-
Schwesig lehnt Kopplung von Rentenbeginn an Lebensalter ab
-
Bundesinnenminister Dobrindt fordert Kürzungen bei Bürgergeld-Regelsatz
-
EU lockert Regeln für Schadstoffe in Kosmetika
-
Statistik: In Deutschland leben gut vier Millionen Geflüchtete und Vertriebene
-
Schüsse auf Polizisten in Göttingen: 16-jähriger Verdächtiger stellt sich
-
"Schweres Stück Arbeit": Österreich mit Auftaktsieg
-
Mindestens ein Toter bei russischem Angriff in ukrainischer Stadt Saporischschja
-
Lobbyarbeit gegen das eigene Land: Hafturteil gegen Sohn von Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro
-
"Spiegel": Text für Bundestagsmandat für Einsatz in Straße von Hormus liegt schon vor
-
Rentner an Bord von britischer Yacht: Russische Warnschüsse waren unnötig
-
Branchenblatt: Sean Penn dreht Film über Erstürmung des Kapitols
-
Torrekord zum Jubiläum: Messi führt Argentinien zum Sieg
-
WM-Rekordtorschütze: Messi zieht mit Klose gleich
-
US-Regierung: Pentagon setzte Musks KI-Chatbot Grok beim Iran-Krieg ein
-
Erstmals unter Warsh: US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung
-
EU-Parlament stimmt über Lockerung der Gentechnik-Regeln ab
-
Deutsch-Polnisches Forum blickt auf 35 Jahre Zusammenarbeit
-
Vorsitzender der Innenminister-Konferenz: Hürden für Abschiebung Straffälliger senken
-
US-Justizministerium zu vereiteltem Anschlagsversuch: 19-Jähriger unter fünf Festgenommenen
-
CDU-Wirtschaftsrat: Grundrente, Mütterrente und Rente mit 63 abschaffen
-
Haaland trifft doppelt: Norwegen bezwingt mutige Iraker
-
Kanada: Ghanaischer Spieler darf wegen Vergewaltigungsverdachts nicht zur WM einreisen
-
Bandengewalt in Haiti: Guterres bittet um Verzeihung für internationale Untätigkeit
-
Spanischer Schauspieler Javier Bardem verewigt sich in Hollywood mit seien Handabdrücken
-
"Bild": Innenminister der Länder wollen Kampf gegen Sozialleistungsbetrug verschärfen
-
Iran: Neues US-Visum für Torabi
-
Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro muss Waffenbesitz während Hausarrest vor Gericht erklären
-
Mit Rekordmann Mbappé: Frankreich holt Arbeitssieg zum Start
-
UNO: Mindestens 58 Länder und Gebiete mit Landminen verseucht
-
Kaliforniens Gouverneur Newsom wirft Trump Rachefeldzug vor
-
Großbritannien registriert mehr als 700 Bootsflüchtlinge an einem Tag
-
G7-Staaten fordern "entschlossene" Reaktion auf Ebola-Ausbruch in der DR Kongo
-
Russisches Kriegsschiff soll im Ärmelkanal Warnschüsse in Nähe von Yacht abgegeben haben
-
Berlin: Williams unterliegt bei ihrem Auftritt im Doppel
-
Schah-Sohn warnt vor Abkommen mit dem Iran
-
Merz nach Gespräch mit Trump zuversichtlich über gemeinsames Vorgehen zur Ukraine
-
Rahmenabkommen zwischen Iran und USA wird am Freitag in der Schweiz unterzeichnet
-
Leitzins: US-Notenbank tagt erstmals unter neuem Chef Warsh
-
Doch nicht Glasner: Amorim neuer Milan-Trainer
-
G7 erhöhen Sanktionsdruck auf Russland - Trump fordert Putin zu Abkommen auf
-
Nach French-Open-Triumph: Zverev mit wackligem ersten Sieg
-
Norwegens Kronprinz Haakon will wegen kranker Ehefrau Termine reduzieren
-
Presse: Trumps Ballsaal wird deutlich teurer und belastet Steuerzahler
-
US-Gastronomiekonzern Yum! Brands verkauft Pizza Hut
-
"Mal einen saufen gehen"? Mit Kimmich eher nicht
-
FBI-Chef: Möglicher Anschlag auf Käfigkampf zu Trump-Geburtstag vereitelt
-
Geldwäscheverdacht: Grenzfahnder finden 850.000 Euro Bargeld in Kofferraum
-
Britischer Prinz George wechselt im September auf Eliteschule Eton
-
Atommüll aus Wiederaufbereitung im Ausland: Deutschland nimmt letzte Castoren zurück
-
Nach russischen Angriffen: Höhlenkloster-Restaurierung in Kiew könnte zwei Jahre dauern
Trump lockert Auflagen für den Export fortschrittlicher Nvidia-Chips nach China
Der US-Technologieriese Nvidia soll nach dem Willen von US-Präsident Donald Trump künftig fortschrittlichere Chips für Künstliche Intelligenz (KI) nach China liefern dürfen. Darüber habe er auch Chinas Präsidenten Xi Jinping informiert, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Nvidia begrüßte die Ankündigung - Vertreter der US-Demokraten kritisierten die Abkehr von den bisherigen Ausfuhrbeschränkungen, die auch aufgrund nationaler Sicherheitsbedenken eingeführt worden waren, hingegen scharf.
