-
Parlamentswahl in Lettland hat begonnen
-
"Kalender ist bestätigt": Formel 1 will Finale in Abu Dhabi
-
Antonelli gewinnt Qualifying-Generalprobe
-
NHL: Peterka mit Siegtor, Seider mit Fehlstart
-
Supercup als "Belohnung": Suhl will nächsten Titel
-
Rückspiel in Griechenland: Wie viel ändert Klopp?
-
"Erster Rückschlag" - doch Zidane ist "sehr zufrieden"
-
"Darin ist Klopp ein Meister": Wirtz und El Mala schwärmen
-
G7 geben Rohöl- und Diesel-Reserven frei - Trump schließt Diesel-Exportstopp aus
-
Palast: Charles III. wird sich auf Karibikreise "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen
-
Lettland wählt neues Parlament unter Druck russischer Bedrohung
-
Festakt mit Steinmeier und Merz zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen
-
Argentinien bietet Ausländern im Gegenzug für Investitionen Staatsbürgerschaft an
-
Ostbeauftragte Kaiser: Zeit ist reif für Bundespräsidentin aus Ostdeutschland
-
Kritik an brasilianischer Justiz wegen Einmischung in TV-Debatte vor Präsidentschaftswahl
-
Wiedersehen mit Italien: Zidanes Frankreich lässt Punkte liegen
-
EuroLeague: FC Bayern verliert erstes Heimspiel
-
735 Schulen in Frankreich von Protesten betroffen - Regierung nimmt Eltern in die Pflicht
-
Medien: Trump will Geheimdienstchef Clayton zum KI-Berater ernennen
-
G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Rohöl und Diesel frei - Ölpreise fallen
-
Bundespräsident Steinmeier reist am Donnerstag zu Staatsbesuch nach Frankreich
-
DFB-Team ohne Gnabry nach Griechenland
-
Studie offenbart Gewinne des niederländischen Königshauses durch Kolonialismus
-
Kiews Bürgermeister Klitschko beschreibt Lage nach Angriffen auf Brücke als "sehr dramatisch"
-
Djokovic verlängert Peking-Siegesserie - nun gegen Zverev?
-
Treibstoffpreise: G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl frei
-
Mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni wird neu untersucht
-
Macron: G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl frei
-
Feierlichkeiten zu Tag der Deutschen Einheit in Bremen begonnen
-
Spanisches Parlament lehnt Regierungspläne gegen Wohnungsnot ab
-
Flydubai-Pilot schildert Angriff: "Konnte all diese Menschen nicht sterben lassen"
-
Gedenkort nach CSD-Anschlag: Regenbogenbank in Berliner Tiergarten beschmiert
-
Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht
-
Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen
-
G7 beraten über hohe Treibstoffpreise - EU "bereit" für gemeinsames Handeln
-
US-Arbeitsmarkt schwächelt im September
-
Schweizer Präsident Parmelin gibt Regierungsposten zum Jahresende auf
-
Übertragungsfehler bei Wahl in Berlin: Weniger Parlamentssitze als angenommen
-
"Spiegel": Steinmeier greift in Koalitionsstreit ein - Regierung sieht sich "handlungsfähig"
-
Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern
-
Früherer ARD-Russlandkorrespondent Albrecht Reinhardt gestorben
-
Auch im September nur etwa jeder zweite Fernzug der DB pünktlich
-
Nach Explosion im Grenzgebiet: Kim-Schwester bezeichnet Südkorea als "abscheulich"
-
Mutter von Drillingen erstochen - Ehemann in Osnabrück wegen Mordes verurteilt
-
Sprecher: Regierung zu Einigung bei Zuckersteuer "in guten Gesprächen"
-
Kaufhauskette Galeria: Vierte Insolvenz binnen sechs Jahren
-
Schleuser in Bayern zu drei Jahren Haft verurteilt
-
Albaniens Regierungschef: EU belügt die Ukraine hinsichtlich eines EU-Beitritts
-
Verkehrschaos in Kiew nach russischen Drohnenangriffen auf wichtige Brücke
-
Freigabe strategischer Ölreserven: EU "bereit für gemeinsames Handeln"
Hohe Kosten und Unsicherheiten: Zahl der Baugenehmigungen geht deutlich zurück
Vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Unsicherheiten und hoher Kosten sind die Baugenehmigungen in Deutschland im bisherigen Jahresverlauf deutlich zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, wurden von Januar bis Oktober 2024 etwa 175.800 Wohnungen genehmigt und damit fast ein Fünftel (19,5 Prozent) weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Branche nannte die aktuelle Lage "katastrophal".
