-
KI-Sicherheitswarnungen führen zu Fragen nach Regulierung und Unternehmensinteressen
-
Bundeskanzler Merz empfängt irakischen Ministerpräsidenten al-Saidi
-
Dobrindt stellt Lagebilder zu Organisierter Kriminalität und Drogen vor
-
Pistorius bricht zu mehrtägiger Reise in die USA auf - Treffen mit Hegseth geplant
-
Bundesaußenminister Wadephul reist zu Gesprächen nach München und Genf
-
CDU und CSU reagieren unterschiedlich auf Debatte über einen Kanzlerwechsel
-
Soziologin Amlinger sieht soziale Ungleichheit als Faktor für den Aufstieg der AfD
-
"Netflix-reif": Spaniens Regierungschef Sánchez weist Vorwurf der Erpressung durch Marokko zurück
-
Drohne über Litauen von Nato-Kampfjets abgeschossen - Präsident lobt "Einsatzbereitschaft"
-
Union diskutiert Merz’ Zukunft vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern
-
EU-Staaten wollen Überwachung und Infrastruktur in der Arktis ausbauen
-
Ganztagsanspruch und Juniorklassen prägen den Schulstart in Baden-Württemberg
-
Neckarsteinach trifft im Pokalviertelfinale auf Waldhof Mannheim
-
Oberstes US-Gericht lehnt Trumps Eilantrag zu Briefwahl-Einschränkung ab
-
Waldbrände in Tolima werfen Fragen zu Landnutzung und Rohstoffinteressen auf
-
Merz stellt in Rovaniemi europäische Sicherheitsfragen in den Vordergrund
-
Kanadas Premier wirbt vor Europareise für engere Zusammenarbeit mit der EU
-
"Ich bin der Schwindel-Jäger": Trump weist Sicherheitswarnungen wegen KI zurück
-
Medien diskutieren internationale Grenzen für die Entwicklung leistungsfähiger KI
-
Höhere Kraftstoffpreise führen zu Forderungen nach Marktaufsicht und Entlastungen
-
Trump-Regierung streicht Klimaregeln für Kohle- und Gaskraftwerke
-
Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Leerdam legt Wettkampfpause ein
-
Hoher Sieg gegen Jaissle: Farke und Leeds weiter ungeschlagen
-
Hannover entlässt Trainer Titz - Wagner als Nachfolger?
-
Abgeordnetenhauswahl in Berlin: CDU und Linkspartei in neuer Umfrage gleichauf
-
Trotz zweifachem Rückstand: Bayern-Frauen schlagen Leverkusen
-
Trump sieht "Verschwörung" gegen KI und erklärt sich zur besten Kontrollinstanz
-
Oasis kündigen neue Welttournee für 2027 an - Britpop-Band kommt auch nach München
-
Bund will trotz Commerzbank-Übernahme durch Unicredit Aktionär bleiben
-
Flughafen auf Sizilien wegen Aktivität des Ätna vorübergehend geschlossen
-
EM: Volleyballer lösen Achtelfinal-Ticket
-
Presse: Trump-Regierung will Klimaregeln für Kohle- und Gaskraftwerke streichen
-
Huthi-Miliz im Jemen greift erneut Ziele in Saudi-Arabien an
-
MAD: Hybride Bedrohungslage in Deutschland weiter verschärft
-
Trump: Ukraine und Russland wollen keine Energieanlagen mehr angreifen
-
Baden-Württemberg: Seniorin landet mit Auto in Getränkeabteilung von Supermarkt
-
Litauen-Brigade: Erstmals sollen Bundeswehr-Soldaten verpflichtet werden
-
Bier und Kokain im Spiel: Fahrdienstleiter von Bahn in Schwarzwald bewusstlos
-
Hohe Spritpreise: SPD fordert Preisdeckel und Übergewinnsteuer
-
56-jähriger Jäger stirbt bei Jagd in Brandenburg
-
Kallas: Russischer Angriff auf Zug in Ukraine sollte dem Westen "Angst machen"
-
Trump sieht "kranke Verschwörung" gegen KI
-
"Verlässliche und bezahlbare Energie im Fokus": Reiche bei G20-Treffen in Texas
-
Frau in Ratzeburger Supermarkt erstochen: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie
-
Wadephul-Besuch in Budapest: "Ungarn und Deutschland schlagen neues Kapitel auf"
-
36-Jähriger will in Hamburg offenbar Bekannten retten und stirbt vor U-Bahn
-
"Bedrohung" durch Russland: Arktis-Gipfel fordert stärkere EU-Präsenz in der Region
-
Drei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in Nordrhein-Westfalen
-
Frauenleiche auf Trierer Dachboden versteckt: Besondere Schuldschwere festgestellt
-
USA blockieren Teilnahme von Irans Atombehördenchef an IAEA-Sitzung in Wien
KI von OpenAI macht sich bei Test selbständig und unternimmt Hackerangriff
KI-Modelle des Unternehmens OpenAI haben während eines Sicherheitstest selbständig einen Hackerangriff auf eine beliebte Programmierplattform unternommen. Es handele sich um einen "nie dagewesenen Cybervorfall", erklärte das Unternehmen aus San Francisco am Dienstag. OpenAI werde eine gemeinsame Untersuchung mit der betroffenen Online-Code-Bibliothek Hugging Face unternehmen.
