-
Organisatoren von Gaza-Hilfsflotte: Boote wurden von israelischer Armee "umzingelt"
-
Ohne Wagner: Orlando vergibt ersten Matchball
-
NRW-Verkehrsminister will Preis für Deutschlandticket einfrieren
-
Münchner Triple-Jagd: Goretzka sieht Parallelen zu 2020
-
Arteta schimpft über VAR-Eingriff: "Wie zum Teufel?"
-
Terodde: Schalke "bereit für Bundesligarückkehr"
-
Klinsmann über Ex-Klub Tottenham: "Ich leide mit"
-
Quartalszahlen: US-Tech-Riesen verzeichnen starke Gewinnsteigerungen
-
Zahl der Abschiebungen aus Deutschland im ersten Quartal 2026 gesunken
-
Merz besucht Deutsches Heer in Munster
-
Schwedens König Carl XVI. Gustaf feiert seinen 80. Geburtstag
-
Trump greift Powell wegen dessen vorübergehenden Verbleibs bei der Fed an
-
DGB-Chefin Fahimi droht mit Protesten gegen Sozialreformen
-
Staatsmedien: Iranische Vertreter reisen vor Fifa-Kongress aus Kanada ab
-
CDU-Wirtschaftsrat: Klingbeils Etat-Entwurf "finanzpolitisches Armutszeugnis"
-
Trump: USA erwägen Reduzierung ihrer Truppenstärke in Deutschland
-
Erste Anhörung von Hegseth seit Beginn des Iran-Krieges - Scharfe Kritik der Demokraten
-
Remis im Hexenkessel: Arsenal träumt vom Endspiel
-
Volleyball: Berlin gewinnt erstes Finalspiel
-
Umfrage: CDU in Berlin fünf Monate vor Abgeordnetenhauswahl nur noch knapp vorn
-
Korruptionsprozess in Spanien: Zeuge erhebt schwere Vorwürfe gegen Regierungschef Sánchez
-
Iranische Delegation bleibt FIFA-Kongress fern
-
Klarer Hinspielsieg: Magdeburg hat Final Four in Sichtweite
-
Britischer König Charles III. besucht Gedenkstätte für 9/11-Opfer in New York
-
"Können mit ihnen planen": Freiburger Quartett kehrt zurück
-
Umfrage: Deutsche halten Merz-Regierung für weniger harmonisch als die Ampel
-
Klingbeil rechtfertigt hohe Neuverschuldung
-
Ende einer Ära: Letzte Vertreter des Erbadels scheiden aus britischem Oberhaus aus
-
Romandie: Lipowitz verpasst Etappensieg knapp
-
Trump erwägt monatelange Hafenblockade und droht Iran im Atomstreit
-
Neues Heizungsgesetz verzögert sich: Regelung im aktuellen Gesetz soll ausgesetzt werden
-
Umweltkriminalität soll künftig härter bestraft werden können
-
Supreme Court: Zuschnitt der Wahlkreise in US-Bundesstaat Louisiana verfassungswidrig
-
Bafög-Reform: Koalition einig bei Finanzierung
-
Impulse bei Konferenz im kolumbianischen Santa Marta für Ausstieg aus den Fossilen
-
Schläge bei Festnahme: Hessischer Polizist verliert Beamtenstatus
-
Londoner Polizei stuft Messerangriff auf Juden als "terroristisch" ein
-
Urteil: Erzwungene Umsiedlung bei Bodenreform gilt nicht als Zersetzungsmaßnahme
-
Designierter Fed-Chef Warsh nimmt erste Hürde im US-Senat
-
Gericht: Bewohner in Brandenburger Pflegeheimen haben Anspruch auf Einzelzimmer
-
Ungarns designierter Regierungschef Magyar wirbt in Brüssel für Freigabe von EU-Geldern
-
Fehlender Vaterschaftsurlaub in Deutschland wird Fall für Europäischen Gerichtshof
-
Gesundheitliche Gründe: Thomas Gottschalk verschiebt Rückkehr auf Bühne bis Herbst
-
Frankreich stellt bei Konferenz in Santa Marta Fahrplan für Ausstieg aus Fossilen vor
-
16-Jährige in Niedersachsen vor Zug gestoßen: Unterbringung in Psychiatrie
-
Trump droht Iran im Atomstreit: Teheran soll "besser schnell zur Vernunft kommen"
-
Kreml: Siegesparade am 9. Mai ohne Panzer - Wegen Bedrohung aus Ukraine
-
Mutmaßlicher Russland-Spion in Untersuchungshaft genommen
-
Haushalt 2027: Rekordinvestitionen und hohe Neuschulden - Fokus auf Verteidigung
-
Weniger Bürokratie für Landwirte: Bundesregierung bringt neues Düngerecht auf den Weg
Trump lockert Auflagen für den Export fortschrittlicher Nvidia-Chips nach China
Der US-Technologieriese Nvidia soll nach dem Willen von US-Präsident Donald Trump künftig fortschrittlichere Chips für Künstliche Intelligenz (KI) nach China liefern dürfen. Darüber habe er auch Chinas Präsidenten Xi Jinping informiert, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Nvidia begrüßte die Ankündigung - Vertreter der US-Demokraten kritisierten die Abkehr von den bisherigen Ausfuhrbeschränkungen, die auch aufgrund nationaler Sicherheitsbedenken eingeführt worden waren, hingegen scharf.
