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Volkswagen erhöht Löhne in US-Werk um elf Prozent
Der Wolfsburger Volkswagen-Konzern (VW) hat angekündigt, die Löhne in seinem US-Werk in Chattanooga spürbar zu erhöhen. Mitarbeitende in der Produktion sollen ab Dezember elf Prozent mehr Lohn erhalten, wie das Unternehmen am Mittwoch erklärte. Die Ankündigung folgte auf eine Einigung der Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) mit den großen US-Autobauer General Motors, Ford und Stellantis auf teils noch deutlich stärkere Lohnerhöhungen.
VW erklärte, die Anpassung sei im Rahmen einer jährlichen Bewertung der Gehälter erfolgt. "Damit stellen wir sicher, auch weiterhin ein wettbewerbsfähiges und stabiles Vergütungspaket anbieten zu können". Einen Tarifvertrag mit der UAW gibt es bei Volkswagen in den USA nicht.
Die Gewerkschaft hatte sich nach wochenlangen Streiks auf einen neuen Tarifvertrag mit den drei großen Autobauern verständigt. Schrittweise sollen die Beschäftigten bei einer Laufzeit bis 2028 insgesamt mindestens 25 Prozent mehr Lohn erhalten. Die Spitzensätze könnten nach Gewerkschaftsangaben sogar um 33 Prozent steigen.
In der Folge hatten auch andere Autobauer ohne Tarifverträge, wie Toyota, Honda, Hyundai und Subaru, die Löhne für Mitarbeitende in US-Fabriken erhöht.
G.Stevens--AMWN