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Französische Bahn bestellt Schienen aus recyceltem Stahl bei Saarstahl
Die französische Bahn hat bei dem deutschen Unternehmen Saarstahl Eisenbahnschienen aus recyceltem Stahl für insgesamt eine Milliarde Euro bestellt. In den kommenden sechs Jahren sollen jährlich 170.000 Tonnen Schienen in Frankreich produziert werden. "Damit hat die ökologische Wende zwei Produktionsstätten gerettet", sagte Umweltministerin Agnès Pannier-Runacher am Freitag. Saarstahl hatte 2021 zwei von der Schließung bedrohten Werke in Ostfrankreich 2021 übernommen.
Die Schienen sollen bei Saarstahl Rail in Hayange gefertigt werden, der Stahl soll teilweise aus dem Ascoval-Stahlwerk in Saint-Saulve kommen. Zudem sollen alte Schienen eingeschmolzen werden. In den beiden Werken würden so 800 Arbeitsplätze gesichert, sagte Pannier-Runacher.
"Saarstahl Rail ist der einzige Walzwerk in Europa, das Schienen mit reduzierten Emissionen anbietet", betonte der Präsident des Saarstahl-Konzerns, Stefan Rauber. Die Wiederverwendung des Stahls reduziere den CO2-Ausstoß bei der Schienenproduktion um 70 Prozent, fügte die Chefin von Saarstahl Rail, Nadine Artelt, hinzu.
D.Moore--AMWN