Trump erklärte am Montag, er habe Xi darüber informiert, dass die US-Regierung Nvidia erlauben werde, den für KI-Anwendungen optimierten H200-Chipsatz des Konzerns an "zugelassene Kunden in China und anderen Ländern zu liefern, unter Bedingungen, die eine starke nationale Sicherheit gewährleisten". Der chinesische Präsident habe darauf "positiv reagiert", schrieb Trump weiter. Zudem würden "25 Prozent" an die USA gezahlt, fügte er hinzu, ohne jedoch weitere Details zum diesbezüglichen Zahlungsmechanismus zu nennen.
Zugleich kritisierte Trump den Ansatz der Vorgängerregierung unter Joe Biden. Durch diesen seien US-Unternehmen dazu gezwungen worden, Milliarden von Dollar für die Herstellung "minderwertiger" Produkte auszugeben, "die niemand wollte".
Hintergrund ist, dass die US-Regierung bereits unter Biden die Ausfuhren besonders leistungsfähiger Chips nach China begrenzt hatte, um einerseits den technologischen Vorsprung im wichtigen KI-Sektor zu sichern und andererseits Peking daran zu hindern, bestimmte militärische Anwendungen zu entwickeln. Nvidia hatte daraufhin den Chipsatz H20 speziell für den chinesischen Markt entwickelt, der den vor allem in Rechenzentren und für große Sprachmodelle eingesetzten Hochleistungschips der Reihen H100 und H200 ähnelt, aber weniger leistungsfähig ist.
Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums bestätigte auf Nachfrage das von Trump erwähnte Übereinkommen mit Xi nicht direkt, wies jedoch darauf hin, dass China stets "für gegenseitigen Nutzen und Win-Win-Ergebnisse" durch eine Kooperation beider Länder eingetreten sei.
Nivida erklärte gegenüber den Nachrichtenagentur AFP, dass der Konzern die Entscheidung Trumps begrüße, es "der amerikanischen Chipindustrie zu erlauben, im Wettbewerb zu stehen" und so auch "hochbezahlte Arbeitsplätze und die Fertigung in Amerika zu unterstützen". Künftig H200-Chips an zugelassene und vom Handelsministerium überprüfte gewerbliche Kunden liefern zu können, schaffe "ein ausgewogenes Gleichgewicht, das für Amerika von großem Vorteil ist".
Trump erklärte zudem, dass die fortschrittlichsten Chips von Nvidia - die Blackwell-Serie und die kommende Rubin-Generation, die noch leistungsfähiger als die H200-Prozessoren sind - nicht in der Vereinbarung enthalten und weiterhin nur für US-Kunden verfügbar seien. Laut Handelsministerium werden derzeit die Details der Übereinkunft ausgearbeitet, wobei Trump erklärte, dass derselbe Ansatz auch für AMD, Intel und andere US-Unternehmen gelten solle.
Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren und weitere hochrangige US-Demokraten kritisierten den Vorstoß Trumps in einer Erklärung gleichwohl als "kolossalen" Fehler - sowohl mit Blick auf die Wirtschaft als auch die nationale Sicherheit. "Der Zugang zu diesen Chips würde Chinas Militär transformative Technologien an die Hand geben, um seine Waffen tödlicher zu machen, effektivere Cyberangriffe auf amerikanische Unternehmen und kritische Infrastrukturen durchzuführen und seinen Wirtschafts- und Fertigungssektor zu stärken", warnten sie.
Der Gründer des chinesischen Technologieforschungsunternehmens iiMedia, Zhang Yi, rechnet derweil nicht damit, dass die Verfügbarkeit leistungsfähigerer Nvidia-Chips auf dem chinesischen Markt dazu führen könnte, dass Peking seine eigenen Bestrebungen zur Entwicklung fortschrittlicher Chips drosselt. "Stattdessen wird dies sogar zu einer Beschleunigung führen", erklärte er mit Blick auf die US-Abgabe in Höhe von 25 Prozent, Diese erhöhe die Kosten für chinesische Unternehmen, die ohnehin schon Bedenken hinsichtlich der Sicherheit ihrer Lieferketten hätten.
P.Mathewson--AMWN