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Handelsverband: Geschenke aus zweiter Hand werden immer beliebter
Der Trend zu Second-Hand-Weihnachtsgeschenken ist auch in diesem Jahr ungebrochen: Wie aus einer am Montag in Berlin veröffentlichten Umfrage des Handelsverband Deutschland (HDE) und des Onlineshops Sellpy hervorgeht, gaben 54 Prozent der Befragten an, bereits Präsente aus zweiter Hand verschenkt zu haben. Das waren drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Die am meisten genannten Gründe für den Kauf von Second-Hand-Ware waren die Nachhaltigkeit und der Preis.
Auch bei älteren Menschen werden Geschenke aus zweiter Hand immer häufiger zur Option. Hatten im Vorjahr lediglich 35 Prozent der 55- bis 65-Jährigen bereits Second-Hand-Produkte verschenkt, waren es in diesem Jahr bereits 45 Prozent.
Menschen, die bisher vor allem auf neue Geschenke setzen, fürchten laut Umfrage, dass die Beschenkten sich weniger über gebrauchte Ware freuen könnten (41 Prozent). 29 Prozent gaben an, dass diese Geschenke "möglicherweise als Hinweis auf ein begrenztes Budget missverstanden werden könnten", erklärte der HDE.
Tatsächlich gaben 73 Prozent der 16 bis 24-Jährigen an, neue Geschenke zu bevorzugen. Bei den Befragten im Alter zwischen 35 und 44 waren es mit 66 Prozent etwas weniger. Sie zeigten sich Second-Hand-Geschenken gegenüber offener. Insgesamt konnten sich 63 Prozent der Befragten vorstellen, einmal Ware aus zweiter Hand zu verschenken.
Für die Studie des Second-Hand-Shops Sellpy und dem HDE befragte das Marktforschungsinstitut Appinio den Angaben zufolge 1000 Menschen in Deutschland zwischen 16 und 65 Jahren.
P.Silva--AMWN