-
Nach Yamal-Show: Spanien wackelt kurz bei drittem Sieg
-
Nachwahlbefragungen: Pro-EU-Partei von Lettlands Regierungschef liegt vorn
-
ALEX BODI UND BOTSCHAFTER GUM DOMINIC MATIOK DER REPUBLIK SÜDSUDAN BESPRECHEN IN BERLIN DIE MÖGLICHKEIT EINES HONORARKONSULATS IN BUKAREST
-
Nächster Rekord für Kane: England feiert Kantersieg
-
Bühl führt Bayern zum Topspiel-Sieg - Sorgen um Gwinn
-
Nach Scheitern von Wohnungspaket: Zehntausende protestieren in Spanien
-
"Friedensgipfel" nach Flucht? Ronaldo-Debatte brodelt weiter
-
Rotation vorbei: Klopp setzt auf Urbig
-
Rotation vorbei? Klopp will auf Urbig setzen
-
Eklat vor Israel-Spiel: Irlands Pressekonferenz abgebrochen
-
Zweites Treffen: Rot-Grün-Rot in Berlin verständigt sich auf "gemeinsamen Weg"
-
Bilanz mit pessimistischen Untertönen: Steinmeier warnt vor Gefahr für Demokratie
-
Lettland wählt neues Parlament unter dem Eindruck russischer Bedrohung
-
Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum
-
Grünen-Fraktionschefinnen erklären bisherige Strategie gegen AfD für gescheitert
-
Im Eiltempo ins Viertelfinale: Zverev fordert Djokovic
-
Bilanz mit pessimistischen Tönen: Steinmeier äußert sich zum Ende seiner Amtszeit
-
Steinmeier mahnt Fortsetzung der Reformpolitik an: "Habt Mut zur Erneuerung"
-
"Unerträgliche politische Demagogie": Steinmeier sieht Gefährdung der Demokratie
-
Flydubai-Copilot plante nach Erkenntnissen von Ermittlern "Terrorakt"
-
Tag der Deutschen Einheit: Bovenschulte fordert Abwehr von Demokratie-Gegnern
-
Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr
-
Verstappen holt Pole Position in Malaysia - Mercedes "ratlos"
-
Formel 1: Verstappen holt die Pole Position in Malaysia
-
Zverev auf dem Weg zur Nummer eins: Sinner sagt für Shanghai ab
-
Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"
-
Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag
-
Emiratische Behörden: Flydubai-Copilot plante "Terrorakt"
-
Türkei: Schiedsrichter-Chef in Untersuchungshaft
-
Parlamentswahl in Lettland hat begonnen
-
"Kalender ist bestätigt": Formel 1 will Finale in Abu Dhabi
-
Antonelli gewinnt Qualifying-Generalprobe
-
NHL: Peterka mit Siegtor, Seider mit Fehlstart
-
Supercup als "Belohnung": Suhl will nächsten Titel
-
Rückspiel in Griechenland: Wie viel ändert Klopp?