An dem Vorfall waren nach Angaben von OpenAI mehrere Modelle beteiligt, darunter das kürzlich veröffentlichte GPT-5.6 Sol sowie ein "noch leistungsfähigeres", noch vor der Veröffentlichung stehendes Modell. Das Unternehmen wollte die Hacking-Fähigkeiten der Modelle bemessen und gab ihnen dazu Aufgaben in einem streng kontrollierten digitalen Testumfeld. Zur Sicherheit war der Internetzugang eingeschränkt.
In der gesicherten Testumgebung hätten die KI-Modelle einen wesentlichen Teil ihrer Rechenleistung darauf verwendet, an einen offenen Internetzugang zu gelangen, erklärte OpenAI. Nachdem sie eine Verbindung zum Internet hergestellt hatten, entschieden sich die Modelle demnach dazu, die Plattform Hugging Face für ihre Aufgabe zu nutzen - die Plattform bietet eine große Sammlung von KI-Modellen, Datensätzen und anderen Informationen. Auf der Suche nach "geheimer Information", die ihnen helfen könnte, verketteten die OpenAI-Systeme mehrere Angriffswege, "darunter auch die Verwendung gestohlener Anmeldedaten", schilderte das KI-Unternehmen.
Der Vorfall sei in mehrerer Hinsicht "verblüffend", sagte IT-Professor Hussein Abbas von der UNSW Canberra der Nachrichtenagentur AFP. Die KI habe das "interne System" von Hugging Face angegriffen, um dessen "eigene Schwachstellen auszunutzen". "Und das ist beängstigend."
GPT-5.6 und andere fortschrittliche Modelle wie die Mythos-Serie des OpenAI-Rivalen Anthropic haben Bedenken ausgelöst, dass sie Cybersicherheitsmaßnahmen durchbrechen könnten. Die beiden US-Unternehmen hatten die allgemeine Veröffentlichung der jüngsten Technologien deshalb zeitweise zurückhalten müssen.
Fortschrittliche KI befinde sich "normalerweise in den Händen von Menschen, die ethisch und verantwortungsbewusst" handelten, sagte Abbass. "Katastrophal" hingegen würde es, wenn sie an Menschen gelangten, die Schaden anrichten wollten. Die Frage nach der Regulierung des KI-Sektors sei zu einem zentralen Thema geworden, und "wir brauchen gemeinsame Anstrengungen, um diese Situation in den Griff zu bekommen", fuhr Abbass fort.
Hugging Face hatte den Angriff in der vergangenen Woche bekanntgegeben - aber dabei nicht OpenAI erwähnt. "Dieser Fall unterschied sich in einem wichtigen Punkt von allem, womit wir bisher zu tun hatten: Er wurde von Anfang bis Ende von einem autonomen KI-Agentensystem gesteuert - und wir haben ihn größtenteils mit unserer eigenen KI aufgedeckt und analysiert", erklärte die Plattform.
Angesichts der Ausgereiftheit des Angriffs habe die Firma den Verdacht gehabt, dass dieser aus einem weltweit führenden KI-Labor kam, erklärte Hugging-Face-Chef Clément Delangue in Onlinedienst X und fuhr mit Blick auf OpenAI fort: "Wir sind fest davon überzeugt, dass ihrerseits keine bösartige Absicht vorlag." Es sei "atemberaubend, dass all das autonom geschehen ist".
T.Ward--AMWN