-
Saudi-Rückzug: LIV-Tour sucht neue Geldgeber
-
Trump erwägt Reduzierung der US-Truppenstärke in Deutschland - Merz beschwört Gemeinsamkeiten
-
Hessen: Leerer Sarg auf Main stammt offenbar von Abschiedszeremonie
-
IEA-Chef Birol sieht Welt vor "größter Energiekrise ihrer Geschichte"
-
Anhänger mit acht Wildschweinkadavern auf Wanderparkplatz: Polizei ermittelt
-
Verdacht auf jahrelangen Kindesmissbrauch: 84-Jähriger in Stuttgart festgenommen
-
Portal: Balkonkraftwerke rechnen sich deutlich schneller als vor fünf Jahren
-
Stuttgart zielt auf "ganz fettes i-Tüpfelchen"
-
Israel stoppt Boote von Gaza-Hilfsflotte - mehr als 170 Aktivisten festgesetzt
-
Waltransport kommt voran: Lastkahn in Kattegat zwischen Dänemark und Schweden
-
Merz: Transatlantische Partnerschaft liegt mir besonders am Herzen
-
Steuerreform: SPD-Fraktionschef kritisiert "strikte Blockadehaltung der Union"
-
Klingbeils Haushaltspläne sorgen für breite Kritik
-
Deutsche Wirtschaftsleistung im ersten Quartal überraschend deutlich gestiegen
-
Auch Afrikaner unterstützen mögliche Infantino-Wiederwahl
-
In eigene Tasche gewirtschaftet: Haftstrafe wegen Untreue in Millionenumfang in Hessen
-
Illegales Streamingportal für 60.000 Kunden: Mann an Flughafen Stuttgart festgenommen
-
Gericht: Weimer darf Buchladenbetreiberinnen nicht als Extremisten bezeichnen
-
Inflation im Euroraum steigt im April auf 3,0 Prozent
-
Deutschland: Konferenz in Santa Marta ist "Meilenstein" für Ausstieg aus fossilen Energien
-
Kartellamt: "Hohe Zahl" von Verstößen gegen Zwölf-Uhr-Regel an Tankstellen
-
Fernsehen im Seniorenheim: EuGH erlaubt Weiterleiten von Programm in Zimmer
-
Mann in Dortmund getötet: Polizei sucht zwei flüchtige Tatverdächtige
-
London stellt zusätzliche Millionen für Sicherheit der jüdischen Gemeinde bereit
-
Deutsche Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 0,3 Prozent gestiegen
-
Nach Wahl in Rheinland-Pfalz: CDU und SPD einigen sich auf Koalition
-
Schwache Frühjahrsbelebung: Zahl der Arbeitslosen nur leicht gesunken
-
Israel stoppt Boote von Gaza-Hilfsflotte - 175 Aktivisten festgesetzt
-
Sachsen: Ex-Ministerin Meier Ritterin in nationalem Orden der Ehrenlegion Frankreichs
-
Nach Sturz von Auto in Hafenbecken in Frankfurt: Weitere Jugendliche gestorben
-
Islamistisches Motiv vermutet: Anklage nach Luftgewehrschüssen auf Autos in Bayern
-
Belgien stoppt Rückbau aller seiner Atomreaktoren
-
Koalition einigt sich auf Kostenbremse für Mieter im Heizungsgesetz
-
Reporter ohne Grenzen: Pressefreiheit auf niedrigstem Stand seit 25 Jahren
-
Bericht: Jüdische Gruppe in Australien warnte kurz vor Bondi-Beach-Angriff vor Terror
-
Grüne und Linke kritisieren Haushalts-Eckwerte scharf
-
In der Verlängerung: Bittere Pleite für Peterka und Utah
-
Ifo-Umfrage: Versorgung mit Vorprodukten hat sich "deutlich verschlechtert"
-
Gewinn von Volkswagen sinkt im ersten Quartal um 28 Prozent
-
Organisatoren von Gaza-Hilfsflotte: Boote wurden von israelischer Armee "umzingelt"
-
Ohne Wagner: Orlando vergibt ersten Matchball
-
NRW-Verkehrsminister will Preis für Deutschlandticket einfrieren
-
Münchner Triple-Jagd: Goretzka sieht Parallelen zu 2020
-
Arteta schimpft über VAR-Eingriff: "Wie zum Teufel?"