-
"Erster Rückschlag" - doch Zidane ist "sehr zufrieden"
-
"Darin ist Klopp ein Meister": Wirtz und El Mala schwärmen
-
G7 geben Rohöl- und Diesel-Reserven frei - Trump schließt Diesel-Exportstopp aus
-
Palast: Charles III. wird sich auf Karibikreise "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen
-
Lettland wählt neues Parlament unter Druck russischer Bedrohung
-
Festakt mit Steinmeier und Merz zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen
-
Argentinien bietet Ausländern im Gegenzug für Investitionen Staatsbürgerschaft an
-
Ostbeauftragte Kaiser: Zeit ist reif für Bundespräsidentin aus Ostdeutschland
-
Kritik an brasilianischer Justiz wegen Einmischung in TV-Debatte vor Präsidentschaftswahl
-
Wiedersehen mit Italien: Zidanes Frankreich lässt Punkte liegen
-
EuroLeague: FC Bayern verliert erstes Heimspiel
-
735 Schulen in Frankreich von Protesten betroffen - Regierung nimmt Eltern in die Pflicht
-
Medien: Trump will Geheimdienstchef Clayton zum KI-Berater ernennen
-
G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Rohöl und Diesel frei - Ölpreise fallen
-
Bundespräsident Steinmeier reist am Donnerstag zu Staatsbesuch nach Frankreich
Franzosen sorgen sich über Auswirkungen des Klimawandels auf Atomkraftwerke
Der geplante Bau von sechs neuen Atomreaktoren in Frankreich beunruhigt viele Franzosen mit Blick auf den Klimawandel. "Es ist eine der großen Fragen, was der Anstieg des Meeresspiegels und die Erosion der Küsten für die betroffenen Atomkraftwerke bedeutet", heißt es in einem am Mittwoch vorgestellten Abschlussbericht einer nationalen Bürgerdebatte. Die ersten beiden neuen Reaktoren sollen in Penly an der Küste des Ärmelkanals entstehen.
Der Atomkraftwerksbetreiber EDF habe wegen des erwarteten Anstiegs des Meeresspiegel einen zwei Meter hohen Sockel für die beiden Reaktoren eingeplant, heißt es in dem Bericht. Die Hitzewellen und die Trockenheit im vergangenen Jahr hätten ihrerseits Fragen nach der Zukunft der Atomkraftwerke aufgeworfen, die Flusswasser zum Abkühlen nutzen. So sollen zwei der geplanten sechs Reaktoren am Ufer des Flusses Rhone gebaut werden. Im vergangenen Sommer waren mehrere Reaktoren gedrosselt worden, weil Flüsse zu wenig Wasser führten und das zurückgeleitete Kühlwasser sie deswegen zu stark erhitzt hätte.
"Es sind viele Fragen aufgeworfen worden, auf die es noch keine Antworten gibt", sagte Michel Badré, der die seit Oktober andauernde öffentliche Debatte geleitet hatte. "Jetzt liegt es an den Entscheidern, zu zeigen, dass die Bürgerbeteiligung zu etwas Nutze ist."
Mit der Organisation einer öffentlichen Debatte war der Kraftwerksbetreiber EDF einer gesetzlichen Verpflichtung nachgekommen. Insgesamt beteiligten sich etwa 5000 Französinnen und Franzosen an den Diskussionen bei öffentlichen Versammlungen und in Online-Foren.
Die Debatte schien allerdings aus dem Ruder zu laufen, als die Regierung bereits Nägel mit Köpfen machte, ohne das Ergebnis der Debatte abzuwarten. So wurde ein Gesetz zum beschleunigten Ausbau der Atomkraft auf den Weg gebracht, das bürokratische Hürden für den Bau neuer Kraftwerke abschaffen sollte. Der Gesetzentwurf, der noch durch den Vermittlungsausschuss muss, storniert auch das bislang geltende Ziel, den Anteil des Atomstroms von ursprünglich mehr als 70 au 50 Prozent herunterzufahren. Dies habe bei vielen Debatten-Teilnehmern "den Eindruck geweckt, dass die Entscheidungen bereits gefällt wurden", heißt es in dem Abschlussbericht.
Frankreichs Premierministerin Elisabeth Borne bekräftigte unterdessen, dass die Regierung im Juni ihr Energie-Programm vorstellen will, um die großen Linien festzulegen und den Strommix für die kommenden zu Jahre bestimmen. Dieses solle im Herbst in ein Gesetz einfließen.
Macron hatte den Bau von mindestens sechs, möglicherweise aber auch 14 neuen Reaktoren im Februar 2022 angekündigt. Er will erreichen, dass bis zum Ende seiner zweiten Amtszeit 2027 zumindest das Fundament der ersten Reaktoren in Beton gegossen wird.
S.F.Warren--AMWN