Der Abwärtstrend setzte sich den Angaben zufolge auch im Oktober fort. In dem Monat wurde der Bau von 18.600 Wohnungen genehmigt, das waren 18 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. In den Zahlen sind laut Bundesamt sowohl Baugenehmigungen für Wohnungen in neuen Gebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten.
Die Zahl der Genehmigungen sank in allen Gebäudearten, das gilt auch für den gesamten erfassten Zeitraum in diesem Jahr: So ging sie von Januar bis Oktober um 23,6 Prozent bei Einfamilienhäusern und um 13,6 Prozent bei Zweifamilienhäusern zurück. Auch bei der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, den Mehrfamilienhäusern, stand ein Minus von 22,2 Prozent.
Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland geht seit rund zwei Jahren Monat für Monat zurück - meistens im zweistelligen Prozentbereich. Grund sind gestiegene Baukosten und die zugleich hohen Zinsen. Im August waren mit 18.300 dann 6,8 Prozent weniger Wohnungen genehmigt worden, was Hoffnung auf eine Trendwende in absehbarer Zeit aufkommen ließ. Im September sanken die Genehmigungen dann aber wieder sehr deutlich, was sich nun fortsetzte.
Die Ampel-Regierung war ursprünglich mit dem Ziel angetreten, 400.000 neue Wohnungen pro Jahr zu bauen. Sie hatte das aber nie erreicht und dürfte es auch in diesem Jahr deutlich verfehlen.
"Seit nunmehr drei Jahren kennen die Genehmigungszahlen im Wohnungsbau nur eine Richtung: Abwärts", kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die jüngsten Statistikzahlen. "Eine Bodenbildung ist noch lange nicht in Sicht." Die Wohnraumknappheit dürfte daher eines der wichtigsten Wahlkampfthemen werden, führte Müller aus.
Zusätzlich zu den weiterhin hohen Zinsen und gestiegenen Baukosten komme nun auch noch die Zeit ohne Haushalt in Deutschland. Dies sei "ein weiterer Unsicherheitsfaktor für die Bauwilligen", erklärte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe. Der Wohnungsbau komme seit 29 Monaten nicht aus seinem Tal. "Das Jahr endet, wie es begonnen hat: katastrophal", kritisierte Pakleppa.
In der neuen Bundesregierung müsse der Wohnungsbau daher "oberste Priorität" in einem "starken Bauministerium" bekommen. In diesem müssten Kompetenzen für den Bau, die Sanierung und die Förderung gebündelt werden.
Auf der Agenda der nächsten Bundesregierung müsse "zwingend eine zielgenaue und verlässliche Förderung von bezahlbarem Wohnungsbau stehen", forderte auch Müller. Nötig seien außerdem die Absenkung von bürokratischen Hindernissen und die sinnvolle Begrenzung staatlich verordneter Gebäudeanforderungen.
Die Partei Die Linke forderte vor allem mehr Investitionen in den gemeinnützigen Wohnungsbau. Genossenschaften und kommunale Wohnungsbauunternehmen müssten in die Lage versetzt werden, wieder mehr zu bauen. "Sie brauchen dazu Steuerbefreiungen, mehr Fördermittel und öffentliche Grundstücke", erklärte Parteichefin Ines Schwerdtner.
L.Davis--AMWN