haben sich gemeinsam in Eurasien verbreitet. Ein internationales Forschungsteam konnte anhand von Genomanalysen zeigen, dass eurasische Kulturen in den vergangenen zehntausend Jahren genetisch unterschiedliche Hundepopulationen hielten und verbreiteten, wie die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München am Donnerstag berichtete.
Hunde sind seit mindestens 20.000 Jahren Teil der menschlichen Gesellschaften in ganz Eurasien, also der Landmasse, welche die Kontinente Asien und Europa umfasst. Spuren der gemeinsamen Ausbreitung lassen sich mindestens elftausend Jahre zurückverfolgen, als Jäger und Sammler im Norden Eurasiens Hunde austauschten, die eng mit den heutigen Siberian Huskys verwandt waren.
Ein Team unter Leitung des Paläogenetikers Laurent Frantz wies nun nach, dass die Ausbreitung neuer Kulturen oft mit der Ausbreitung bestimmter Hundepopulationen einher ging. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der LMU sequenzierten und analysierten gemeinsam mit Kollegen aus China und Großbritannien die Genome von 17 alten Hunden aus Sibirien, Ostasien und der zentralasiatischen Steppe. Die Proben stammten aus archäologischen Fundstätten, die zwischen 9700 und 870 Jahre alt waren.
Darüber hinaus analysierten sie öffentlich zugängliche Genome von 57 alten und 160 modernen Hunden. Ein Vergleich der Genome alter Hunde und von Menschen zeigt demnach eine auffällige Übereinstimmung zwischen den genetischen Veränderungen beider Spezies im Verlauf der Zeit und über verschiedene Regionen hinweg. Dieser Zusammenhang wird besonders deutlich während der frühen Bronzezeit in China vor etwa 4000 Jahren. Hunde folgten Metallarbeitern damals durch die eurasische Steppe.
"Diese enge Verbindung zwischen der Genetik von Mensch und Hund zeigt, dass Hunde ein integraler Bestandteil der Gesellschaft waren, egal ob man vor zehntausend Jahren als Jäger und Sammler am Polarkreis lebte oder als Metallarbeiter in einer frühen chinesischen Stadt", sagt Frantz. Auch für Lachie Scarsbrook, einen der Hauptautoren der Studie, belegen die Ergebnisse "die tief verwurzelte kulturelle Bedeutung von Hunden".
P.Santos--AMWN