-
Terodde: Schalke "bereit für Bundesligarückkehr"
-
Klinsmann über Ex-Klub Tottenham: "Ich leide mit"
-
Quartalszahlen: US-Tech-Riesen verzeichnen starke Gewinnsteigerungen
-
Zahl der Abschiebungen aus Deutschland im ersten Quartal 2026 gesunken
-
Merz besucht Deutsches Heer in Munster
-
Schwedens König Carl XVI. Gustaf feiert seinen 80. Geburtstag
Klimawandel verschlechtert WMO-Bericht zufolge die Luftqualität
Durch den Klimawandel verursachte häufigere und stärkere Hitzewellen sowie damit verbundene Waldbrände verschlechtern einem neuen UN-Bericht zufolge auch die Luftqualität. Eine Wechselwirkung zwischen Umweltverschmutzung und Klimawandel könnte längerfristig hunderte Millionen Menschen treffen, warnte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am Mittwoch.
Die WMO untersuchte für den Bericht die Auswirkungen großer Waldbrände in Sibirien und im Westen Nordamerikas im vergangenen Jahr. Diese führten demnach zu einem weit verbreiteten Anstieg der Gesundheitsgefahren durch Feinstaub. In Ostsibirien seien "nie zuvor erreichte Werte" gemessen worden.
Feinstaubpartikel, die kleiner als 2,5 Mikrometer sind (PM2,5) und damit in etwa den Durchmesser eines menschlichen Haares haben, gelten als besonders gesundheitsschädlich. Sie dringen tief in die Lungen ein und gelangen sogar in den Blutkreislauf und können zu Lungen- und Herzkrankheiten führen.
"Mit der globalen Erwärmung werden Waldbrände und die damit verbundene Luftverschmutzung voraussichtlich zunehmen, selbst bei einem Szenario mit geringen Emissionen", warnte WMO-Chef Petteri Taalas.
Weltweit sei die verbrannte Gesamtfläche in den vergangenen zwei Jahrzehnten zwar zurückgegangen, hieß es in dem WMO-Bericht. In Teilen Nordamerikas, im Amazonasgebiet und in Australien seien hingegen deutlich mehr Brände verzeichnet worden.
Größere Hitze könne zudem die Umweltverschmutzung erhöhen und die Luftqualität verschlechtern. Die Hitzewellen in Europa und China in diesem Jahr hätten in Verbindung mit den atmosphärischen Bedingungen, der Sonneneinstrahlung und schwachem Wind zu einer starken Luftverschmutzung geführt, die sich auf die Gesundheit von Menschen auswirke. Aber auch die Umwelt sei betroffen, da sich Schadstoffe auf der Erde ablagerten.
Die Hitze und ihre Auswirkungen in diesem Jahr seien ein "Vorgeschmack auf die Zukunft", erklärte Taalas. "Wir erwarten eine weitere Zunahme der Häufigkeit, Intensität und Dauer von Hitzewellen, was zu einer noch schlechteren Luftqualität führen könnte".
Durch den Klimawandel wird die Ozonproduktion in Bodennähe verstärkt. Ozon ist ein wichtiges sogenanntes Spurengas in der Atmosphäre. In der Troposphäre wirkt es als Treibhausgas, nahe am Boden kann es die Atemwege beschädigen. Bei gleichbleibenden Emissionen wäre der Klimawandel für rund ein Fünftel des Anstiegs der Ozonkonzentration am Boden verantwortlich, sagte der WMO-Experte Lorenzo Labrador.
Nach WMO-Angaben ist besonders Asien davon betroffen, wo rund ein Viertel der Weltbevölkerung lebt. Die durch den Klimawandel verstärkte Ozonbelastung könnte dem WMO-Bericht zufolge die Gesundheit von hunderten Millionen Menschen schädigen.
D.Kaufman--AMWN