Trump erklärte am Montag, er habe Xi darüber informiert, dass die US-Regierung Nvidia erlauben werde, den für KI-Anwendungen optimierten H200-Chipsatz des Konzerns an "zugelassene Kunden in China und anderen Ländern zu liefern, unter Bedingungen, die eine starke nationale Sicherheit gewährleisten". Der chinesische Präsident habe darauf "positiv reagiert", schrieb Trump weiter. Zudem würden "25 Prozent" an die USA gezahlt, fügte er hinzu, ohne jedoch weitere Details zum diesbezüglichen Zahlungsmechanismus zu nennen.
Zugleich kritisierte Trump den Ansatz der Vorgängerregierung unter Joe Biden. Durch diesen seien US-Unternehmen dazu gezwungen worden, Milliarden von Dollar für die Herstellung "minderwertiger" Produkte auszugeben, "die niemand wollte".
Hintergrund ist, dass die US-Regierung bereits unter Biden die Ausfuhren besonders leistungsfähiger Chips nach China begrenzt hatte, um einerseits den technologischen Vorsprung im wichtigen KI-Sektor zu sichern und andererseits Peking daran zu hindern, bestimmte militärische Anwendungen zu entwickeln. Nvidia hatte daraufhin den Chipsatz H20 speziell für den chinesischen Markt entwickelt, der den vor allem in Rechenzentren und für große Sprachmodelle eingesetzten Hochleistungschips der Reihen H100 und H200 ähnelt, aber weniger leistungsfähig ist.
Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums bestätigte auf Nachfrage das von Trump erwähnte Übereinkommen mit Xi nicht direkt, wies jedoch darauf hin, dass China stets "für gegenseitigen Nutzen und Win-Win-Ergebnisse" durch eine Kooperation beider Länder eingetreten sei.
Nivida erklärte gegenüber den Nachrichtenagentur AFP, dass der Konzern die Entscheidung Trumps begrüße, es "der amerikanischen Chipindustrie zu erlauben, im Wettbewerb zu stehen" und so auch "hochbezahlte Arbeitsplätze und die Fertigung in Amerika zu unterstützen". Künftig H200-Chips an zugelassene und vom Handelsministerium überprüfte gewerbliche Kunden liefern zu können, schaffe "ein ausgewogenes Gleichgewicht, das für Amerika von großem Vorteil ist".
Trump erklärte zudem, dass die fortschrittlichsten Chips von Nvidia - die Blackwell-Serie und die kommende Rubin-Generation, die noch leistungsfähiger als die H200-Prozessoren sind - nicht in der Vereinbarung enthalten und weiterhin nur für US-Kunden verfügbar seien. Laut Handelsministerium werden derzeit die Details der Übereinkunft ausgearbeitet, wobei Trump erklärte, dass derselbe Ansatz auch für AMD, Intel und andere US-Unternehmen gelten solle.
Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren und weitere hochrangige US-Demokraten kritisierten den Vorstoß Trumps in einer Erklärung gleichwohl als "kolossalen" Fehler - sowohl mit Blick auf die Wirtschaft als auch die nationale Sicherheit. "Der Zugang zu diesen Chips würde Chinas Militär transformative Technologien an die Hand geben, um seine Waffen tödlicher zu machen, effektivere Cyberangriffe auf amerikanische Unternehmen und kritische Infrastrukturen durchzuführen und seinen Wirtschafts- und Fertigungssektor zu stärken", warnten sie.
Der Gründer des chinesischen Technologieforschungsunternehmens iiMedia, Zhang Yi, rechnet derweil nicht damit, dass die Verfügbarkeit leistungsfähigerer Nvidia-Chips auf dem chinesischen Markt dazu führen könnte, dass Peking seine eigenen Bestrebungen zur Entwicklung fortschrittlicher Chips drosselt. "Stattdessen wird dies sogar zu einer Beschleunigung führen", erklärte er mit Blick auf die US-Abgabe in Höhe von 25 Prozent, Diese erhöhe die Kosten für chinesische Unternehmen, die ohnehin schon Bedenken hinsichtlich der Sicherheit ihrer Lieferketten hätten.
P.Mathewson--AMWN